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Band: Baltak Homepage  Metalnews nach 'Baltak' durchsuchenBaltak
Album:Makedonski Boj (Macedonian War)
Genre:Black Metal, Black/Thrash Metal
Label:Battlegod Productions
Bewertung:3 von 7
Releasedatum:21.06.03
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"Wenn das Alexander der Große noch miterlebt hätte..."

Manche gehen wirklich weite Wege. Zum Beispiel der in Australien geborene und sesshafte Vorzeige-Mazedonier Mr. Gorgoroth von BALTAK. Bereits 2003 nahm er diese, seine dritte musikalische Kampfansage an den Erzfeind Griechenland im sächsischen Pirna auf (bei Kai Uwe Schneider: Polygam Studios & SAXORIOR). Als ich ihn damals zufällig kennen lernte und über das neue Album und die zukünftige Entwicklung der Band auf den Zahn fühlte, meinte er sinngemäß: „We’ll play the same shit. Even in 20 years. But we’ll play it faster.“

Fast zwei Jahre später höre ich nun die uns zugeschickte Promo des deutschen Vertriebes Twiligth und bin ein wenig überrascht.
Denn, wenn man das Material mit den Vorgängerscheiben vergleicht, ist das zwar immer noch eindeutig BALTAK, doch hat sich deren Tobsuchtswahn halbwegs beruhigt. Was heißen soll, dass BALTAK ihren thrashigen Black Metal nicht mehr nur pausenlos, stumpfsinnig und in Höchstgeschwindigkeit runterbolzen. Mit „Sega i Sekogus” wurde sogar ein packender Midtempo-Stampfer eingebaut, man höre und staune. In etlichen anderen Songs nimmt man sinnvoller Weise immer mal den Fuß vom Gas, um danach umso heftiger zurückzuschlagen. Dadurch gewinnt die Musik zwar an Abwechslung, wird (bzw. bleibt) aber auch vorhersehbar.
Simpel, eingefahren und oft wiederholt sind die Songstrukturen derer man sich bedient und auch die Riffs strotzen nicht gerade vor Originalität und Wiedererkennungswert. Nicht selten beschleicht einen das Gefühl, dass man dieses oder jenes schon mal drei Songs vorher gehört hat.
Größter Pluspunkt aus meiner Sicht, doch das werden viele sicher genau umgekehrt sehen, ist der einzigartige, hysterische Kreischgesang von Gorgorth, mit dem er auch schon das letzte Album von BUIO OMEGA ( wir berichteten ) prägte.

Doch dort wie hier fehlt es größtenteils an zündenden Ideen im Rhythmus, wie im Riffing. Da reist es auch eine gelungene Produktion nicht raus.

Trackliste:
01. Makedonski Boj (Macedonian War)
02. Odime Na Borba (Going To War)
03. Bolni Lujge (Sick People)
04. We The Macedonians
05. Sega i Sekogus (Now And Forever)
06. Svetot Gori (World Burning)
07. Filip od Makedon (Filip Of Macedon)
08. Nesvess (Unconcious)
09. The Ungreek Barbarians


Karsten Heim [Lone Wolf Winter]
21.12.2005 | 12:22
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