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Reviews von Autopsy
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Cover von Autopsy -- Hacksaws, Tourniquets And Graves
Band: Autopsy Homepage Autopsy bei Facebook Metalnews nach 'Autopsy' durchsuchenAutopsy
Album:Hacksaws, Tourniquets And Graves
Genre:Death Metal
Label:Peaceville Records
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:25.04.14
CD kaufen:'Autopsy - Hacksaws, Tourniquets And Graves' bei amazon.de kaufen
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"1A Eiter- und Gedärmbombe"

Nachdem die US-amerikanischen Oldschool-Deather AUTOPSY jahrelang auf Eis lagen und sich dann aber wieder zusammen rauften, haben die Jungs nun wohl so richtig Blut geleckt. Immerhin erscheint „Tourniquets, Hacksaws And Graves“, das neue Studioalbum, nur ein knappes Jahr nach seinem Vorgänger.

Und während „The Headless Ritual“ irgendwie immer noch nicht bei mir gezündet hat, eher wie ein verkapptes ABSCESS-Album mit so einigen kompositorischen Längen/Durchhängern wirkte und mich aufgrund des lieblosen Artworks auch visuell nicht wirklich angesprochen hat, liegt der Fall beim aktuellen Werk zum Glück wieder ganz anders. Denn hier haben wir es mit einer Band zu tun, die gekonnt alle ihre Markenzeichen auffährt und eine hörbar kreative Phase hatte und wieder deutlich mehr Augenmerk auf die fiesen, schleifenden Passagen legt, während Chris Reifert sich stimmlich anno 2014 deutlich vielschichtiger anhört, wieder mehr growlt und sich nach allen Regeln der [kranken] Kunst austobt und auch die ganze Atmosphäre des Albums bisweilen gerne mal an den Klassiker „Mental Funeral“ erinnert. Machen wir uns aber nichts vor, denn natürlich kommt „Tourniquets, Hacksaws And Graves“ nicht an die unerreichbare Klasse der ersten beiden Alben heran, aber dennoch wird hier AUTOPSY der Güteklasse A geboten. Übrigens auch beim Artwork, denn Wes Benscoter hat nach „Macabre Eternal“ wieder einmal ganze Arbeit geleistet und der Band ein Cover gezimmert, das buchstäblich wie der Arsch auf den Eimer passt. Und dann wären natürlich solche Perlen wie der Doppelpack „Burial“ und „Autopsy“ [ganz großes Kino zum Schluss!], das total kranke „King Of Flesh Ripped“, das rasend-wütende „Savagery“ als Opener oder auch „Teeth Of The Shadow Horde“, wobei kein einziger der restlichen Songs als Ausfall zu werten ist – im Gegenteil! Klasse ist übrigens auch die erneut gemeinsam mit Adam Munoz entstandene Produktion, die sehr erdig und räudig klingt, jedoch transparent und kraftvoll genug ist, um die einzelnen Instrumente – insbesondere den Bass – prima zur Geltung zu bringen.

AUTOPSY liefern mit „Tourniquets, Hacksaws And Graves“ ein extrem starkes Album ab, mit dem ich in dieser Form ehrlich gesagt nicht [mehr] gerechnet habe und das mich nach der Enttäuschung im letzten Jahr [wieder] durchweg begeistert. Fazit: Für mich die beste Full Length des Quartetts seit der Reunion – neben der gelungenen „The Tomb Within“-MCD – und ein ganz klarer Pflichtkauf für Fans der Band sowie alle Oldschool-Todesblei-Anhänger! Da ist wohl doch noch längst nicht alles gesagt im Hause AUTOPSY!

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Grim_Rieper | 6,5 Punkte
Immer dann, wenn mich [Death] Metal nervt und ich nicht mehr weiß, warum ich die [gefühlt-geschätzt-geraten] 2000 CDs hier herumfliegen habe, gibt es eine Handvoll Bands, die mich solcherlei kindische Anwandlungen sofort wieder vergessen lässt. Eine dieser Bands ist AUTOPSY, deren Reformation sich bisher mehr als ordentlich angelassen hat. Dass sie es noch besser hinbekommen als auf „The Headless Ritual“ konnte niemand hoffen oder erwarten. Haben sie auch nicht. Aber „Tourniquets, Hacksaws And Graves“ ist mindestens genauso gut geworden und dabei durch den etwas hochgedaumenschraubten Doom-Anteil noch eine kleine Spur verdorbener und ekelhafter – und somit möglicherweise auch noch ein wenig näher am ewigen Klassiker „Mental Funeral“. Bloß das Cover ist nicht so geil wie der schleimig-grüne Augenzahnhaufen oder die unfassbar schäbige Zeichnung der Demosammlung „Ridden With Disease“, aber das fällt ja wohl unter Luxusproblem!

Trackliste:
01. Savagery
02. King Of Flesh Ripped
03. Tourniquets, Hacksaws And Graves
04. The Howling Dead
05. After The Cutting
06. Forever Hungry
07. Teeth Of The Shadow Horde
08. All Shall Bleed
09. Deep Crimson Dreaming
10. Parasitic Eye
11. Burial
12. Autopsy
Spielzeit: 00:49:18

Line-Up:
Chris Reifert – Drums, Vocals
Danny Coralles – Guitar
Eric Cutler – Guitar
Joe Trevisano – Bass
Alexander Eitner [soulsatzero]
18.04.2014 | 11:09
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