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Cover von Audrey Horne -- Audrey Horne
Band: Audrey Horne Homepage Audrey Horne bei Facebook Metalnews nach 'Audrey Horne' durchsuchenAudrey Horne
Album:Audrey Horne
Genre:Alternative, Hard Rock, Progressive
Label:Indie Recordings
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:26.02.10
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"Dreifaltigkeit"

Man hört es immer wieder: Das dritte Album entscheidet über die weitere Karriere der Band. Natürlich wurde die ungeschriebene Regel schon oft genug ad absurdum geführt, aber im Kern der Aussage steckt auf jeden Fall etwas Wahrheit. Dieses dritte Album ist jedenfalls sehr wichtig für die Norweger AUDREY HORNE. Schließlich brachte der starke Vorgänger "Le Fol" [2007] fast den wohlverdienten Durchbruch in einigen Ländern - vor allem die Engländer gingen steil. Verständlich, dass AUDREY HORNE, die sich natürlich nach der wunderbaren Audrey Horne aus der TV-Serie "Twin Peaks" [von David Lynch] benannt haben, hier wenig dem Zufall überlassen.

Die Produktion lag dieses Mal komplett in den Händen von Joe Barresi [QUEENS OF THE STONE AGE, COHEED AND CAMBRIA, ISIS etc.], der die letzten beiden Male nur den Mix übernehmen konnte, der Albumtitel könnte eingängiger nicht sein, das Cover ist einfach gehalten und prägt sich ein. Nur beim Album selbst, da haben sich AUDREY HORNE ein wenig verlaufen. "Audrey Horne" ist kein Werk, bei dem sich die Begeisterung sofort aufdrängt. Während der ersten paar Durchläufen wirkt das Teil seltsam sperrig und kommt ohne wirkliche Höhepunkte daher. "No Hay Banda" [2005] und "Le Fol" brauchten zwar insgesamt ebenfalls ihre Zeit, fesselten aber dank einiger Hits [z.B. "Confessions And Alcohol" oder "Last Call"] trotzdem umgehend. Klar, die Mischung aus vielschichtigem, verschrobenen Alternative [wegen der Schachtelung auch immer die ewigen, eher unpassenden TOOL-Vergleiche], klassischem [Hard] Rock und einer Prise ALICE IN CHAINS ist nicht gerade unanspruchsvoll, trotzdem können AUDREY HORNE flockige Hits samt Tiefgang schreiben. Das hatten sie wohl auch hier vor, aber leider zünden manche Songs auch nach zahlreichen Durchläufen nicht komplett. Mit der zu pathetischen [Halb]Ballade "Sail Away" hat sich sogar ein kompletter Stinker eingeschlichen. Und aus dem coolen Abschluss "Godspeed" hätte man soviel mehr machen können. Trotzdem: Das ist alles Meckern auf hohem Niveau. Man muss sich in "Audrey Horne" einarbeiten, aber dank Songs wie "Down Like Suicide", dem Killerriff von "Blaze Of Ashes" [mit sehr coolen Hammond Orgel-Parts] oder dem massiven "Darkdrive" bekommt man auf jeden Fall angemessene Belohnungen. AUDREY HORNE haben spätestens jetzt ihre ganz eigene Nische gefunden und können gut gelaunt allen Vergleichen trotzen. Faszinierend ist, dass die durchgehend verdammt melancholische, intensive und tiefe Mucke der Norweger wenn überhaupt nur begrenzt dem Metal zugerechnet werden kann, aber man hört den Arrangements und der Machart der Stücke sofort an, dass hier beinharte Metaller am Werk sind [Hauptsongwriter Ice Dale, bürgerlich Arve Isdal, zockt schließlich auch bei ENSLAVED, Gitarrist Thomas Tofthagen bei SAHG und bis 2007 gehörte gar King, bekannt aus Seifenopern wie GORGOROTH und GOD SEED, jetzt OV HELL und ebenfalls SAHG, zum Line-Up ]. Dieses Metal-Element werden AUDREY HORNE hoffentlich nie loswerden, denn es macht einen großen Teil ihres Charmes aus.

Insgesamt lässt einen das Album etwas gespalten zurück. Einerseits entfaltet auch "Audrey Horne" nach einigen Durchläufen ein würziges, wohlschmeckendes Aroma, andererseits wird man einfach nicht den Eindruck los, dass sowohl "No Hay Banda" und vor allem "Le Fol" ein ganzes Stück stärker waren. "Audrey Horne" ist gut, könnte aber noch besser sein. Das trübt den Hörgenuss ein wenig. Aber nur ein wenig.

Trackliste:
01. These Vultures
02. Charon
03. Circus
04. Down Like Suicide
05. Blaze Of Ashes
06. Sail Away
07. Bridges And Anchors
08. Pitch Black Mourning
09. Firehose
10. Darkdrive
11. Godspeed
Spielzeit: 00:50:33

Line-Up:
Toschie - Vocals
Ice Dale - Guitar
Thomas Tofthagen - Guitar
Kjetil Greve – Drums

Session:
Espen Lien - Bass
Herbrand Larsen - Keyboard
Michael Siegl [nnnon]
25.02.2010 | 03:05
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