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Cover von Atreyu -- Lead Sails Paper Anchor
Band: Atreyu Homepage Atreyu bei Facebook Metalnews nach 'Atreyu' durchsuchenAtreyu
Album:Lead Sails Paper Anchor
Genre:Heavy Metal, Punkrock, Rock
Label:Roadrunner Records
Bewertung:7 von 7
Releasedatum:24.08.07
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"Ganz großer Stadionrock!"

Mal ehrlich – damit hat doch keine Sau mehr gerechnet! Nach diesem desaströs schlechten letzten Album waren ATREYU doch schon zu 99% abgeschrieben. „Lead Sails Paper Anchor“ wird aber alle, Fans wie Kritiker, eines besseren belehren! Nachdem man endlich den Vertrag mit Victory erfüllt hat [darauf wird wohl auch die Qualität von „A Death-Grip On Yesterday“ zurückzuführen sein], wird es nun mit Roadrunner Records im Rücken und einer Generalüberholung in Sachen Image und Musik ganz weit hoch in die Charts gehen!

Was der Orange County-Fünfer anno 2007 auffährt ist der schiere Wahnsinn und hat so mit Sicherheit niemand erwartet. Adieu Metalcore/Emocore, blabla! Tschüss, Ciao, mach's gut, bis dann! Das einzige was vom alten Sound geblieben ist, sind vielleicht ein paar Riffs, marginal eingestreute Breakdowns, der cleane Gesang, der dieses mal endlich richtig gut ist und der Bandtypische Grundton, den man immer wieder erahnen kann. Und damit's nicht langweilig wird, gibt es auch noch ein paar wenige Screams mit eingestreut. Die Songs an sich allerdings haben mit den Heularien der letzten Veröffentlichung, den Metal-Einflüssen von „The Curse“ oder der Hardcore-Basis der ersten Outputs kaum noch was zu tun. „Lead Sails Paper Anchor“ ist Stadionrock unter massivem Einfluss von Bands wie BILLY TALENT [„Honor“, „Lose It“], AVENGED SEVENFOLD [„Doomsday“, „Becoming The Bull“ & „No One Cares“], BEATSTEAKS [„Falling Down“] oder sogar MÖTLEY CRÜE [„Blow“] und AEROSMITH-Balladen-Feeling [„Lead Sails [And A Paper Anchor]“].
Facettenreich as fuck, verdammt frisch, eingängig, natürlich auch total poppig, aber einfach nur arschgeil! Unglaubliche Melodien, Wendungen und pumpender Bass, der richtig Eier hat – vielen Dank! Noch dazu klingt man noch wesentlich vielschichtiger als bspw. die bereits genannten kanadischen Durchstarter des letzten Sommers. Jeder Song hat seinen eigenen Vibe, sein eigenens Gesicht, trotzdem zieht sich ein immer wieder ähnlich klingendes, unvergessliches Riff wie ein roter Faden durch die Tracks, von denen so ziemlich 95% einfach nur ein Hymnen-Hit nach dem anderen darstellen.

„Lead Sails Paper Anchor“ ist ganz sicher das ungewöhnlichste ATREYU-Album aber auch ganz sicher das beste, was die Jungs geschaffen haben. Obwohl das alles sehr jugendlich klingt, hat man es hier mit einer sehr viel erwachseneren und absolut ernst zu nehmenden Band zu tun. Rock am Ring 2008 irgendwo ziemlich weit oben im Billing sollte dem Quintett sicher sein. Beide Daumen gehen weit nach oben und verleihen die seltene sieben Punkte-Plakette! Danke!

Trackliste:
01. Doomsday
02. Honor
03. Falling Down
04. Becoming The Bull
05. When Two Are One
06. Lose It
07. No One Cares
08. Can't Happen Here
09. Slow Burn
10. Blow
11. Lead Sails [And A Paper Anchor]
Spielzeit: 00:40:45

Line-Up:
Alex Varkatzas – Vocals
Brandon Saller – Vocals & Drums
Dan Jacobs - Guitar
Travis Miguel – Guitar
Marc Mcknight – Bass & Vocals
Markus Jakob [shilrak]
26.08.2007 | 18:58
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