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Album:Black Waltz
Genre:Industrial, Melodic Death Metal, Nu Metal
Label:Gain Music
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:16.11.12
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"Aufbruch nach...wohin?"

Meine Güte, was für ein Bandname. Mal abgesehen davon, dass AVATAR hier in keinem Zusammenhang mit den türkisfarbenen Typen aus dem berühmten Film oder mit dem netten Jungen, seines Zeichens „Herrscher der Elemente“ steht, findet man bei Recherchen zahllose Bands und Künstler, die sich mit diesem Begriff schmücken. Hier haben wir es mit einer schwedischen Melodic-Death-Metal Band zu tun, deren viertes Album „Black Waltz“ nach den Sternen greift.

Die Vorgaben dafür lesen sich zunächst wahnsinnig spannend. Eine Mischung aus IN FLAMES, SYSTEM OF A DOWN und RAMMSTEIN müssen laut Info als Referenzen herhalten. Besonders um Einflüsse der letztgenannten heraus zu filtern, muss man schon genauer hinhören, SYSTEM OF A DOWN scheinen da schon mehr als nur gegenwärtig. Wie auch immer, AVATAR versuchen, sich aus dem engen Korsett des Göteborg-Einheitsbreis zu befreien, was in manchen Passagen durchaus gelingt. Rauer, erdiger Sound anstelle von Hochglanzproduktion ist ein cooler Ansatz, wenn auch die Blechtrommel-Snare nach einer Weile ein wenig auf den Keks zu gehen versucht. Songtechnisch bewegt man sich weniger im Melodic-Death Bereich, da wird schon mal ein wenig Industrial beigesteuert. Wie gesagt, der Versuch der Modernisierung zählt und so richtig schlecht machen die Fünf ihre Sache ja nun auch wieder nicht.

Was hier also erst einmal unglaublich spannend klingt, ist aber letztendlich nicht mehr als ein durchschnittliches Werk. Diese Erkenntnis zementiert sich auch nach dem x-ten Durchlauf. Schulterzucken statt Headbangen. Johannes Eckerströms Gesang sticht ebenfalls nicht wirklich aus der Masse heraus, kann der Sache nicht so viel Leben einhauchen, wie es vielleicht nötig wäre. Kaum ein Song bleibt irgendwie hängen, der mutig experimentell gehaltene Titelsong oder das dezent in die Stoner-Ecke driftende und richtig locker wirkende „Let It Burn“ vielleicht [ Die Nummer ist nicht zu Unrecht in den amerikanischen Top 40 der Activ-Rock Liste gechartet ]. Ansonsten brennt hier nichts auf heißer Flamme, „Black Waltz“ köchelt bestenfalls lauwarm vor sich hin.

Trackliste:
01. Let Us Die
02. Torn Apart
03. Ready For The Ride
04. In Napalm
05. Black Waltz
06. Blod
07. Let It Burn
08. One Touch
09. Paint Me Red
10. Smells Like A Freakshow
11. Use Your Tongue
Spielzeit: 00:57:22

Line-Up:
Johannes Eckerström - vocals
Jonas Jarlsby - guitars
Tim Öhrström - guitars
Henrik Sandelin - bass
John Alfredsson - drums
Frank Wilkens [Fränky]
24.11.2012 | 08:15
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