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Cover von Atrox -- Binocular
Band: Atrox Homepage Atrox bei Facebook Metalnews nach 'Atrox' durchsuchenAtrox
Album:Binocular
Genre:Progressive, Psychedelic, Thrash Metal
Label:Season Of Mist
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:25.04.08
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"Großartiger Psycho-Metal!"

Die ersten Alben einer progressive Psycho-Metal Band sind meistens nur einigen wenigen Freaks zu empfehlen. Fielen ATROX aus Norwegen anfangs noch vollkommen in diese Kategorie, ist das neue Album "Binocular" jedoch deutlich mehr als das. Nicht nur, dass man von einem fünften Album einiges erwarten darf, auch der Einstand des neuen Sängers Rune Folgero, der Monika Edvardsen ablöst, darf interessiert beäugt werden. Vielleicht war das auch der Grund, warum man mit dem blauen Sanitärfirmencover diesmal vollkommen neue Wege beschritten hatte.

Und vorab: Der neue Sänger macht sich prima, gibt der Band einen ganz eigenen Klang mit auf den Weg und kann ne Menge Charisma entfalten. Doch auch musikalisch muss man der Band nicht nur Freak-Faktor sondern auch Können attestieren: Die einzelnen Riffs sind richtig gut arrangiert und variieren sich angenehm oft in die Gehörgänge rein. Statt bloßer Überfrachtung wurde hier clever inszeniert und vor allem Fans von AND OCEANS, WATCHTOWER oder THE DILLINGER ESCAPE PLAN bedient, aber auch genrefremde Hörer angesprochen. Denn zwei Dinge fallen besonders auf: Nicht nur dass Jazzkenner an einigen Stellen erstmals eine richtig gute Pervertierung ihres Genres beobachten können, auch die Instrumentierung mit ganz und gar unüblichen Instrumenten, wie zum Beispiel E-Pianos oder schweren AYREON-Synthies machen aus "Binocular" ein angenehm ungewöhnliches Erlebnis. Sich daraus ergebene großartige Songs sind zum Beispiel "Castle For Clowns" oder das einfach nur unglaubliche "Headcrush Helmet", eine Mischung aus THE VISION BLEAK Feeling, CRADLE OF FILTH Synthies und einem testosterongeschwängerten EVERGREY-Gesang. Zwar gibt es auch Songs, wo man das Gefühl eines um-den-heißen-Brei-Riffens hat, aber keine Nummer ist wirklich sinnlos. Allein schon durch die erfahrene Inszenierung, ist die Platte gut an einem Stück zu hören.

Weswegen das Fazit auch zwangsläufig nur sehr positiv sein kann. Selbstverständlich ist nach oben noch ne Steigerung drin, aber nach etlichen Luschenbands die versucht haben mit experimentiven Thrash-Prog nen Oscar zu gewinnen, tut ATROX richtig wohl. Hier gibt es nicht nur ein ungewöhnliches Cover, sondern auch ne Menge guter Ideen und Riffs. Definitiv was für lange Sommernächte im Keller!

Trackliste:
01. Retroglazed
02. No Coil For Tesla
03. Traces
04. Headrush Helmet
05. Filthmonger
06. Orgone
07. Tight Tie
08. Binocular
09. Castle For Clowns
10. Transportal
Spielzeit: 00:46:47

Line-Up:
Vind - Gitarre
Rune Sorgard - Gitarre, Programmierung
Tor Arne Helgesen - Schlagzeug
Erik Paulsen - Bass
Rune Folgero - Gesang
Per Spjotvold - Keyboard, Hintergrundgesang
Frederik Pankalla [Fell]
05.05.2008 | 17:22
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