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Cover von Ayreon -- The Theory Of Everything [2CD]
Band: Ayreon Homepage Ayreon bei Facebook Metalnews nach 'Ayreon' durchsuchenAyreon
Album:The Theory Of Everything [2CD]
Genre:Prog Rock, Prog-Metal
Label:InsideOut
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:25.10.13
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"Ein Hoch auf das Keyboard!"

Schon zwischen den Veröffentlichungsterminen der letzten AYREON-Alben lagen jeweils vier Jahre, dieses Mal waren es aber sogar fast sechs Jahre, die sich Arjen Lucassen Zeit ließ, um ein weiteres Mal mit seinem Hauptprojekt in wunderbar sphärische, musikalische Tiefen vorzudringen. Dabei konnte man sich nach der Ende 2008 erschienenen „Timeline“-Compilation überhaupt nicht sicher sein, ob es jemals wieder ein AYREON-Album geben wird. Lucassen nannte „Timeline“ damals den Abschluss eines Kapitels und ließ offen, ob und wie es mit AYREON weitergeht. Faul war er in der Zwischenzeit natürlich nicht. Er veröffentlichte das Debütalbum seines Seitenprojektes GUILT MACHINE, ein weiteres STAR ONE-Album und schließlich ein schlicht unter seinem Namen laufendes Soloalbum, außerdem wirkte er zuletzt noch auf dem neuesten AVANTASIA-Werk mit.

Nun also mal wieder ein AYREON-Release. „The Theory Of Everything“ ist [wenn man die zeitgleich erschienenen „Universal Migrator“-Alben von 2000 zusammennimmt] das siebte Studioalbum von AYREON und wie seit seinem Meisterwerk „Into The Electric Castle“ von 1998 üblich, erscheint es mal wieder als Doppelalbum. Dabei besteht „The Theory Of Everything“ aus vier Songs, die – jeder für sich – etwas länger als zwanzig Minuten ist. Warum genau sich Lucassen dazu entschloss, die Songs in kleine Häppchen [insgesamt 42 Tracks] stückeln zu lassen, erschließt sich einem zunächst nicht wirklich. Zwar werden die Songs dadurch in ihrem Fluss keinesfalls gestört, trotzdem wirkt es ein wenig wie ein Zugeständnis an die – unter eingefleischten Proggern sicher selten vertretene - „ADS-Generation“. Scheinbar ist dies aber tatsächlich nur eine Referenz Lucassen's an den Douglas Adams-Roman „Per Anhalter Durch Die Galaxis“, in dem die 42 als Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest genannt wird. Nachdem sich die bisherigen AYREON-Alben fast ausschließlich mit futuristischen Science Fiction-Themen befassten, spielt „The Theory Of Everything“ übrigens im Hier und Jetzt – nichtsdestotrotz ist es aber natürlich erneut ein Konzeptalbum geworden. Lucassen hat allerdings ein wenig abgespeckt, was die Gastsänger angeht. Zwar sind Leute wie Marko Hietala [NIGHTWISH], Cristina Scabbia [LACUNA COIL], JB Christoffersson [GRAND MAGUS] oder auch der noch relativ frische KAMELOT-Frontmann Tommy Karevik von allerhöchstem Qualitätslevel, quantitativ gibt sich Lucassen aber dieses Mal mit sieben Sängern zufrieden, statt der siebzehn, die er noch auf „01011001“ aufgeboten hatte. Aber das ist noch nicht alles von der Gastmusiker-Seite: Mit dem ebenfalls als Sänger in Erscheinung tretenden John Wetton [u.a. Ex-KING CRIMSON], dem früheren GENESIS-Gitarristen Steve Hackett, sowie den Tastenmagiern Keith Emerson [EMERSON, LAKE & PALMER] und Rick Wakeman [Ex-YES] ist es Lucassen gelungen, Musiker von vier der wichtigsten Prog-Bands überhaupt auf einem Album zusammenzubringen. Dagegen mutet die Beteiligung von Jordan Rudess [DREAM THEATER] und dem neuen NIGHTWISH-Flötisten Troy Donockley – mit Verlaub - schon fast wie eine Randnotiz an. So weit die Fakten. Musikalisch hat sich bei AYREON hingegen nicht viel geändert, Lucassen setzt weiter auf seinen Trademark-Sound, der deutlich vom 70er-Jahre Prog beeinflusst ist, wenngleich AYREON um Einiges symphonischer zu Werke gehen, als der Großteil ihrer Vorbilder. Hin und wieder wird auch der Härtegrad etwas hochgeschraubt, allerdings bleiben richtige metallische Passagen auf „The Theory Of Everything“ eher die Ausnahme. In erster Linie prägen – neben den Gastsängern - auch weiterhin die verschiedenen Keyboards den Bandsound, egal ob als sphärische Hintergrunduntermalung, oder als melodieführendes Instrument.

Alles beim Alten also im Hause AYREON. Der Name an sich bürgt natürlich einfach schon für Qualität und da macht auch „The Theory Of Everything“ keine Ausnahme. Im Umkehrschluss fehlen den neuen Songs allerdings etwas die Überraschungsmomente, weshalb sie zwar mehr als nur gut, aber auch nie wirklich überragend sind, so wie es früher schon häufiger der Fall war. Der Ruf ist keineswegs ramponiert, aber ein neues Meisterwerk haben sich AYREON auch nicht in die Diskographie geschrieben.

Trackliste:
CD 1
Phase 1: Singularity
01. Prologue: The Blackboard
02. The Theory Of Everything Part 1
03. Patterns
04. The Prodigy's World
05. The Teacher's Discovery
06. Love And Envy
07. Progressive Waves
08. The Gift
09. The Eleventh Dimension
10. Inertia
11. The Theory Of Everything Part 2
Phase 2: Symmetry
12. The Consultation
13. Diagnosis
14. The Argument 1
15. The Rival's Dilemma
16. Surface Tension
17. A Reason To Live
18. Potential
19. Quantum Chaos
20. Dark Medicine
21. Alive!
22. The Prediction

CD 2
Phase 3: Entanglement
01. Fluctuations
02. Transformation
03. Collision
04. Side Effects
05. Frequency Modulation
06. Magnetism
07. Quid Pro Quo
08. String Theory
09. Fortune?
Phase 4: Unification
10. Mirror Of Dreams
11. The Lighthouse
12. The Argument 2
13. The Parting
14. The Visitation
15. The Breakthrough
16. The Note
17. The Uncertainty Principle
18. Dark Energy
19. The Theory Of Everything Part 3
20. The Blackboard (Reprise)
Spielzeit: 01:30:00

Line-Up:
Arjen Anthony Lucassen - Guitars, Bass, Mandolin, Keyboards
Timo Beisel [kaamos]
27.10.2013 | 23:45
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