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Cover von Axxis -- Utopia
Band: Axxis Homepage Axxis bei Facebook Metalnews nach 'Axxis' durchsuchenAxxis
Album:Utopia
Genre:Melodic Metal, Power Metal
Label:AFM Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:28.08.09
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"Totalausfall im Höhepunkt"

Vor genau 20 Jahren brachte die damalige Hard Rock/Melodic-Rock-Band AXXIS ihr Debüt „Kingdom Of The Night“ auf den Markt. Es folgte ein Überraschungserfolg, Touren mit BLACK SABBATH und anderen Größen der Szene. Jahr für Jahr kam ein neues Album, bis 2004 mit „Time Machine“ ein Stilbruch auf den Hörer zukam. Schneller, härter, mehr Keyboard-Attacken auf Klassikebene – oder um es anders zu sagen – AXXIS entschlossen sich, eine Melodic-Power-Metal-Band zu werden. Mit diesen Zutaten backt die Truppe so ihre letzten drei Alben. Nun ist das vierte Machwerk „Utopia“ auf dem Vormarsch und die Frage ist: Macht man da weiter, wo man aufgehört hat oder ist es Zeit für eine Weiterentwicklung?

Schon das Intro „Journey To Utopia“ kracht gewaltig aus den Boxen und gibt unmissverständlich zu verstehen, wie das Album heißt. Kurz in den Opener „Utopia” reingeschnuppert, merkt man sofort, hier wird da weiter gemacht, wo die letzten Alben auch waren. Knackiger Melodic-Power-Metal, der vom Speedanteil, den momentan schwächelnden Power-Metal-Ikonen zeigt, wie man noch Double-Bass einsetzt. Auffällig ist, dass die weiblichen Gesangsparts, die gerade auf den letzten beiden Alben oft zu hören waren, weg sind. Ab und an mal ein Chor, eine sehr piepsige Stimme aus dem Hintergrund, aber sonst keine Spur mehr davon. Scheint, als wäre eine Zutat verändert worden. Für mich persönlich weder ein Verlust noch eine Bereicherung, da die Songs genau wie vorher ins Ohr gehen. Bisher haben AXXIS alles richtig gemacht, wäre da nicht dieser eine grobe Schnitzer. „Fass Mich An” heißt der vierte Track und lässt klar werden, dass sich die Band im ersten Drittel des Albums auf Deutsch versucht. Schrecklicher Fehler! Der Titel sticht total heraus, die Gesangslinien erscheinen grauenhaft und der deutsche Text ist an der Grenze zur Lächerlichkeit. In meinem Schrank tummeln sich alle AXXIS Alben, ob alt, neu oder unbeliebt, aber für mich persönlich ist das der größte Schnitzer, den die Band sich je geleistet hat. Wenn man das Bedürfnis hat, einen deutschen Track aufzunehmen, dann bitte wie RAGE mit ihrem „Vollmond“ als Bonustrack und nicht mitten im Album. Zum Glück retten echte Perlen wie „Sarah Wanna Die” oder der offizielle, sehr schnelle, Abschluss “Underworld” die Platte und machen daraus noch einen Hörspaß.

Fazit: An sich reiht sich „Utopia“ perfekt in die letzten vier Alben ein. Gerne hätte ich auch 6 oder 6,5 Punkte gezückt, aber der Totalausfall gleich im ersten Drittel haut zu tief in die Kerbe, so dass er enorm den Hörspaß mindert. Allgemein lässt sich sagen, wer auf die letzten Alben stand, wird auch mit „Utopia“ seinen Spaß haben. Das „Utopia“ Duell zwischen AXXIS und DOMAIN geht jedoch ganz knapp an DOMAIN. Auch für Jünger dieser Band sollte das AXXIS-Utopia sehr interessant sein.

Trackliste:
01. Journey To Utopia
02. Utopia
03. Last Man On Earth
04. Fass Mich An
05. Sarah Wanna Die
06. My Fathers' Eyes
07. The Monsters Crawl
08. Eyes Of A Child
09. Heavy Rain
10. For You I Will Die
11. Underworld

Bonus Tracks On Lim. Digi Pak:
12. Taste My Blood
13. 20 Years Anniversary Song
Spielzeit: 00:49:27

Line-Up:
Bernhard Weiss - Vocals
Harry Oellers - Keyboards
Marco Wriedt - Guitar
Rob Schomaker - Bass
Alex Landenburg - Drums
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
24.08.2009 | 10:16
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