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Album:Breaking The Silence
Genre:Thrash Metal
Label:SPV
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:25.02.11
CD kaufen:'Assassin - Breaking The Silence' bei amazon.de kaufen
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"Wenn der kleine Hunger kommt"

Die Thrash Metaller ASSASSIN gehen die Dinge lieber gelassen an: Nachdem es bis zu ihrem 2005 erschienenen Album „The Club“ schon mal etliche Jahre still um die Truppe war, ließen sich die Jungs bis zu ihrem neuen Album „Breaking The Silence“ erneut immerhin sechs Jahre Zeit.

Und doch hat die Truppe nichts von ihrer Wut verloren: Schon mit dem eröffnenden Titeltrack macht das Quintett keinerlei Gefangene, sondern springt ohne ausschweifendes Intro gleich mitten ins Geschehen und zeigt der Hörerschaft von Anfang an mit gnadenlosem Riff-Sperrfeuer, wo der Hammer hängt. Frontmann Robert Gonella tut sich dabei zwar nicht unbedingt durch gesangliche Differenziertheit hervor, klingt dafür aber größtenteils wie ein reichlich angepisster Tom Arya und passt somit bestens zum Gesamtbild – überhaupt sind SLAYER auf „Breaking The Silence“ mit Songs wie „Kill Or Be Killed“ und „Real Friends“ als Hauptreferenz ins Feld zu führen. Mit dem abschließenden „I Like Cola“ gibt’s dann noch einen vermutlich augenzwinkernden Wink in Richtung solch ungestümer Thrash Metal-Pioniere wie WEHRMACHT, was jedem alteingesessenen Headbanger zumindest ein Schmunzeln abverlangen dürfte. Insgesamt bieten ASSASSIN mit ihrem neuen Album durch die Bank ebenso kompakte wie prägnante Thrash-Nummern, wobei Abwechslung zwar nicht die größte Stärke der Truppe ist, was die Jungs allerdings durch ein hohes Energielevel und routiniertes Songwriting problemlos wieder wett machen – hier animiert nahezu jeder Song sofort zum Mähneschütteln. Obendrein punktet das Gespann durch grundsolide instrumentelle Fähigkeiten und haut dem interessierten Thrasher diverse furiose Soli um die Ohren – zudem gehen ASSASSIN in Sachen Riffs mit einer uhrwerkmäßigen Präzision zu Werke, die man so zuletzt bei den griechischen Aufsteigern SUICIDAL ANGELS hören durfte. Abgerundet wird „Breaking The Silence“ dank des fähigen Gehörs von Thrash-Meister Harris Johns von einer absolut gelungenen Produktion, die mit knochentrockenen Riff-Wänden und einem beneidenswerten Schlagzeug-Sound begeistert.

Misst man das Treiben von ASSASSIN an der einheimischen Genre-Spitze, so verliert die Truppe zwar den Vergleich, macht aber mit „Breaking The Silence“ dennoch eine verdammt gute Figur – wenn der kleine Thrash-Hunger kommt, findet der Headbanger hier genau den richtigen Snack.

Trackliste:
01. Breaking The Silence
02. Raise In The Dark
03. Judas
04. Turf War
05. Destroy The State
06. No Fear
07. Kill Or Be Killed
08. Real Friends
09. Strike Back
10. I Like Cola
Spielzeit: 00:42:45

Line-Up:
Robert Gonella – Vocals
Michael Hoffmann – Guitar
Jürgen “Scholli” Scholz – Guitars
Joachim Kremer - Bass
Björn “Burn” Sondermann - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
04.03.2011 | 10:17
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