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Cover von Asesino -- Cristo Satánico
Band: Asesino bei Facebook Metalnews nach 'Asesino' durchsuchenAsesino
Album:Cristo Satánico
Genre:Death Metal, Grindcore
Label:Listenable Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:15.02.08
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"Ey, Gringo? Death/Grind-Keule gefällig?!"

„Cristo Satánico” von ASESINO ist zwar bereits im Jahr 2006 erschienen, wurde aber erst kürzlich von Listenable Records neu aufgelegt. Die Band um Tausendsassa Dino Cazares [ex-FEAR FACTORY, DIVINE HERESY] wütet auf diesem Silberling munter und gewohnt kompromisslos im Death/Grind-Bereich herum und packt als Bonus noch zwei BRUJERIA-Cover obendrauf.

Vor allem durch die thematische Ausrichtung und die spanischen Texte erinnern ASESINO natürlich umgehend an besagte BRUJERIA, bei denen Dino auch mal eine Zeit lang die Axt geschwungen hat. Sein charakteristischer Gitarrensound und die Cazares-Stakkato-Riffs sind sofort erkennbar, sodass es nicht lange dauert, bis man festgestellt hat, wer da hämmert und groovt. Rein chronologisch stellt das zweite Album von ASESINO so eine Art Vorläufer des neuen Materials mit DIVINE HERESY dar, auch wenn es auf „Cristo Satánico“ eine ganze Ecke derber und weitaus weniger melodisch zur Sache geht. In Form von Andreas Kisser [SEPULTURA] und Jamey Jasta [HATEBREED, KINGDOM OF SORROW] wurden zudem noch ein paar prominente Gastbeiträge an Land geholt, während von der eingeschlagenen und gut funktionierenden ‚Knüppel aus dem Sack’-Marschrichtung im Verlauf der fünfzigminütigen Spielzeit selten abgewichen wird. Ausnahmen stellen lediglich der packende Stampfer „Padre Pedofilo“, das rein orchestrale Titelstück und das sehr eingängige, fast schon poppige „Y Tu Mama Tambien“ dar.

Wirkliche Überraschungen bietet „Cristo Satánico“ zwar nicht, aber trotzdem haben wir es hier mit einem grundsoliden und guten Werk zu tun, das einem Feuer unter dem Hintern macht. Wer auf gut gemachten Death/Grind steht und wem DIVINE HERESY etwas zu soft sind, liegt bei ASESINO nicht falsch – und mit den inzwischen erschreckend farblosen FEAR FACTORY vergleiche ich sie lieber erst gar nicht...

Trackliste:
01. Advertenica
02. Regresando Odio
03. Soy Maldito
04. Rituales Salvajes
05. Yo No Fui
06. Padre Pedofilo
07. Enterrado Vivo
08. ¿Puta Con Pito?
09. Adelitas
10. Triquiado
11. Perro Primero
12. Sadistico
13. Batalla Final
14. Cristo Satanico
15. Y Tu Mama Tambien
16. Misas Negras [Bonus]
17. Matando Gueros [Bonus]
Spielzeit: 00:51:19

Line-Up:
Asesino [Dino Cazares] – Guitars
Maldito X [Tony Campos] – Bass, Vocals
El Sadistico [Emilio Marquez] – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
26.02.2008 | 15:47
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