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Cover von Axel Rudi Pell -- Magic Moments - 25th Anniversary [3CD]
Band: Axel Rudi Pell Homepage  Metalnews nach 'Axel Rudi Pell' durchsuchenAxel Rudi Pell
Album:Magic Moments - 25th Anniversary [3CD]
Genre:Hard Rock, Heavy Metal, Melodic Metal
Label:Steamhammer
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:24.04.15
CD kaufen:'Axel Rudi Pell - Magic Moments - 25th Anniversary [3CD]' bei amazon.de kaufen
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"Zum Geburtstag viel Spaß!"

Am 11. Juli 2014 feierte der deutsche Gitarrenhexer AXEL RUDI PELL auf dem “Bang Your Head”-Festival in Balingen den 25. Geburtstag seiner gleichnamigen Band. Da waren nicht nur sämtliche ehemaligen Sänger der Truppe sowie allerhand namhafte Gäste geladen, sondern auch des Mannes frühere Mitstreiter aus der Band STEELER, mit der Herr Pell von 1982-1988 musizierte. Solch eine Mammut-Show muss für die Nachwelt festgehalten werden, was mit „Magic Moments – 25th Anniversary Special Show“ geschehen ist.

Das Geburtstagsset beginnt auch prompt mit einer Mini-Reunion der Herren STEELER, die sich an jenem Abend einmalig für vier Songs wieder zusammengefunden haben. Die Nummern stammen von ihren Alben „Steeler“, „Strike Back“ und „Undercover Animal“ und offenbar haben die Herren im Vorfeld ordentlich geprobt, denn trotz 26-jähriger Pause funktioniert das alles ziemlich gut. Sänger Peter Burtz hat inzwischen große stimmliche Ähnlichkeit mit RAGE-Frontmann Peavy Wagner, was allerdings bestens zur wuchtigen Instrumentierung passt und trifft die Töne die meiste Zeit auch wunderbar. Mit den Ansagen hapert es ein bisschen, denn das wirkt alles ein bisschen aufgesetzt [und kommt beim Publikum auch nur bedingt an], aber nach 26 Jahren Abwesenheit darf der Mann ein bisschen eingerostet sein – unsympathisch ist das nicht. Relativ unzeremoniell taucht mit Rob Rock im Anschluss der erste der eingeladenen Party-Gäste auf und so gibt es denn eine Version von „Nasty Reputation“ – eines er besten Songs, die der Mann mit dem deutschen Gitarristen aufgenommen hat. Der geht auch hier prinzipiell in Ordnung, allerdings wurde das heißblütige Solo durch einen etwas zusammenhangslosen cleanen Mittelteil ersetzt, was die Nummer deutlich „entrockt“. So schnell wie er gekommen ist, verschwindet Mr. Rock auch wider, sagt nicht „Hallo“ und nicht „Tschüss“ und übergibt das Mikro an den nicht minder begabten Jeff Scott Soto. Dessen Auftreten wird dem Abend eher gerecht, denn der Gute verliert zumindest ein paar Worte zum AXEL RUDI PELL-Jubiläum und sagt die beiden Songs, für die er angereist ist, standesgemäß an. Mit „Warrior“ und „Fool Fool“ haben die Herren ja auch gute Nummern gewählt.

Auf CD Nummer zwei folgt dann der „reguläre“ AXEL RUDI PELL-Teil des Abends. Am Mikro steht nun Sänger Johnny Gioeli und los geht’s sodann mit „Burning Chains“. Während Mr. Gioeli zweifelsohne ein begnadeter Sänger und vor allem einzigartiger Showman ist, zeigt sich doch schon hier, dass der Amerikaner stimmlich nicht den besten Abend erwischt hat. Zwar tritt der Sänger gewohnt sympathisch auf und hat auch hörbar Spaß an der Sache, aber gerade die höheren Töne scheinen dem Mann an diesem Abend nicht so zu liegen – das teilweise Krächzen legt eine Erkältung nahe. Das mindert die Qualität der Darbietung natürlich nur sehr wenig, aber auf dem letzten AXEL RUDI PELL-Livedokument klang Mr. Gioeli einfach besser. Was allerdings auffällt sind die Ansagen des Frontmanns: Sympathisch wie eh und je macht der Italo-Amerikaner diesmal keinen ganz so unbeschwerten Eindruck wie sonst und wirkt teilweise ähnlich unentspannt wie STEELER-Frontmann Peter Burtz. Das mag darauf zurückzuführen sein, dass ein Mammut-Konzert wie dieses für alle Beteiligten eine große Anstrengung bedeutet. Der Fokus liegt hier natürlich auf dem aktuellsten Album „Into The Storm“, wobei Evergreens wie „Strong As A Rock“ und „Rock The Nation“ natürlich auch nicht fehlen dürfen. Obendrein gibt’s Medleys aus „Too Late“ und „Eternal Prisoner“ sowie – wie könnte es anders sein – „The Masquerade Ball“ und „Casbah“. Alles in allem wurde hier ein grundsolider Aufritt der Truppe festgehalten, wenngleich AXEL RUDI PELL und insbesondere ihr Frontmann schon mal einen gelösteren Eindruck machten.

Richtig interessant wird es auf der dritten CD dieses Live-Packages, denn hier beginnt der „Axel Rudi Pell & Friends“-Teil des Abends. Zu diesen Friends zählen neben den bereits empfangenen Gästen u.a. der frühere RAINBOW-Frontmann Doogie White sowie der ebenfalls einst bei jener Band angestellte Graham Bonnet und der URIAH HEEP-Sänger John Lawton. Während das „Drum Battle“ zwischen Vinnie Appice und Bobby Rondinelli vermutlich auf der DVD- bzw. Bluray-Fassung dieses Live-Mitschnittes etwas besser zur Geltung kommt, findet das abschließende Star-Aufgebot mit dem Erscheinen von PRETTY MAIDS-Sänger Ronnie Atkins einen hervorragenden Auftakt: Der Mann ist nicht nur unwahrscheinlich cool, sondern liefert auch noch eine hervorragende Version des DEEP PURPLE-Klassikers „Black Night“ ab. Das Ganze gipfelt jedoch im Beitrag von Mr. Lawton – der Brite tritt ebenso charmant wie lässig auf, spricht ganz nebenbei bemerkt fließend Deutsch und legt neben dem URIAH HEEP-Klassiker „Sympathy“ auch noch eine hervorragende Interpretation der ZZ TOP-Nummer „Tush“ hin. Dagegen sehen die etwas holprigen Versionen der RAINBOW-Nummern „Since You Been Gone“ und „Long Live Rock ‘n‘ Roll“ unter der Führung von Graham Bonnet alt aus. Zum Schluss dürfen nochmal alle bisher in Aktion getretenen Gastmusiker gleichzeitig auf die Bühne und man fällt gemeinsam über „Smoke On The Water“ her – so gehört sich das.

Auf „Magic Moments – 25th Anniversary Special Show“ wurde ein gigantisches Konzert von der ersten bis zur letzten Minute festgehalten. Fans von AXEL RUDI PELL kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten und es ist durchweg sympathisch, dass an den vereinzelten Holprigkeiten der vielfältigen Darbietungen offenbar nichts geschönt wurde. Obendrein schwankt die Qualität der einzelnen Beiträge auf hohem Niveau und da es etwas Vergleichbares frühestens in fünf Jahren geben wird, gehört dieses Live-Paket in die Sammlung jedes Melodic Metal-Fans.

Trackliste:
CD 1:

01. Call Her Princess [STEELER]
02. Night After Night [STEELER]
03. Rockin' The City [STEELER]
04. Undercover Animal [STEELER]
05. Nasty Reputation
06. Warrior
07. Fool Fool

CD 2:

01. Burning Chains
02. Strong As A Rock
03. Long Way To Go
04. Hey Hey My My
05. Mystica
06. Into The Storm
07. Too Late / Eternal Prisoner / Too Late
08. The Masquerade Ball / Casbah
09. Rock The Nation

CD 3:

01. Drum Battle
02. Black Night
03. Sympathy
04. Tush
05. Mistreated
06. Since You Been Gone
07. Long Live Rock 'n' Roll
08. Smoke On The Water
Spielzeit: 03:49:12

Line-Up:
Johnny Gioeli - Vocals
Axel Rudi Pell - Guitar
Volker Krawczak - Bass
Ferdy Doernberg - Keyboard
Bobby Rondinelli - Drums

Steeler

Peter Burtz - Vocals
Axel Rudi Pell - Guitar
Tom Eder - Guitar
Roland Hag - Bass
Jan Yildiral - Drums

Gastmusiker:

Ronnie Atkins - Vocals
John Lawton - Vocals
Tony Carey - Vocals, Keyboard
Doogie White - Vocals
Graham Bonnet - Vocals
Michael Voss - Vocals
Rob Rock - Vocals
Jeff Scott Soto - Vocals
Jörg Michael - Drums
Vinny Appice - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
05.05.2015 | 09:56
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