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"Zurück in der Königsklasse"
Cover von Attika 7 -- Blood Of My Enemies
Band: Attika 7 Homepage Attika 7 bei Facebook Metalnews nach 'Attika 7' durchsuchenAttika 7
Album:Blood Of My Enemies
Genre:Classic Rock, Hardcore, US-Metal
Label:Membran
Bewertung:7 von 7
Releasedatum:27.07.12
CD kaufen:'Attika 7 - Blood Of My Enemies' bei amazon.de kaufen
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"Motorräder, USA und Metal"

Eigentlich heißt es ja: „Viele Köche verderben den Brei“ und leider bewahrheitet sich diese Annahme auch bei vielen Musikprojekten, sodass am Ende viele besser dabei wären, sich um ihre eigenen Projekte zu kümmern. ATTIKA 7 ist ein Fall, bei dem man am liebsten die Hände über den Kopf zusammenschlagen würde, wenn man an diese Theorie glaubt. Hier setzten sich mal eben Leute aus Bands wie BIOHAZARD, PRONG, SOULFLY, STATIC X usw. zusammen. Ex-BIOHAZARD Frontsau Evan Seinfeld zieht hier natürlich zuerst alle Blicke auf sich. Mit den Mannen, die er um sich versammelt hat, ist eines klar: „Blood Of My Enemies“ wird von Anfang bis Ende nach den USA klingen. Wenn man dann noch die CD aufmacht und zwei Kerle auf dicken Motorrädern hocken, tätowiert bis unter die Haarspitze, ist die Richtung vorprogrammiert.

Dabei setzt man auf einen sehr groovigen und eingängigen Sound, zwischen PANTERA und BLACK LABEL SOCIETY. Hier wird das Ganze von der ersten Minute an mit brillanten Gitarren und einer nötigen Dosis an Geschwindigkeit gepaart. Das heißt nicht, dass ATTKIA 7 vorhaben, Geschwindigkeitsrekorde zu brechen – vielmehr nimmt man die bekannte Formel des PANTERA-Riffings und setzt ein bisschen mehr Druck mit mehrfachem Doublebass-Einsatz darunter. Gerade Lieder wie „Crackerman“ oder der Titeltrack „Blood Of My Enemies„ zeigen eindeutig, dass der Druck wirklich gut tut. Dabei kann man stets die etwaigen Einflüsse wahrnehmen und bekommt den Beleg, dass hier nur die besten Parts aus den jeweiligen Kapellen als Inspiration dienten. Hier ist das Köche-Sprichwort definitiv fehl am Platze. Viel mehr darf man sich über echte Druckmonster freuen, die immer wieder unter die Haut gehen und nie langweilig werden. Jede Minute hat man einige wenige Begriffe vor sich: USA, Motorräder, Knast, Drogen, Frauen und Tattoos. Die Gruppe schafft es also, ein Lebensgefühl auf Platte zu bringen. Was viele Kollegen schon sehr gut im Bereich der Gitarren umgesetzt haben, wird hier noch mit ordentlich Druck und Eingängigkeit angereichert und so in Perfektion umgesetzt. Manchmal bedient man sich zwar zu sehr an bekannten PANTERA-Melodien, aber dies ist eher Meckern auf hohem Niveau.

Fakt ist, dass ATTIKA7 sich durch alle Geschwindigkeiten und Takte durchzocken und dabei immer den Spannungsbogen aufrechterhalten können. Die Klampfen knallen einem um die Ohren, der Sound ist richtig gut und an manchen Stellen fühlt man sich einfach, als wäre man gerade einer Ami-Spelunke und um einem herum sitzt eine ganze gröhlende Motorradgang. Jede Sekunde kann es zu einer Schlägerei kommen aber wenn ich diese Platte auflege, dann kippen wir alle ein Bier zusammen und feiern lieber die Nacht durch, spielen ein Partie Billard und machen uns an die nächste Frau heran. Die Scheibe funktioniert einfach und versprüht Erfahrung vom Leben. Schön ist, wie die verschiedenen Elemente in sich greifen und die einzelnen Musiker ihre Erfahrung mit ins Spiel bringen. Man bekommt viele Einflüsse, der oben genanten Bands mit geliefert aber ab und an klingt auch mal ein Stück ROB ZOMBIE, MANSON oder STONE SOUR raus. Letztendlich alles große amerikanische Namen, die durch ihren Sound bestechen. All dies vereint man hier zu einem wirklich perfekten Werk. Nicht zuletzt der charismatische Gesang von Evan Seinfeld trägt dazu bei, dass ATTIKA 7 mit „Blood Of My Enemies“ ein wahrlich perfektes Werk für dieses Gerne geschaffen haben. Vielen Dank und auf ein zweites Werk Jungs!

Trackliste:
01. Crackerman
02. Serial Killer
03. Devil’s Daughter
04. Greed And Power
05. All Or Nothing
06. Lockdown
07. The Hard Cold Truth
08. No Redemption
09. Blood Of My Enemies
10. Living In Opression
11. Dying Slowly
12. Hellbound
13. War
Spielzeit: 00:48:23

Line-Up:
Evan Seinfeld - Vocals
Rusty Coones - Lead Guitars
Tony Campos - Bass
Death Rock - Drums
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
21.07.2012 | 20:16
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