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News zu Barren Earth
Reviews von Barren Earth
Barren Earth
Curse Of The Red River
Death Metal, Doom Metal, Progressive
5.5 von 7 Punkten
"Neuinterpretation eines Klassikers"
Mehr aus den Genres
The Rotted
Get Dead Or Die Trying
Death Metal, Grindcore, Punk
5.5 von 7 Punkten
"Eine Band wird erwachsen"
Opeth
The Roundhouse Tapes [CD/DVD-Boxset] [Re-Release]
Death Metal, Prog Rock, Progressive
Keine Wertung
"Musikalisch top, aber veröffentlichungspolitischer Flop!"
Defloration
Abused With Gods Blessing
Brutal Death, Death Metal
5.5 von 7 Punkten
"Zehnmal auf die Schnauze!"
Solefald
Norrøn Livskunst
Post/Avantgarde Black Metal, Prog-Metal, Viking Metal
6.5 von 7 Punkten
"Nordische Irrsinnskunst!"
Age Of Taurus
Desperate Souls Of Tortured Times
Doom Metal, NwobHM, Symphonic / Epic Metal
6 von 7 Punkten
"Hoch die Hörner, es ist Stierzeit!"
Hidden Masters
Of This And Other Worlds
Folk, Progressive, Psychedelic
7 von 7 Punkten
"Eine kreative Gruppenarbeit"
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"Finnlands next Topband!" | ||||||||||||||||||
| Irgendwie sind wir ja alle auf der Suche nach irgend etwas. Das Volk sucht einen Präsidenten, die H. Klum sucht vielleicht einen neuen Lover, mit Sicherheit aber ein next Topmodel. Und wir sind stets auf der Suche nach einer neuen Superband im Heavy Metal Universum. Mit einem Album, daß uns zur Ehrfurcht zwingt und beweist, daß die Musik, die wir so lieben, weit von einem Fall ins Nichts entfernt scheint. Da kommen nun die Finnen BARREN EARTH ins Spiel. Mit ihrem zweiten Werk „The Devil´s Revolve“ können, nein sollten sie Maßstäbe setzen. Nah dran sind sie in jedem Fall. Warum? Nun, weil die Platte einfach von vorn bis hinten gelungen ist. Mit einem Grundgerüst, das bisweilen stark an alte AMORPHIS erinnert, aber keineswegs nach billiger Kopie klingt. Die zweite große Stütze ist Prog Rock der alten Schule. PINK FLOYD, ELP und YES springen mich in diesem Zusammenhang gerade zu an. Nichtsdestotrotz ist „Devil´s Revolve“ moderner als nur sonst etwas. Hier wird musikalische Genialität nicht mit der Heugabel verteilt, sondern mit emotionaler Hingabe und schier fassungsloser atmosphärischer Kontinuität effektiv eingesetzt. Ein Album, an daß ich ohne große Erwartungen heran gegangen bin und daß mich immer wieder auf´s neue fasziniert. Kamen mir bei dem sieben Minuten Opener „Passing Of The Crimson Shadows“ noch geringe anfängliche Zweifel ob des Sinns dieser Geschichte, so waren selbige Zweifel mit dem zweiten Song im Nichts verschwunden. Spätestens mit dem Wahnsinnstrack „As It Is Written“ klammert sich das Album fest und nichts, aber auch gar nichts, könnte als Grund dienen, die Stopp Taste zu drücken. BARREN EARTH verströmen eine ganz eigene Magie, die sich zwar an diverse Vorbilder orientiert, aber dennoch in einem besonderen Licht erstrahlt. Die angegebenen Genrebezeichnungen treffen die Sache nur ansatzweise, denn BARREN EARTH schaffen es, mit den teilweise festgefahrenen Strukturen zu spielen, ohne den Hörer zu überfordern. Neben einigen wohl gelungenen Doom Passagen von AHAB Güteklasse, erwähnt sei hier „The Dead Exiles“, kommen auch Elemente aus dem Paganbereich oder folkloristische Elemente, wie zum Beispiel ein dezent montierter Dudelsack wie eben bei „As It Is Written“. Hinzu kommt, daß man mit dem SWALLOW THE SUN Shouter Mikko Kotamäki einen Mann am Mikro hat, der das Konzept in beeindruckender Weise umsetzt. Der Wechsel von Growl und Klargesang ist nicht neu, erzeugt aber in diesem Falle angenehmes Wohlgefühl. Hinzu kommt das fein aufeinander abgestimmte Klangbild, das jede Facette dieser Platte zur Geltung bringt. Zugegeben, es gab schon seit längerer Zeit kein Album, schon gar nicht aus dieser Ecke, welches mich dermaßen beeindruckt und das auch noch nach mehreren Umläufen immer wieder schafft. Das zweite Werk dieser finnischen Newcomer sollte und braucht sich nicht hinter irgendeiner Meisterarbeit weit bekannterer Stars zu verstecken. Sie sind quasi die URIAH HEEP dieses Jahrzehnts, wenn ich das mal so salopp in den Raum werfen darf. Bei „The Devil´s Revolver“ gehen die Daumen unisono in die Höhe. Denkbar hauchdünn an der Höchstnote vorbei. | ||||||||||||||||||
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