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"Zurück in der Königsklasse"
Cover von Autopsy -- Acts Of The Unspeakable
Band:  Metalnews nach 'Autopsy' durchsuchenAutopsy
Album:Acts Of The Unspeakable
Genre:Death Metal
Label:Peaceville Records
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:12.10.92
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"Grenzüberschreitung gefällig?"

Ein Jahr nach dem völlig durchgeknallten Psychotrip namens „Mental Funeral” sowie der EP „Fiend For Blood“ lassen AUTOPSY mit „Acts Of The Unspeakable” ein Album vom Stapel, das in jeglicher Hinsicht als grenzwertig bezeichnet werden darf.

Grenzwertig in erster Linie im Hinblick auf das krasse Cover von Kent Mathieu, das wohl alle möglichen Perversionen und sadistischen Foltermöglichkeiten auf dem Platz eines Gatefold-Covers unterbringt, während die CD-Version gleich zensiert und auch ohne Texte erscheint. Doch auch musikalisch haben sich einige Dinge geändert, sodass ein direkter Vergleich mit den ersten beiden Silberlingen nicht immer möglich ist bzw. vermieden werden sollte. Der Gesang ist deutlich tiefer, während „Acts Of The Unspeakable“ insgesamt auf eine ganz abgefahrene Art sehr schräg und kaputt ist. Die Übergänge von doomigen zu rasend schnellen Parts sind zudem wesentlich hastiger, wirken deutlich extremer und wollen nicht immer funktionieren. Die Produktion unterscheidet sich von den ersten beiden Alben, ist irgendwie transparenter, wirkt jedoch trotzdem rau und dreckig. Außerdem lassen sich einige sehr kurze Songs der Marke „Fleshcrawl“ [„Mental Funeral“] finden, sodass die CD es trotz der 18 Songs nur auf knappe 35 Minuten schafft. „Meat“ ist ein ausgezeichneter Opener, während auch „Your Rotting Face“, „Skullptures“ und das herausragende „Funereality“ zu überzeugen wissen. Vor allem bei „Pus/Rot“ funktioniert die Mischung aus zähen Riffs und aggressiven Geschwindkeitsausbrüchen ausgesprochen gut.

„Acts Of The Unspeakable“ ist ein Album voller Extreme, und zwar in allen Belangen. Während qualitativ nicht an die beiden Vorgänger angeknüpft werden kann, handelt es sich trotzdem mitnichten um eine schlechte Veröffentlichung. AUTOPSY haben bewusst an ihrem Stil gearbeitet, sich auf kleinere Experimente eingelassen und wiederum ein völlig eigenständiges und total krankes Werk geschrieben, das zwar nicht über die gesamte Spielzeit zu begeistern weiß, aber dennoch einige Knaller enthält.

Trackliste:
01. Meat
02. Necrocannibalistic Vomitorium
03. Your Rotting Face
04. Blackness Within
05. An Act Of The Unspeakable
06. Frozen With Fear
07. Spinal Extractions
08. Death Twitch
09. Skullptures
10. Pus / Rot
11. Battery Acid Enema
12. Lobotomized
13. Funereality
14. Tortured Moans Of Agony
15. Ugliness And Secretions
16. Orgy In Excrements
17. Voices
18. Walls Of The Coffin
Spielzeit: 00:35:20

Line-Up:
Chris Reifert – Vocals, Drums
Eric Cutler – Guitar
Danny Coralles – Guitar
Josh Bahron – Bass
Alexander Eitner [soulsatzero]
21.03.2009 | 16:53
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