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Cover von Autopsy -- Severed Survival
Band:  Metalnews nach 'Autopsy' durchsuchenAutopsy
Album:Severed Survival
Genre:Death Metal
Label:Peaceville Records
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:07.04.89
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"Ein Kapitel Death-Metal-Geschichte!"

Nach den beiden kultigen Demos hauen AUTOPSY, die von Chris Reifert nach seinem Ausstieg bei DEATH gegründet wurden, den Todesblei-Fans mit „Severed Survival“ ein Debüt um die Ohren, das es ganz gewaltig in sich hat und auch im Jahr 2009 fraglos noch zu den Referenzwerken in Sachen Death Metal gehört.

Und was für einen Heidenspaß dieses Album einem bereiten kann! Angefangen bei Reiferts völlig krankem und einzigartigem Gekrächze, dem bestens aufeinander eingestellten Gitarrenduo Coralles und Cutler sowie Tausendsassa Steve DiGiorgio am schön bollernden Session-Bass, machen AUTOPSY auf „Severed Survival“ einfach alles richtig. Schneller, treibender und oftmals einfach strukturierter, aber trotzdem wirkungsvoller Death Metal der alten Schule wird dabei von dem Quartett mit schleifenden und zähen Doom-Parts und völlig kranken Soli vermischt, sodass ein besonders für damalige Verhältnisse völlig origineller Stil entsteht. Überhaupt passt die wunderbar raue und unglaublich dreckige Produktion erstklassig zu den bitterbösen Texten und zum Songmaterial, die dadurch noch eine Spur fieser klingen, als sie es sowieso schon sind. Sei es der Opener „Charred Remains“, der Klassiker „Gasping For Air“, „Ridden With Disease“, der mächtige Titeltrack oder „Critical Madness“ – hier gibt es keine Ausfälle zu verzeichnen, da sich Hit an Hit reiht, die heute noch zeitlos sind und Todesblei-Freunden ein fettes Grinsen ins Gesicht zaubern. Hinzu kommen noch die beiden krassen Cover-Entwürfe, wovon der erste umgehend der Zensur zum Opfer fiel, während es auch die zweite Fassung ganz schön in sich hat und die Mucke von AUTOPSY ausgezeichnet visualisiert.

Kurzum: „Severed Survival“ gehört zweifellos zu den wichtigsten Veröffentlichungen im Death Metal Ende der achtziger bzw. Anfang der neunziger Jahre, da sie stilprägend waren und etliche Musiker anderer Bands beeinflussen sollten. Und auch 20 Jahre nach ihrem Erscheinen hat diese Perle absolut nichts von ihrem Reiz verloren und schlägt immer noch ein wie eine Bombe [so ging es mir jedenfalls, als ich die Scheibe damals zum ersten Mal hörte und mit heruntergeklappter Kinnlade dasaß], denn viel purer, dreckiger, fieser und direkter kann [Old School] Death Metal eigentlich kaum gespielt werden!

Trackliste:
01. Charred Remains
02. Service For A Vacant Coffin
03. Disembowel
04. Gasping For Air
05. Ridden With Disease
06. Pagan Saviour
07. Impending Dread
08. Severed Survival
09. Critical Madness
10. Embalmed
11. Stillborn [CD Bonus Track]
Spielzeit: 00:41:38

Line-Up:
Chris Reifert – Vocals, Drums
Eric Cutler – Guitar
Danny Coralles – Guitar
Steve DiGiorgio – Bass
Alexander Eitner [soulsatzero]
21.03.2009 | 16:49
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