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Cover von Assaulter -- Salvation Like Destruction
Band: Assaulter bei Facebook Metalnews nach 'Assaulter' durchsuchenAssaulter
Album:Salvation Like Destruction
Genre:Thrash Metal
Label:Pulverised Records
Bewertung:2.5 von 7
Releasedatum:20.03.09
CD kaufen:'Assaulter - Salvation Like Destruction' bei amazon.de kaufen
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"Manche Dinge sind zum Glück vorbei"

Hört man sich heutzutage SODOMs „In The Sign Of Evil“ an, so verlangt einem das Dargebotene zumindest noch ein Schmunzeln ab, denn schließlich war das ja „damals“ und kann getrost als Zeitzeugnis, Kult oder Ähnliches verbucht werden. Klingt eine Band im Jahr 2009 allerdings genauso, läuft irgendetwas schief.

Die um das ehemalige DESTRÖYER666-Mitglied Simon Berserker versammelten ASSAULTER gehören zu eben diesem Schlag von Bands und ignorieren auf „Salvation Like Destruction“ mit konstanter Boshaftigkeit die letzten 25 Jahre Musik- und Produktionsgeschichte. Sieben Songs und damit immerhin 40 Minuten lang rumpelt die Formation mit dem Feingefühl einer Dampfwalze über Pfade, die bereits vor mehr als zwei Dekaden von Tom Angelripper & Co. zur Autobahn ausgebaut wurden – dass da nicht sehr viel Innovation bei rum kommt, dürfte selbstverständlich sein. Natürlich versprüht der ungeschliffene, rohe Sound der Platte dabei durchaus einen gewissen Charme, der vor allem Fans von SODOMs Frühphase ansprechen dürfte; dass die Drei dabei aber stellenweise auch noch genauso wenig Rhythmusgefühl wie die jungen Ruhrpott-Thrasher an den Tag legen, hat mit Authentizität nichts mehr zu tun. Auch der ekelhafte, nasale Gitarrensound und das scheppernde Schlagzeug sind überaus gewöhnungsbedürftig. Beispiele für das Vorangegangene bieten bereits „Talon And Teeth“ und „The Axiom Star“. Tracks wie das im Vergleich zum Rest fast schon epische „Glory Alone“ zeigen, dass auch „Salvation Like Destruction“ einige gute Ansätze zu bieten hat, leider ruiniert die offenbar absichtlich unterirdische Produktion aber selbst diese. Technisch ist auf der Platte ebenso tote Hose, es folgen in keiner Weise nachvollziehbare Frickel-Soli auf durchschnittlichstes Schrammel-Riffing. Was bleibt ist daher ein Album, das wohlwollend als Hommage an die uralte Schule des Thrash Metal verstanden werden kann – da aber selbst die Väter des Genres damals nur so klangen, weil sie’s nicht besser konnten, bleibt die Frage offen, wozu das Ganze gut sein soll…

Wie „Salvation Like Destruction“ nahe legt, sind ASSAULTER der Meinung, dass mehr als zwei Riffs pro Song experimenteller Unfug sind und vermeiden Derartiges tunlichst – Fans der frühen SODOM und VENOM dürften sich hier am ehesten zuhause fühlen, dennoch sei allen Interessenten dringend eine Probefahrt beim Händler empfohlen. Anspieltipps: „Talon And Teeth“, „Glory Alone“, „Proselytiser“.

Trackliste:
01. Talon And Teeth
02. The Axiom Star
03. Glory Alone
04. Proselytiser
05. Awe Of Fire
06. Vengeance Whips
07. Between Gods And Men
Spielzeit: 00:40:03

Line-Up:
S. Berserker - Guitars, Vox
A.C - Drums
T. Hellfinder - Lead Guitars
Thomas Meyns [Metalviech]
16.03.2009 | 17:21
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