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Reviews von Atlantean Kodex
CD Review: Atlantean Kodex - The Golden Bough

Atlantean Kodex
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Cover von Atlantean Kodex -- The White Goddess
Band: Atlantean Kodex Homepage  Metalnews nach 'Atlantean Kodex' durchsuchenAtlantean Kodex
Album:The White Goddess
Genre:Doom Metal, Heavy Metal, Symphonic / Epic Metal, True Metal
Label:Cruz Del Sur Music
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:04.10.13
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"Ganz in weiß..."

Da ist sie nun also, die Platte nach „The Golden Bough“, dem Album also, das ATLANTEAN KODEX, dieser mythenumrankten Band mit dem charakteristischen Sound aus dem Bayernland, internationale Anerkennung eingebracht hatte.

Die Eckdaten sind nicht wesentlich verändert, d.h. auch auf „The White Goddess“ herrscht eine herrlich homogene Mischung aus True, Epic, Doom und echtem Heavy Metal von altem Schrot und Korn [nicht umsonst bezeichnen sich ATLANTEAN KODEX als Regressive Epic Metal und existieren Backpatches der Band mit dem Slogan „Neocon“ - also neokonservativ]. Aber natürlich ist da noch wesentlich mehr: zunächst dünkt einen der Sound wesentlich satter und kompakter. Dann wären da die Harmonien und Melodielinien der Songs, die tatsächlich noch eingängiger, noch epischer und dramatischer geraten sind und schließlich die herrlichen Gitarrenläufe, die auf ihre ganz eigene Art [„Sol Invictus“] sogar längst verschüttet geglaubte Erinnerungen an vergangene HELLOWEEN-Großtaten zu „Walls Of Jericho“-Zeiten wachrufen. Insgesamt wirkt „The White Goddess“ vielleicht etwas düsterer, nebelumwölkter, aber gleichzeitig auch bombastischer, wie eine Art Metal-Album gewordene Schimäre aus den epischsten Soundtrack-Momenten aus „Herr der Ringe“ und „Game Of Thrones“, wenn Ihr wisst, was ich meine.
Nicht zu vergessen natürlich die sprichwörtlich sagenhafte Album-Atmosphäre, verstärkt und untermalt von stimmigen Zwischenspielen, wie etwa dem Intro, „Trumpets Of Doggerland“, „Bilwis“ oder „Der Untergang der Stadt Passau“, die jeweils direkt zu Metal-Epen Marke „Sol Invictus“ oder dem düster-brachialen True Metal-Doom-Monolith „Heresiarch“ [an soviel Härte und Pathos scheitern MANOWAR heute längst bzw. nach wie vor] überleiten.
„Twelve Stars And An Azure Gown“ bietet, ebenso kredibel wie regressiv-hymnisch, Powerballaden-Qualitäten und „Enthroned In Clouds And Fire“ [erneut von vermutlich original fränkischem Wallfahrtskirchenglockengeläut und bajuwarischer Liturgie untermalt] entführt den Hörer in doomige Sphären, mitten zwischen Sturmwolken, Feuer und ewige Verdammnis.
Kulminieren muss „The White Goddess“ unweigerlich – literaturhistorisch nahezu tragisch – im titelgebenden Lied, „White Goddess Unveiled“, das noch einmal sämtliche Qualitäten von ATLANTEAN KODEX zu bündeln und in sich zu vereinen scheint und mit versöhnlichen Pianomelodeien ausklingt.

Gekrönt wird diese LP durch ein erneut trefflich gewähltes Cover-Artwork [diesmal ein Motiv von Caspar David Friedrich], das die dunkel-melancholische Stimmung des Albums visuell beeindruckend umsetzt. „The White Goddess“ hat zweifellos dasselbe Zeug zum kommenden Klassiker wie ihr Vorgänger, zeigt sich hier doch eine Band in Hochform, die gerade erst am Anfang einer bereits eindrucksvollen Diskografie steht.
ATLANTEAN KODEX spielen diese/ihre sehr eigene Art von "echtem" Heavy Metal eben einfach so, wie sie gespielt werden sollte - nicht mehr, aber definitv auch nicht weniger...!
Das LP-Label verrät noch mehr: "Alle Menschen müssen sterben, nur ATLANTEAN KODEX nicht, denn sie sind aus Stahl und Eisen und der Teufel will sie nicht." Noch Fragen?

Trackliste:
01. Trumpets Of Doggerland [There Were Giants In The Earth In Those Days]
02. Sol invictus [With Faith And Fire]
03. Bilwis [Sorcery And Witchcraft In Eastern Bavaria]
04. Heresiarch [Thousandfaced Moon]
05. Twelve Stars And An Azure Gown [An Anthem For Europa]
06. Der Untergang der Stadt Passau [Flaming Sword Of The Watchers]
07. Enthroned In Clouds And Fire [The Great Cleansing]
08. White Goddess Unveiled [Crown Of The Sephiroth]
Spielzeit: 00:57:57

Line-Up:
Mario Weiss - Drums
Michael Koch - Guitars
Markus Becker - Vocals
Florian Kreuzer - Bass
Manuel Trummer - Guitars
Dirk Konz [dkay]
04.10.2013 | 22:48
Kommentare
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