.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Interviews mit Axel Rudi Pell
Reviews von Axel Rudi Pell
CD Review: Axel Rudi Pell - Game Of Sins

Axel Rudi Pell
Game Of Sins


Hard Rock, Melodic Metal
5 von 7 Punkten
"Tradition feiert Beständigkeit"
CD Review: Axel Rudi Pell - Magic Moments - 25th Anniversary [3CD]

Axel Rudi Pell
Magic Moments - 25th Anniversary [3CD]


Hard Rock, Heavy Metal, Melodic Metal
Keine Wertung
"Zum Geburtstag viel Spaß!"
CD Review: Axel Rudi Pell - Into The Storm

Axel Rudi Pell
Into The Storm


Hard Rock, Heavy Metal, Melodic Metal
5 von 7 Punkten
"Zum Jubiläum stark wie immer"
CD Review: Axel Rudi Pell - Circle Of The Oath

Axel Rudi Pell
Circle Of The Oath


Hard Rock, Melodic Metal
5 von 7 Punkten
"Gewohnte Qualitätsware"
CD Review: Axel Rudi Pell - Ballads IV

Axel Rudi Pell
Ballads IV


AOR, Classic Rock
Keine Wertung
"Kein Ende in Sicht…"
Mehr aus den Genres
CD Review: Repuked - Pervertopia

Repuked
Pervertopia


Death Metal, Punk
3.5 von 7 Punkten
"Gekotzt wie geschissen"
CD Review: Hexen - Being And Nothingness

Hexen
Being And Nothingness


Heavy Metal, Progressive, Thrash Metal
6 von 7 Punkten
"L'Etre Et Le Néant"
CD Review: Clawfinger - Life Will Kill You

Clawfinger
Life Will Kill You


Crossover, Industrial
5.5 von 7 Punkten
"Hallo Crossover, willkommen im 21.Jahrhundert!"
CD Review: Kickhunter - All In

Kickhunter
All In


Hard Rock, Rock'n'Roll
4 von 7 Punkten
"Da ist nicht alles drin..."
CD Review: Elvenking - Red Silent Tides

Elvenking
Red Silent Tides


Folk Metal, Melodic Metal, Power Metal
6.5 von 7 Punkten
"Zurück zu den alten Werten"
CD Review: Evanescence - Synthesis

Evanescence
Synthesis


Ambient, Atmospheric Rock
5.5 von 7 Punkten
"Alte Songs in neuen Kleidern?"
CD Review: Emil Bulls - Kill Your Demons

Emil Bulls
Kill Your Demons


Alternative, Modern Metal
5 von 7 Punkten
"Den Dämonen an den Kragen"
CD Review: National Suicide - Massacre Elite

National Suicide
Massacre Elite


Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Neues von der Schnetzel-Elite"
CD Review: Cripper - Follow Me: Kill!

Cripper
Follow Me: Kill!


Thrash Metal
4.5 von 7 Punkten
"Mir nach, ich folge euch!"
CD Review: Ram - Rod

Ram
Rod


Heavy Metal
5 von 7 Punkten
"Ramrod, der Zerstäuber"
Cover von Axel Rudi Pell -- Kings And Queens
Band: Axel Rudi Pell Homepage  Metalnews nach 'Axel Rudi Pell' durchsuchenAxel Rudi Pell
Album:Kings And Queens
Genre:Alternative, Crossover, Hard Rock, Punk, Speed Rock
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:01.03.04
CD kaufen:'Axel Rudi Pell - Kings And Queens' bei amazon.de kaufen
Share:



Yesss!!! Endlich ‘ne neue Scheibe von Axel ! Natürlich nicht Rose, von dem gibts nichts. Zum Heile Odins bin ich schon seit Jahren Fan von AXEL RUDI PELL. Obwohl ich zu meiner Schande gestehen muß, die letzten beiden Scheiben weder mein Eigen zu nennen, noch jemals gehört zu haben. Das muß ich wohl nach dem Genuß des neuen Meisterwerkes „Kings And Queens“ schleunigst nachholen.

Nachdem mir dieser kurze Ausbruch unprofessioneller Sentimentalität hoffentlich verziehen sei, mal Butter bei die Fische. Genanntes Scheibchen setzt die glorreiche Tradition epischer Melodic- Rock Alben fort, die der ehemalige Gitarrist von STEELER seit „Wild Obsession“(1989) pflegt. Von stetigen Besetzungswechseln im Sangesbereich gequält, scheint sich Johnny Gioeli mit seinem nunmehr vierten Silberling in den Pellschen Reihen endgültig etabliert zu haben. Dieser Mann gehört verdammt nochmal zu den besten Shoutern, die das Hardrock Genre zu bieten hat! Überhaupt hat sich das aktuelle lineup nun so richtig „eingeteamt“, was dem Album wirklich gut tut.
Nachdem in der Phase zwischen „Black Moon Pyramid“ und „Oceans Of Time“ wohl eher die Experimentierfreude Meister war, geht das aktuelle, zehnte(!) Album des Ferrari- Gottes absolutely back to the roots! Sieht so aus, als hätte der wohl bekannteste Blackmore- Fan Deutschlands endlich den Bogen zu seinen Ikonen geschlagen. „Kings And Queens“ findet sich komplett dominiert von DEEP PURPLE, RAINBOW, DIO und BLACK SABBATH Einflüssen, daß es nur so kracht. Bei zehn Songs und einer knapp einstündigen Spielzeit stellt man schnell fest, daß die Zahl der Epen mit Überlänge ( siehe „Oceans Of Time“) stark abgenommen hat. Stattdessen konzentriert sich Axel nun auf deutlich straightere, rockigere Songs mit rauchigem seventies- Charakter.
Dabei hat der Sound allerdings nicht gelitten, denn Pell hat das Album zusammen mit Charlie Bauernfeind erneut auf dem modernsten Stand der Technik produziert. Postmoderne Kevin Shirley- Allüren also sucht der geneigte Hörer vergebens.

Jedes Stück für sich ist ein Highlight! Nach dem bisher besten Intro der Bandgeschichte schmettert „Flyin’ High“ mit einer powermetallischen Fröhlichkeit los, die man so ganz sicher nicht erwartet hätte. Dieser Eindruck zerschlägt sich aber rasch bei dem erdigen „Cold Heaven“, welches an VICTORY erinnert und in dieser Form auch auf „Wild Obsessions“ hätte stehen können. Einfach, aber catchy!
Verfrühte Ejakulation ist dann bei „Strong As A Rock“ angesagt. Selbiger Track erinnert etwas an eine Mixtur aus DIO (Chorus) und den göttlichen Scorps (Riff). Dabei ist das noch nicht mal der eigentliche Höhepunkt des Albums. Dieser erreicht uns dann nach der eingängigen Ballade „Forever Angel“ (haben wir schon besser gehört) in Form von „Legions Of Hell“.
Jenes längste Lied der Platte beginnt ähnlich wie bspw. „Oceans Of Time“ mit orientalisch anmutendem Riffing, um dann urgewaltig und heavy aus der Hölle emporzusteigen! Tiefes Purpur an einem schwarzen Sabbath. Stampfender Groove, hallende Keyboards und ein messerscharf schneidendes Gitarrenriff entführen uns für knapp neun Minuten in eine andere Welt, bevor ein herrliches akustisches Outtro ( Tip: „The Prophecy“, IRON MAIDEN) die Gedanken endgültig weggleiten läßt, um uns unserem düsteren Selbst zu überlassen.
„Only The Strong Survive“ rettet einen dann doch rechtzeitig aus seiner Agonie mit einem ebenso schneidenden Riff, packender Strophe und Chorus. „Sailing Away“ kann man wohl als ein Reprisal zu DIO’s „All The Fools Sailed Away“ betrachten. Bombig!
Nach dem stimmungsvollen Samenzieher „Take The Crown“ schmeisst uns der Meister dann mit der tragischen Halbballade „Sea Of Evil“ endgültig raus und enlässt uns in eine hoffnungslose Zukunft.
Stimmig bis ins Letzte. Genug gesagt.
Kaufen, oder es setzt was!!

Trackliste:
01. The Gate (Intro)
02. Flyin' High
03. Cold Heaven
04. Strong As A Rock
05. Forever Angel
06. Legions Of Hell
07. Only The Strong Will Survive
08. Sailing Away
09. Take The Crown
10. Sea Of Evil


Michael Quien [AirRaids]
23.02.2004 | 21:36
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin