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Cover von Baroness -- Blue Record
Band: Baroness bei Facebook Metalnews nach 'Baroness' durchsuchenBaroness
Album:Blue Record
Genre:Psychedelic, Rock, Sludge
Label:Relapse Records
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:16.10.09
CD kaufen:'Baroness - Blue Record' bei amazon.de kaufen
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"Das Zweitwerk"

Manchmal gibt es sie doch, die Gerechtigkeit: Dass BARONESS aus Savannah, Georgia mit ihrem göttlichen "Red Album"-Debüt wirklich einen Großteil der Anerkennung bekommen, die sie verdienen, war nicht abzusehen. Einzigartigkeit wird selten belohnt, aber BARONESS scheinen irgendwie einen günstigen Zeitpunkt erwischt zu haben. Und so kommt es, dass "Blue Record" in vielerlei Kreisen eines der meisterwarteten Alben des Jahres ist. Von einem Hype zu sprechen wäre vielleicht übertrieben, aber die Vorzeichen stehen besonders gut. Werden BARONESS nach THE DILLINGER ESCAPE PLAN und MASTODON die nächste Band aus dem Relapse-Stall, die einen Durchbruch auf größerer Ebene schafft? Sehr gut möglich.

Denn "Blue Record" ist ein sehr starkes zweites Album geworden. BARONESS haben alles richtig gemacht: "Blue Record" hat seinen eigenen Kopf, knüpft nur lose an das "Red Album" an, ist aber trotzdem unverkennbar ein BARONESS-Werk - und sollte keinen Fan des Debüts, aber auch der beiden Prä-Album-EPs "First" und "Second" enttäuschen. Das Album ist kürzer, etwas kompakter, wagt sich stilistisch noch weiter in die Vergangenheit zurück als das "Red Album". Geblieben ist der Fluß der Stücke, alles fügt sich ineinander ein, Intros, Interludes, Instrumentals, richtige Songs, das Ganze ergibt ein großes Kunstwerk, kann aber meistens auch für sich alleine stehen - vor allem dank wahrhaft wunderbarer Songs wie "Swollen And Halo", "War, Wisdom and Rhyme" oder "The Gnashing". Die nautische Atmosphäre, die von dem erneut grandiosen Cover [natürlich wieder von Sänger/Gitarrist John Baizley angefertigt] ausgeht, greifen BARONESS musikalisch nur sporadisch auf. Viel mehr wagen sie sich in die Geschichte ihres eigenen Heimatlandes vor. Ein leichter Folk-Anstrich also, gepaart mit durchschlagendem Sludge und einer großen Prise zuweilen psychedelischer '70-Rock. Das sind aber nur Anhaltspunkte, denn die Band ist längst jeglichen Schubladen entwachsen. Man muss die BARONESS-Erfahrung schon selbst machen und dann für sich selbst die Kategorisierung vornehmen. Die ewigen MASTODON-Vergleiche werden durch einen Song wie "The Sweetest Curse" ganz sicher nicht verstummen, wobei man sich nach dem letzten MASTODON-Werk "Crack The Skye" durchaus streiten könnte, wer sich hier an wen angenährt hat. Die sehr trockene, passende Produktion lag dieses Mal übrigens nicht in den Händen von KYLESA-Kumpel Phillip Cope, sondern wurde von John Congleton [EXPLOSIONS IN THE SKY, MODEST MOUSE, THE POLYPHONIC SPREE] betreut.

"Blue Record" ist ein wahrhaft großes Album, das qualitativ in einer Liga spielt, in der es nur wenig Konkurrenz gibt. Ob BARONESS ihr "Red Album" getoppt haben, kann man noch nicht sagen. Zum einen ist es schwierig, die beiden Outputs zu vergleichen, zum anderen hat das "Red Album" seine unglaubliche Faszination trotz bereits überschwenglicher Anfangsbegeisterung erst nach ein paar Monaten vollends entfaltet. Zumindest soviel Zeit sollte man dem "Blue Record" auch zugestehen. Erst dann wird klar werden, wie großartig dieses Album wirklich ist.

Trackliste:
01. Bullhead's Psalm
02. The Sweetest Curse
03. Jake Leg
04. Steel That Sleeps The Eye
05. Swollen And Halo
06. Ogeechee Hymnal
07. A Horse Called Golgotha
08. O'er Hell And Hide
09. War, Wisdom And Rhyme
10. Blackpowder Orchard
11. The Gnashing
12. Bullhead's Lament
Spielzeit: 00:44:17

Line-Up:
John Baizley - Vocals, Guitar
Pete Adams - Guitar, Vocals
Summer Welch - Bass
Allen Blickle - Drums
Michael Siegl [nnnon]
18.10.2009 | 11:33
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