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Album:Curse Of The Red River
Genre:Death Metal, Doom Metal, Progressive
Label:Peaceville Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:12.03.10
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"Neuinterpretation eines Klassikers"

Was passiert, wenn Mikko Kotamäki [SWALLOW THE SUN], Sami Yli-Sirniö [KREATOR], Janne Perttilä und Marko Tarvonen [beide MOONSORROW] zusammen Musik machen? Gibt es dann Doom-Schwere mit kaum stillstehender Double-Artillerie? Überepische Schwarzfolklore mit ganz viel hastigem Stakkato-Riffing? Oder doch eher…?

Das Gedankenexperiment muss nicht weiter als bis zu den zwei verbliebenen Namen geführt werden, die BARREN EARTH komplettieren. Olli-Pekka Laine lärmt heute bei MANNHAI, für die Kasper Mårtenson auch mal in die Tasten griff und beide zeichneten einst mit für den Legendenstatus von - AMORPHIS. Und hier sollten Fans der ersten Stunde ganz hellhörig werden, denn „Curse Of The Red River“ entführt zurück in die Zeiten, als von den tausend Seen her noch Klänge wie „Elegy“ oder eben „Tales From The Thousend Lakes“ herüberwehten. Noch nicht einmal ein halbes Jahr nach dem ersten Lebenzeichen in Form der EP „Our Twilight“ serviert uns das All-Star-Projekt, ein mittlerweile gehaltloses denn vielversprechendes Label, 55 satte Minuten finnischer Melancholie im Death/Doom-Grundgerüst mit ganz viel darin verwobener Folklore. Sie sind alle da: diese unwiderstehlichen, fließenden Melodielinien, die weit ausladenden, progressiven Instrumentalpassagen und schwebenden Akustikparts, die eruptiven Gewaltausbrüche tiefgründiger Schwere gepaart mit garstigen wie besänftigenden Vocals. Beizeiten klingt Mikko Kotamäki wie ein junger Tomi Koivusaari bevor Pasi Koskinen seine Zeit antrat. Das alles vermitteln BARREN EARTH in jeder Stimmungslage so gefühlsgetrieben, dass man beinahe vergessen könnte, das selbstredend perfekt abgestimmte Mixing eines gewissen Dan Swanö zu erwähnen. Gut, so wirklich komplett wollen sich die sechs dann doch nicht auf bloß eine Legende konzentrieren: manchmal scheinen die schwedischen Meister OPETH dann auch durch, überdeutlich etwa in „Ere All Perish“ und etwas weniger spürbar im folgenden „Cold Earth Chamber“. Die federführende Inspirationen waren aber ganz klar AMORPHIS und das ist auch gut so!

Denn die Lobhudelei soll keineswegs verschleiern, dass BARREN EARTH als bloßer Rip-Off daherkommen. Die Authentizität offenbart sich bereits im Line-Up und in der Expertise aller beteiligten sowieso. „Curse Of The Red River“ ist viel mehr Neuinterpretation als Freizeitrestverwertung aus Langeweile oder Profitgier. Für AMORPHIS-Jünger absolute Kaufempfehlung!

Trackliste:
01. The Curse Of The Red River
02. Our Twilight
03. Forlorn Waves
04. Flicker
05. The Leer
06. The Ritual Of Dawn
07. Ere All Perish
08. Cold Earth Chamber
09. Deserted Morrows
Spielzeit: 00:54:29

Line-Up:
Mikko Kotamäki - Vocals
Janne Perttilä - Guitar
Sami Yli-Sirniö - Guitar
Kasper Mårtenson - Keyboards
Olli-Pekka Laine - Bass
Marko Tarvonen - Drums
Peter Mildner [Nekropoleon]
10.03.2010 | 23:24
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