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Band: Atanatos Homepage  Metalnews nach 'Atanatos' durchsuchenAtanatos
Album:Beast Awakening
Genre:Melodic Black Metal, Thrash Metal
Label:Eigenproduktion
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:20.10.05
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"Machtvolle Wiedergeburt"

1997 stieß ich das erste Mal auf ATANATOS aus Jena. Mit ihrer Debüt-EP „Assault of Heaven Forces“ surften sie neben ca. zwei Millionen anderen Bands auf der sich damals ins Unendliche aufbäumenden Black Metal-Trendwelle mit. Die Musik war nicht weit genug vom Rumpelkitsch entfernt, der diese Szene drei Jahre später beerdigen sollte, um wirklich heraus zu stechen. Auch die beiden Nachfolger „The Oath Of Revenge“ (1998) und „Devastation – The Third Attack“ (1999) rissen mich nicht zu Begeisterungsstürmen hin, und daher bin ich völlig verdutzt über das, was sich gerade in meinem CD-Player dreht.

Feiner Black Thrash der bombastischen Art, der mit spieltechnischer Finesse ebenso glänzt wie mit songwriterischem Können, wird auf „Beast Awakening“ geboten. Dabei sollte immer klar sein, dass wir bei den Thrash-Anteilen nicht von Neo-Thrash der Marke HATESPHERE sprechen, sondern von Riffing, wie es für die leider viel zu früh verblichenen IMPENDING DOOM typisch war, mit denen sich ATANATOS witzigerweise mal eine Split teilten. Gewürzt wird das Ganze mit jeder Menge schmissiger MAIDEN-Harmonien und Keyboard-Parts, die auf den düsteren Schwarzwurzel-Aspekt im Bandsound hinweisen sollen.

Das Schöne an „Beast Awakening“ ist, dass die Songs durchgehend druckvoll nach vorne gehen, ohne ziellos zu wirken. Nummern wie „Ripped From My Inner Eyes“ oder der geniale Titelsong sind hierfür gute Beispiele. Trotz der technischen Raffitücken fließt die Musik dermaßen schlüssig, dass man um das permanente Dauerabschädel-Programm nicht herumkommt, da auch der Sound kaum Wünsche offen lässt – so muss Heavy Metal sein, wunderbar! Mit „Nightcrawler“ beweist man zudem, dass man auch vor Heiligtümern einer Legende wie JUDAS PRIEST keine Angst hat und liefert einen vorzüglichen Cover-Job ab.

Der Witz ist: Die beste ATANATOS-Scheibe aller Zeiten ist ’ne Eigenproduktion. Liebe Labelcheffen, stellt mal ruhig das Frühstücksbierchen zur Seite, greift zum Telefonhörer und bietet um diese Band, so lange sie euch noch lässt.

Trackliste:
01. Left For Death’s Cold Embrace
02. Drowned In Oblivion
03. Remembrance Readjusted
04. Dreaming Whilst Demons Cut Throat
05. Ripped From My Inner Eyes
06. Beast Awakening
07. Nightcrawler
08. Torn By Hatred
09. Preyed Upon And Gutted
10. Sacrifice For Rebirth


Marcus Italiani [Mattaru]
30.10.2005 | 20:04
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