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Album:The Headless Ritual
Genre:Death Metal
Label:Peaceville Records
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:28.06.13
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"Das erhobene Haupt in der Rechten!"

AUTOPSY sind Legende, das ist so klar wie meine absolute Voreingenommenheit wenn es um ihre Musik geht. Wo es anderen Bands nach einiger Zeit zu oft nur noch um die Musik ging, um möglichst vordergründig brutales Schaulaufen, hat das Trio Reifert/Coralles/Cutler stets in den schlammigsten Ecken harter Musik gebohrt. So lange, bis man endlich auf blutigen Schleim unklarer Zusammensetzung stieß, der sich zu Songs verschmieren ließ.

Auf „Macabre Eternal“ konnte die Band zeigen, dass sie ihr Handwerk nicht verlernt hat. Das Handwerk, wohlgemerkt. Denn obgleich die erste Scheibe nach der Wiedervereinigung ein solides Album war und mit „Mutant Village“ einen echten Hit hatte, verblasste die ganze Angelegenheit vor den Klassikern ziemlich schnell. Vor der neuen Langspielplatte übrigens auch. Mit „The Headless Ritual“ haben AUTOPSY nun nämlich das Bündel pockenverseuchter Bettwäsche geschnürt, in dem die Skeptiker jetzt kuschelig krepieren dürfen. In Sachen Abwechslung, Sound und abseitiger, kranker Inspiration lässt sich die neue Scheibe zwischen „Mental Funeral“ und der „Fiend For Blood“-EP einsortieren. Bestechend ist zum einen die Mühelosigkeit, mit der AUTOPSY wie zu ihren früheren Glanzzeiten das widerwärtigste aus Death Metal und Doom mit einer Prise Punk/Hardcore verbinden. Bestechend ist zum anderen der Abwechslungsreichtum der zehn Songs, von denen gleich der Eröffnungsschlag „Slaughter At Beast House“ sämtliche AUTOPSY-Register zieht. Treibender, roh bolzender Ur-Death Metal trifft auf zähe Lava-Parts und die typische kaputte Melodik, die zu ein unverkennbares Markenzeichen der Band ist. Hinzu kommen Soli, die sich aus der chaotischen SLAYER-Ursuppe unversehens zu Melodien mit Wiedererkennungswert aufschwingen. Und natürlich Reiferts Giften, Gurgeln und Röcheln, das auf „The Headless Ritual“ den Eindruck verstärkt, der sich aufdrängt: Mit „Macabre Eternal“ mussten sich Reifert und seine Mitstreiter erst einmal wieder in Form geifern. Dass sie in einige Stücke [„She Is A Funeral“, „When Hammer Meets Bone“] einen fiesen Rock-Vibe integriert haben, macht die ganze Sache nur noch besser.

Das ist ihnen weit besser gelungen, als ich zu hoffen gewagt habe. „The Headless Ritual“ bietet eine Dreiviertelstunde AUTOPSY, die den Klassikern der Band ohne Wenn und Aber das verfaulte Wasser reichen kann – weil nicht nur die technische Seite und die des Songwriting stimmen, sondern die ganze Atmosphäre zu 100 % AUTOPSY sind. Wenn die Band nur annähernd diese Form halten kann, besteht wahrlich keine Gefahr für den Ruf. Eher noch für die ganzen Pro-Tools-Tüftler und Schön-Wetter-Death Metaller, die gegen diese Band ohnehin wie ein schlechter Witz wirken.

Trackliste:
01. Slaughter At Beast House
02. Mangled Far Below
03. She Is A Funeral
04. Coffin Crawlers
05. When Hammer Meets Bone
06. Thorns And Ashes
07. Arch Cadaver
08. Flesh Turns To Dust
09. Running From The Goathead
10. The Headless Ritual
Spielzeit: 00:44:15

Line-Up:
Chris Reifert - Schlagzeug, Gesang
Danny Coralles - Gitarre
Eric Cutler - Gitarre
Joe Trevisano - Bass
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
23.06.2013 | 22:54
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