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Cover von Augury -- Fragmentary Evidence
Band: Augury Homepage Augury bei Facebook Metalnews nach 'Augury' durchsuchenAugury
Album:Fragmentary Evidence
Genre:Death Metal, Melodic Death Metal, Progressive
Label:Nuclear Blast
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:17.07.09
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"Sternstunde"

Fünf Jahre haben die Kanadier AUGURY gebraucht, um nun ihr zweites Album, „Fragmentary Evidence“, auf den Markt zu bringen. Zwar wurde die Marschrichtung im Vergleich zu „Concealed“ ein klein wenig verändert, aber dennoch liefern die Jungs aus Montreal erneut ein deftiges, progressives und vor allem sehr anspruchsvolles Technik-Death-Brett ab!

Zuerst fällt jedoch auf, dass AUGURY den weiblichen Gesang, der auf „Concealed“ noch ausgiebig vertreten war und die Mucke der Band sofort herausstechen ließ, auf ein Minimum reduziert haben. Somit wird dieser nur noch bei „Brimstone Landscapes“ eingesetzt, was ein wenig schade ist, in Anbetracht der Entwicklung der Truppe jedoch verständlich ist. Dafür ist Patricks Gesang deutlich variabler geworden, sodass für Ausgleich gesorgt ist, auch wenn sein manchmal kehliger Gesang etwas gewöhnungsbedürftig ist. Es überwiegen jedoch die tiefen Grunts und Screams, während AUGURY in handwerklicher Hinsicht noch einen draufpacken können. Was hier an den Instrumenten geleistet wird, lässt einem wirklich die Kinnlade herunterklappen, und vor allem Forest weiß mit seinem Fretless Bass zu begeistern. Insgesamt gehen AUGURY auf „Fragmentary Evidence“ noch progressiver als auf „Concealed“ zu Werke, sodass der Vergleich der Plattenfirma, nämlich ‚NECROPHAGIST trifft OPETH und DREAM THEATER’, gar nicht mal abwegig erscheint, wenn man noch ein wenig AT THE GATES und DEATH in ihrer Spätphase hinzuaddiert. Der Song an sich steht immer im Vordergrund, es gibt wunderbare Melodien [„Jupiter To Ignite“, „Sovereigns Unknown“, „Skyless“], und Abwechslung wird sehr groß geschrieben, aber auch an der nötigen Härte und Brutalität fehlt es nicht, wie die zahlreichen Doublebass-Einlagen beweisen. Hinzu kommen eine ausgezeichnete Produktion, die jeden Ton auf „Fragmentary Evidence“ gut zur Geltung bringt, sowie zahlreiche Gastbeiträge, beispielsweise Sven von ABORTED [„Aetheral“], mit denen es zum Ende hin dann ein bisschen zu gut gemeint wird, sprich ein oder zwei Songs fast überladen wirken.

AUGURY liefern mit „Fragmentary Evidence“ ein faszinierendes und sehr eigenständiges Zweitwerk ab, das vor Ideen und ausgeklügelten Melodien nur so strotzt, jedoch gleichzeitig das nötige Feingefühl und das Gespür für funktionierende Songs nicht vermissen lässt. Trotzdem braucht die CD etliche Durchläufe, ehe sich das Material richtig erschließen will, denn dafür sind AUGURY einfach viel zu komplex und anspruchsvoll, um sie mal eben nebenbei hören zu können. Nehmt Euch die Zeit und Ihr werdet mit einem ausgezeichneten Album in der Schnittmenge aus technischem und progressivem Death Metal sowie etlichen weiteren Einflüssen lange belohnt. Toll!

Trackliste:
01. Aetheral
02. Simian Cattle
03. Orphans Of Living
04. Jupiter To Ignite
05. Sovereigns Unknown
06. Skyless
07. Faith Puppeteers
08. Brimstone Landscapes
09. Oversee The Rebirth
Spielzeit: 00:54:58

Line-Up:
Patrick Loisel – Vocals, Guitar
Mathieu Marcotte – Guitar
Dominic “Forest” Lapointe – Bass
Antoine Baril – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
10.07.2009 | 16:51
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