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Genre:Akustik, Atmospheric Rock, Rock
Label:Spinefarm Records
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:13.02.15
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"Drei Finnen mit dem Kontrabass"

Es gibt Platten, die lassen sich nicht mal eben so mit einigen schlichten Worten beschreiben. „What I Hold Most Dear“ gehört vielleicht dazu. Vielleicht deshalb, weil es so einfach ist? Und vielleicht auch deshalb, weil es damit Grenzen des „metallischen“ Geschmacks schlicht und einfach ignoriert? Wie auch immer, diese drei Herren aus Helsinki muten auf ihre ganz eigene Art sonderbar an, zumindest was das musikalische Produkt angeht. Da geht es, wie die kulturell-geografische Herkunft es eigentlich vermuten liesse, weniger um monumentale Schlachten, um randalierende Wikinger oder bombastische Power-Metal Opern. Sondern einfach nur um ein Trio, welches sich mit Klampfe, Kontrabass und Percussion auf die Reise macht, wohin auch immer.

Geradezu unaufdringlich zieht das Debütalbum der drei Finnen seine Bahnen. Spärlich instrumentiert ist in diesem Zusammenhang damit gemeint, und dennoch emotionsgeladen. Falls es etwas gibt, woran mich diese Musik von AT THE HOLLOW irgendwie erinnert, muss ich schon sehr weit ausholen, zu den Frühwerken von PINK FLOYD möglicherweise, nur halt etwas düsterer. Akustikgitarre, Kontrabass [mit einem Bogen gespielt!!] für die Portion Melancholie und dezentes Schlagzeug bilden das Grundgerüst, hin und wieder kommen Elemente aus der Rockmusik hinzu, sprich die E-Gitarre wird ausgepackt. Allerdings in eher angemessenem Rahmen, wohldosiert und stets im richtigen Moment. Ansonsten gilt eher seichte Unterhaltung, die vor allem eines bezweckt. Nämlich die Gesangsstimme samt durchweg schönen Melodien in den Vordergrund zu stellen. Dennoch, was mir fehlt, sind die über die ganze Albumdistanz dann doch zu wenig vorhandenen Variablen. Sicher ist man bemüht, hier und dort mal aus einem zu engen Käfig auszubrechen, dennoch besteht die Gefahr, dass der geneigte Hörer nach spätestens vier oder fünf Songs die Aufmerksamkeit verliert. So sehr mancher Titel für momentanen Kurzweil sorgt, so überschaubar bleibt die Musik eben im ganzen Konzept.

Unaufgeregt und einfühlsam treibt die Musik von AT THE HOLLOW also an einem vorbei und hinterlässt keine spürbaren Narben. Die Songs sind kleine Oasen in einer Welt, die scheinbar nur noch aus Hektik und die möglichst hohe Anzahl von aneinandergereiten, schnellen, bunten Bildern besteht. Das Debüt von AT THE HOLLOW ist im Prinzip in Ordnung, denn das Feierabendbierchen schmeckt genau so gut, wenn die Musik, die aus der heimischen Stereoanlage schallt, etwas besinnlicher daher kommt als vielleicht üblich.

Trackliste:
01. Was It Worth It
02. Otherside
03. Paleface
04. Dead Memories
05. Withered Speech
06. Second Time
07. Numbed
08. Last Hour
09. Watch & Learn
10. Echoes
11. Let's Eat Them
Spielzeit: 00:44:43

Line-Up:
Kalle Koo – Guitars, Vocals
Juho Martikainen - Kontrabass
Risto Järvelin - Percussion
Frank Wilkens [Fränky]
18.02.2015 | 12:46
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