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Cover von Auf Der Maur -- Out Of Our Mind
Band: Auf Der Maur Homepage Auf Der Maur bei Facebook Metalnews nach 'Auf Der Maur' durchsuchenAuf Der Maur
Album:Out Of Our Mind
Genre:Alternative, Rock
Label:Roadrunner Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:02.04.10
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"Courtney wird sich in den Hintern beißen!"

Durch ihre Engagements bei HOLE [der Band von Kurt Cobains Witwe Courtney Love] und den SMASHING PUMPKINS wurde Melissa Auf der Maur in den späten 90er-Jahren zu einer der populärsten Musikerinnen der Alternative Rock-Szene. 2004 veröffentlichte sie dann unter den Namen AUF DER MAUR ihre erste, selbstbetitelte Soloplatte und konnte auch damit ordentliche Erfolge einfahren.

Für den Nachfolger „Out Of Our Minds“ hat sie sich dann aber ganze sechs Jahre Zeit gelassen, weshalb sie auch sicherlich viel von ihrem einstmaligem Status eingebüßt hat. Dafür belässt sie es auch nicht einfach dabei, mal wieder ein Album auf den Markt zu werfen, sondern legt vielmehr ein umfangreiches Gesamtprojekt vor, das neben der CD noch einen Kurzfilm, ein Comicbuch, Live-Performances und Galleriepräsentationen beinhaltet, wenn auch nur das Album Gegenstand dieses Reviews sein soll. Nun ist es zwar so, dass man von „Out Of Our Minds“ keine großartigen musikalischen Neuerungen erwarten durfte oder darf, man aber trotzdem festhalten muss, dass AUF DER MAUR damit ein wirklich feines Machwerk gelungen ist. Krankte die erste Soloscheibe noch ein bißchen daran, nach den famosen Auftaktsongs mit zunehmender Spieldauer etwas den Faden verloren zu haben, bleibt das Niveau hier nahezu durchgehend hoch, auch wenn auch hier nicht alles Gold ist. So ist zum Beispiel das eröffnende Instrumental „The Hunt“ recht belanglos und verzichtbar. Der anschließende Titeltrack entschädigt aber genau so problemlos dafür, wie auch das tolle, vielschichtige „Isis Speaks“ und auch wenn es etwas befremdlich wirken mag, dass mit „Lead Horse“ direkt noch ein zweites Instrumental nachgeschoben wird, ist dieses schlicht um Längen besser als „The Hunt“. Das Albumhighlight folgt dann mit dem zwar flotten, dennoch etwas melancholischen „Follow The Map“, aber auch das etwas schleppendere „22 Below“, das zum Ende hin noch mit einem Matrosenchor [?] aufwartet ist eine Hammernummer. Ein drittes Instrumental gibt es mit „This Would Be Paradise“ auch noch, das süßliche Spieluhr-Melodien mit netten Gitarren und einem Filmmonolog als Sample zu einem herzzereißend schönen Stück kombiniert. Im anschließenden „Father's Grave“ [ein weiterer ganz heißer Anspieltipp] gibt sich dann noch Schinkengott Glenn Danzig höchstpersönlich die Ehre. Würde man jetzt auf Biegen und Brechen noch einen Ausrutscher suchen wollen, so könnte man lediglich noch bei „The Key“ fündig werden, das nichts weiter als eine durchschnittliche Rocknummer ist. Im Gesamtkontext fällt das allerdings nicht weiter auf, man kann „Out Of Our Mind“ problemlos am Stück genießen.

Melissa Auf der Maur meldet sich zwar nicht mit einem Paukenschlag zurück, dafür bietet „Out Of Our Mind“ zu wenig Überraschungen, sie schafft es aber trotzdem, eine tolle moderne Rockplatte abzuliefern, die einem viel Freude und einfach eine gute Zeit bereitet. Hier emanzipiert sich eine tolle Künstlerin endgültig aus dem langen Schatten ihrer alten Bands.

Trackliste:
01. The Hunt
02. Out Of Our Minds
03. Isis Speaks
04. Lead Horse
05. Follow The Map
06. 22 Below
07. Meet Me On The Dark Side
08. This Would Be Paradise
09. Father's Grave
10. The Key
11. The One
12. 1000 Years
Spielzeit: 00:55:29

Line-Up:
Melissa Auf der Maur - Vocals, Guitar, Bass, Keyboards
Timo Beisel [kaamos]
05.04.2010 | 14:20
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