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Cover von Axel Rudi Pell -- The Crest
Band: Axel Rudi Pell Homepage Axel Rudi Pell bei Facebook Metalnews nach 'Axel Rudi Pell' durchsuchenAxel Rudi Pell
Album:The Crest
Genre:Hard Rock, Heavy Metal
Label:SPV
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:23.04.10
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"Der 13. Streich – still fuckin' good!"

AXEL RUDI PELL. Eine Konstante, gar eine Manifestation des metallischen Raum-Zeit-Kontinuums. Mit "The Crest" geht man nunmehr zu auf Werk Nummer 13.

Und jenes kann sich erneut hören lassen. Dieses Mal mehr orientiert an klassischen Arrangements von DIO und RAINBOW, nichtsdestotrotz fest verankert in der allenthalben bekannten Pellschen erfolgsverheißenden Siegerformel „Große Melodien und markante Spannungsbögen" lässt das neue Langeisen keine Wünsche offen für denjenigen, der weiß, worauf er sich bei melodischem Heavy Metal deutscher Prägung einzustellen hat. Sicherlich: Stilistische Expansionen oder betriebswirtschaftliches Kalkül in Strömung maximierter Popularität unternimmt der gute Blondschopf, der sich selbst für die Reinkarnation eines wilden Hundes hält, nicht. Aber das ist auch nicht weiter schlimm. Denn die Formel geht auf – ganz ohne Mathematik und buddhistische Aktien. Johnny Gioeli beweist gesangliche Intensität, die mächtig unter die Haut geht und die vielen klassisch lang wie Kaugummispirale gezogenen Solierereien sind alles andere als belangslos. Doch eben auch nicht sonderlich innovativ. Dafür Klassiker-like und tribünentauglich. Mit „Glory Night" streift man nebenbei noch unmerklich und elegant SCORPIONS- und/oder BON JOVI-Gefilde, ohne dabei allzu schmalzig-schnalzig rüberzukommen. Mit den Höhepunkten „Dark Waves Of The Sea (Oceans Of Time Pt. II: The Dark Side)“ und „Devil Zone“ hat man überdies zwei krass Hit-verdächtige Titel im Gepäck, welche mehr denn je beweisen, wie universal gültig songwriterische Konzentration und Diszipliniertheit doch ist.

Nun denn… nicht lange fackeln: zulegen, reinlegen und loslegen!


Trackliste:
01. Prelude Of Doom (Intro)
02. Too Late
03. Devil Zone
04. Prisoner Of Love
05. Dreaming Dead
06. Glory Night
07. Dark Waves Of The Sea (Oceans Of Time Pt. II: The Dark Side)
08. Burning Rain
09. Noblesse Oblige (Opus #5 Adagio Contabile)
10. The End Of Our Time
Spielzeit: 00:57:10

Line-Up:
Johnny Gioeli - Vocals
Axel Rudi Pell - Gitarre
Volker Krawczak - Bass
Ferdy Dörnberg - Keyboards
Mike Terrana - Drums
Markus Amadeus Sievers [Lester Bangt]
20.05.2010 | 00:07
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