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Incoming Cerebral Overdrive
Le Stelle: A Voyage
Doomcore, Mathcore, Psychedelic
5 von 7 Punkten
"Gewandelt"
Watch Me Bleed
Kingdom
Death/Thrash Metal, Neo-Thrash, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Blutiges Königreich"
Firewind
Few Against Many
Heavy Metal, Power Metal
4.5 von 7 Punkten
"Von guter Absicht und schlechten Vorbildern"
Children Of Bodom
Holiday At Lake Bodom [Best-Of]
Heavy Metal, Modern Metal
Keine Wertung
"Ferien am Bodom-See"
Carach Angren
Where The Corpses Sink Forever
Black Metal, Melodic Black Metal, Symphonic / Epic Metal
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"Zum dritten Mal in Topform!"Fueled By Fire
Plunging Into Darkness
Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Guter, freundlicher, gewalttätiger Spaß!"
High On Fire
De Vermis Mysteriis
Doom Metal, Sludge, Stoner Rock
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"Zeitreisen als Killer-Konzept"Horisont
Second Assault
Blues / Bluesrock, Classic Rock, Hard Rock
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"Retro-Rock-Warzenschweine"Man.Machine.Industry
Lean Back, Relax And Watch The World Burn
Industrial, Industrial Metal
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"Tanz in den Untergang!"
Diablo Swing Orchestra
Pandora´s Pińata
Experimental, Prog-Metal
6.5 von 7 Punkten
"Fabelhafte Mischung"The Foreshadowing
Second World
Dark Metal, Doom Metal, Gothic Metal
5.5 von 7 Punkten
"Melancholie aus Italien Teil Drei"
.: NICHT EINGELOGGT
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"22 Jahre reichen nicht!" | ||||||||||||||||||
| Ach Du Scheiße, was ist denn das? Das wohl kitschigste Cover des Jahres 2007 liefern uns ASRAI. Ein Comic-Style, der an „Die kleine Gruftschlampe“ erinnert, verniedlichte Totenköpfchen, ein kleines, pseudomysteriöses Mädchen mit roten Rosen in der Hand und auf der Rückseite lila [!!!] Plüsch-Fledermäuschen mit kleinen spitzen Zähnchen. Ne, wat süß. DAS braucht die Welt also? Nein, sicher nicht, was das Artwork angeht. Dafür aber umso mehr die Musik der Holländer, denn ASRAI liefern mit „Pearls In Dirt“ ihren gerade mal vierten Longplayer in sage und schreibe 22 Jahren Bandgeschichte ab, und das Ding kann was! Freunde von GARBAGE, EVANESCENCE oder WITHIN TEMPTATION dürfen sich über eine willkommene Abwechslung freuen, denn ASRAI schlagen in genau diese Kerbe, wissen allerdings viel weitläufiger zu überzeugen. ASRAI spielen einen gelungenen Mix aus Gothic, Rock, Metal und auch Freunde des Industrial dürften sich vereinzelt an einigen Einlagen erfreuen. Kurz: Ein feines Soundsüppchen mit nur den besten Zutaten der jeweiligen Genres. Nach so vielen Jahren sollte man wohl voraussetzen, dass die Band eine gewisse Erfahrung mitbringt, so dass ein Auslassen über musikalische Patzer oder Gesangskritik hoffentlich unangebracht wäre. Das will ich hiermit auch gleich bestätigen, denn Sängerin Margriet beeindruckt ab der ersten Sekunde des Albums mit kraftvollem, ausdrucksstarkem und vor allem authentischem Gesang. Hier ist eine Menge Herz zu finden und besonders die Tatsache, dass die Frontfrau nicht nur melancholisch vor sich hin wimmert, sondern auch mal kräftig aus sich heraus kommt, verleiht dem Silberling eine wunderbar emotionale Ehrlichkeit. Bereits die ersten drei Songs sind kleine Hits für sich, bevor es mit „Go“ ein wenig dünn zur Sache geht. Irgendwie empfinde ich den Song als eher unpassend, verglichen mit dem tollen Rest des Albums. Man kann nicht alles haben, aber ganz rund wirkt das Album daher leider doch nicht. In Sachen Produktion kann man wiederum nicht meckern, denn der glasklare Sound und ein perfekter Mix machen „Pearls In Dirt“ erst richtig lebendig. Fazit: ASRAI werden allen Fans oben genannter Bands sehr gut gefallen und könnten es sogar vereinzelt schaffen, den kommerziellen Größen den Rang abzulaufen. Also, Mrs. Hartzler, ziehen Sie sich warm an. Zumindest bei mir ist das mit „Pearls In Dirt“ nämlich überraschend schnell passiert. Hier geht es deutlich ehrlicher ans Werk und die Arbeit, die drin steckt, ist quasi fühlbar. Ein schönes Album für zwischendurch, wenn es eben mal nicht immer nur knüppeln und schreddern soll. Ich jedenfalls werde es nicht bei diesem Album belassen und gern in weitere Werke investieren, sollten sie denn in Zukunft kommen. Meine persönliche Überraschung in diesem Jahr! | ||||||||||||||||||
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