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Album:Hail The Apocalypse
Genre:Heavy Metal, Modern Metal
Label:Gain Music
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:12.05.14
CD kaufen:'Avatar - Hail The Apocalypse' bei amazon.de kaufen
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"Verrückte Schweden eben"

Es gibt sie wohl doch noch, die Erfolgsstorys. AVATAR haben scheinbar so einige Günste der Stunde genutzt, nach ihrem letzten Album „Black Waltz“ jedenfalls ging es relativ steil bergauf. Im Verhältnis gesehen zumindest. Nun war eben jenes Album zwar nicht die ganz große Offenbarung, aber es enthielt immerhin eine Portion Eigenständigkeit und den einen oder anderen Hinhörer.

Nun also, kaum zwei Jahre später, folgt „Hail The Apocalypse“. Und auch diesmal, vielleicht sogar noch mehr als beim letzten Mal, fällt es unheimlich schwer, das stilistische Betätigungsfeld der Schweden einzugrenzen. Ein Stilmix, mancher würde von heillosem Durcheinander reden wollen, durchzieht das Album von A bis Z. Nennen wir es also moderner Metal, was uns hier erwartet. So irgendwo in der fast kaum greifbaren Nähe von SYSTEM OF A DOWN und SLIPKNOT oder auch mal IN FLAMES und ROB ZOMBIE? Ja und auch nein, also vielleicht. „What I don't Know“ ist so ein Beispiel. Beginnend in aller Seelenruhe, holt man die Humppa-Keule raus, bevor dann immer wieder so etwas wie LORDI-meets-Melodic Death dazwischen funkt. Als ob dies nicht genug wäre, garniert man diese Seltsamkeit noch mit einem absolut radiotauglichen Refrain. Mutet erst einmal befremdlich an, aber so zieht sich denn ein roter Faden durch das Album, den es eigentlich gar nicht gibt. „Vultures Fly“ schallt im RAMMSTEIN-Beat aus den Boxen, während der Titelsong zu Beginn erst einmal nach vorne groovt. An [freiwilliger oder unfreiwilliger] Komik nicht zu überbieten ist „Puppet Show“, der Titel ist Programm. Hereinspaziert, verehrtes Publikum, hier gibt es coolen Kirmessound im Polka-Metalsound und mit Tubasolo. Irgendwie hat die Nummer einen seltsamen, aber durchaus nicht unangenehmen Charme zu bieten.

Es gibt also eine Menge zu entdecken auf „Hail The Apocalypse“. Die verrückten Typen haben sich wirklich Mühe gegeben, ein aussergewöhnlich originelles Album auszubaldowern. Und auch wenn ich mit der Stimme von Johannes Michael Gustaf Eckerström immer noch nicht allzuviel anfangen kann, das relativ ruhige und entspannende „Towers“ am Ende mal ein wenig ausgenommen, muss und möchte ich AVATAR eine gepflegte Steigerung zum letzten Album attestieren.

Trackliste:
01. Hail The Apocalypse
02. What I Don't Know
03. Death Of Sound
04. Vultures Fly
05. Bloody Angel
06. Murderer
07. Tsar Bomba
08. Puppet Show
09. Get In Line
10. Something In the Way
11. Tower
Spielzeit: 00:50:34

Line-Up:
Johannes Michael Gustaf Eckerström - Vocals
John Alfredsson - Drums
Kungen - Guitars
Tim Öhrstrom - Guitars
Henrik Sandelin - Bass
Frank Wilkens [Fränky]
19.05.2014 | 12:35
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