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Cover von Babylon Bombs -- Babylon's Burning
Band: Babylon Bombs Homepage Babylon Bombs bei Facebook Metalnews nach 'Babylon Bombs' durchsuchenBabylon Bombs
Album:Babylon's Burning
Genre:Hard Rock
Label:Soulfood
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:23.10.09
CD kaufen:'Babylon Bombs - Babylon's Burning' bei amazon.de kaufen
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"Vollgas mit angezogener Handbremse"

Mit "Babylon‘s Burning” bringen BABYLON BOMBS ihr drittes Album auf den Markt. Die Schweden scheinen sich die Inspiration für das Album-Cover jedenfalls bei AIRBOURNE geholt zu haben, die auf "Runnin‘ Wild” ähnlich in Richtung Kamera fliegen.

Mit großem Getöse geht es auch gleich los: Der Opener "Liberation” startet mit Geigen und starkem Backround-Chor Das Solo ist ebenfalls ganz nett und irgendwie hört man ihnen an, dass sie Schweden sind. Der Sound ist stellenweise mancher schwedischer Pop-Rock-Gruppe recht ähnlich. Insgesamt hat der Song keine wirkliche TIefe und ist insgesamteher poppig. Es folgt der Titeltrack "Babylon‘s Burning”. Hier geht der Sound shon eher in Richtung Hard Rock und das Album stellt sich im Vergleich zu den Vorgängern "Cracked Wide Open And Bruised" und "Doin‘ You Nasty" als härter heraus, bleibt aber wieder ohne große Glanzleistungen auf musikalischer Ebene. Besonders gegen Ende wirkt der Track einfach uninspiriert. "Resurrction Love” wäre vielleicht sogar hitparaden-tauglich und verweilt im Ohr mit einer Mischung von einfühlsamen Refrains und weinerlich Gesungen Strophen. Auf Dauer geht das Geschluchze von Kummer und Liebe aber auf die Nerven. Ordentlich knallt dagegen "Nobody‘s Home” rein, da in gehobenem Tempo ein Tipp für Parties und absolut zum abfeiern geeignet ist. Trotzdem bleibt der Song auf der 08/15-Ebene und kann sich nicht profilieren. "Angel Eyes” ist mitsingbar jedoch auch genauso schnell wieder aus dem Kopf, wie es kam. Das bluesige "It‘s Alright” fällt sofort mit seinem sentimentalen Geklampfe auf, das einen leichten Hauch von Southern Rock versprüht. Schwerer werden die Riffs bei "Anywhere The Wind Blows” und das Dingen klingt nach ordentlichem Sleaze Metal und ist vielleicht das Kronjuwel der Platte. HIer stimmen Arrangement und vor allem die Stimmung.
"Winding Road” ist ein weiteres Lied über Liebe und was so dazu gehört. Hier soll bewusst ein Ohrwurm erzeugt werden, der aber sein Ziel nicht ganz erreicht. "Rattle My Bones” hat einen guten Groove, lädt zum mitgrooven ein und strahlt Fröhlichkeit aus. Kurz um: der Track macht durchaus Spaß, klingt aber etwas weichgespült. "Shine On” und "Goodbye Good Luck” können sich durchaus sehen lassen und das abschließende "Fade Away” gibt nochmal richtig Gas, bevor endgültig die Handbremse ezogen wird und das Gefährt zum Stehen kommt.

Was kann man abschließend zu "Babylon‘s Burning” sagen? Die vier Schweden wollen anscheinend Vollgas geben, kommen aber dabei nicht richtig in die Puschen. Ansätze sind genug da, um ein ordentliches Album abzuliefern. Leider setzen BABYLON BOMBS dieses Potenzial kaum um und finden somit nur Platz im Mittelmaß.

Trackliste:
01. Liberation
02. Babylon's Burning
03. Resurrection Love
04. Nobody's Home
05. Angel Eyes
06. It's Alright
07. Anywhere The Wind Blow
08. Winding Road
09. Rattle My Bones
10. Shine On
11. Goodbye Good Luck
12. Fade Away
Spielzeit: 00:50:52

Line-Up:
Dani - Guitar, Vocals
Jon - Guitar
Swaint - Drums, Percussion
Marty - Bass
Sebastian Kronenberg [sebyK]
30.11.2009 | 20:45
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