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Band: Battle Beast Homepage Battle Beast bei Facebook Metalnews nach 'Battle Beast' durchsuchenBattle Beast
Album:Battle Beast
Genre:Heavy Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:17.05.13
CD kaufen:'Battle Beast - Battle Beast' bei amazon.de kaufen
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"Schritt nach vorn"

Kaum kommen die Dinge für die finnischen Newcomer BATTLE BEAST richtig in Fahrt, da nimmt Sängerin Nitte Valo ihren sprichwörtlichen Hut. Ersatz fand sich mit der nicht weniger begabten Noora Louhimo, weshalb die Truppe aus Helsinki planmäßig weitermachen konnte. So erschien vor nicht allzu langer Zeit das zweite Album der Truppe, erneut beim Label-Giganten Nuclear Blast.

Auf ihrem selbst betitelten Zweitling setzen BATTLE BEAST das Programm von „Steel“ in mehr oder weniger in gleicher Manier fort, was im Klartext heißt, dass die Truppe hier nach wie vor modernen Heavy Metal typisch finnischer Prägung im Fahrwasser von TAROT und LORDI abliefert. Dass die Truppe sich gleichzeitig gerne im Teutonenstahl der 80er bedient, dürfte ebenfalls kein Geheimnis sein und wird auch auf Album Nummer zwei in den Riffs von Songs wie „Out Of Control“, „Out In The Streets“ oder „Over The Top“ mehr als deutlich. Zu guter Letzt hatten BATTLE BEAST schon immer ein Gespür für mitreißende, große Refrains und die funktionieren auch hier wieder ganz hervorragend. Was also ist anders? Zum einen ist die Truppe seit Veröffentlichung ihres Debüts ziemlich erfolgreich und kann sich so für ihre neue Platte die entsprechende Produktion leisten, weshalb die Songs mit einer Wucht aus den Boxen kommen, von der manch andere Band nur träumen kann. Zudem drehen die Finnen beim zweiten Anlauf die Schraube in jeder Hinsicht ein kleines Stück weiter, weshalb die Songs in sich ein Stückchen stimmiger sind und auch aus technischer Sicht haben sich die Damen und Herren weiter entwickelt und so wartet insbesondere die Gitarrenfraktion hier mit Soloeinlagen auf, die auf dem Debüt in dieser Form noch nicht denkbar gewesen wären. Überhaupt gelingt der Formation aus dem Land der tausend Seen der Spagat zwischen 80er-Metal und moderneren Hörgewohnheiten auf ihrer neuen Platte ziemlich gut, weshalb beispielsweise der Synthie-Pathos in „Neuromancer“ eine gelungene Hommage an den Stadionkitsch aus der Glanzzeit der Spandexhose darstellt. Und während die Mannschaft beim Songwriting trotz des hörbar gestiegenen Selbstvertrauens noch ein wenig Nachhilfe vertragen könnte – mitunter gehen die Songs doch etwas zu abrupt in einen neuen Part über, was dann konstruiert wirkt – so ist der größte Minuspunkt hier doch der Gesang der neuen Frontfrau Noora Louhimo: Die Dame kann zweifelsohne ein machtvolles Organ ihr Eigen nennen und macht auch prinzipiell keine schlechte Figur, allerdings wirkt ihre Darbietung doch oftmals zu aufgesetzt. Letztendlich haben BATTLE BEAST mit ihrem zweiten Album eine grundsolide Platte gezimmert, deren Songs aufs erste Hören zünden, was allerdings auch bedeuten kann, dass sich das Gebotene recht schnell verbraucht – das ist jetzt allerdings noch nicht abzusehen.

Wer mit dem traditionellen Metal der 80er und allem, was gerne genauso klingen würde, etwas anfangen kann und sich nicht an typischen finnischem Keyboard-Kitsch stört, der wird mit BATTLE BEAST seine helle Freude haben: Die Finnen bieten auf Album Nummer zwei viel Energie und hörbare Spielfreude, was sich zu einer hinreichend abwechslungsreichen Platte mit hohem Mitschnack-Faktor verbindet. Weiter so!

Trackliste:

01. Let It Roar
02. Out Of Control
03. Out On The Streets
04. Neuromancer
05. Raven
06. Into The Heart Of Danger
07. Machine Revolution
08. Golden Age
09. Kingdom
10. Over The Top
11. Fight Kill Die
12. Black Ninja
13. Rain Man
Spielzeit: 00:48:42

Line-Up:
Noora Louhimo – Vocals
Anton Kabanen – Guitar
Juuso Soinio – Guitar
Janne Björkroth – Keyboards
Eero Sipilä – Bass
Pyry Vikki – Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
30.05.2013 | 17:55
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