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Le Stelle: A Voyage
Doomcore, Mathcore, Psychedelic
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Death/Thrash Metal, Neo-Thrash, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
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Heavy Metal, Power Metal
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Children Of Bodom
Holiday At Lake Bodom [Best-Of]
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Carach Angren
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"Fabelhafte Mischung"The Foreshadowing
Second World
Dark Metal, Doom Metal, Gothic Metal
5.5 von 7 Punkten
"Melancholie aus Italien Teil Drei"
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"Alles richtig gemacht" | ||||||||||||||||||
| Spätestens mit ihrem vor zwei Jahren erschienenen fünften Album „Destined Solitaire“ haben BEARDFISH eine beachtliche Duftmarke im Prog-Genre hinterlassen und konnten so den Status des ewigen Geheimtipps endgültig hinter sich lassen. Nun galt es natürlich gebührend nachzulegen und tatsächlich übertreffen sich die vier Schweden mit „Mammoth“ sogar noch mal selbst. Denn obwohl sich BEARDFISH natürlich weiterhin dem Retro-Prog verschrieben haben und alles andere als leicht verdauliche Kost servieren, ist es ihnen mit den sieben neuen Stücken doch gelungen, deutlich schneller auf den Punkt zu kommen und weit weniger sperrig zu klingen, als es noch auf dem Vorgänger der Fall war. Wo „Destined Solitaire“ aller Klasse zum Trotz eine Menge harter Arbeit für den Hörer bedeutete, klingt „Mammoth“ viel leichtfüßiger und einfach deutlich zugänglicher ohne dadurch an Anspruch einzubüßen. Und obwohl sie sich seit ihrem Zweitwerk nicht mehr so viel Zeit für eine neue Scheibe gelassen haben, scheint es fast, als haben sie sich erst diesen Brocken „Destined Solitaire“ von der Seele schreiben müssen und befinden sich nun eben einfach im Fluss. „The Platform“ und „Tightrope“ tönen so unbeschwert Hippie-esque aus den Boxen, dass man direkt an die Norweger von THE BRIMSTONE SOLAR RADIATION BAND erinnert wird, „Green Waves“ überrascht hingegen mit seiner räudigen Doom-Schlagseite, aber die typischsten Nummern sind das über 15-minütige Epos „And The Stone Said: If I Could Speak“ und „Akakabotu“, die ganz in der Tradition der klassischen Prog-Bands stehen und auch auf jeder GENTLE GIANT oder CAMEL-Platte eine gute Figur gemacht hätten. Dazu gibt es hier und da noch eine Prise KING CRIMSON und VAN DER GRAAF GENERATOR und fertig ist der Lack. Abgerundet vom wunderschönen Piano-Zwischenspiel „Outside / Inside“ und dem tollen, beschwingten Rausschmeißer „Without Saying Anything [feat. Ventriloquist]“ ergibt sich eine absolute Schlemmerplatte für alle Freunde des Retro-Prog und solche, die es werden wollen. „Mammoth“ ist genau das Album, was man sich von BEARDFISH nach „Destined Solitaire“ erhofft hat. Die Schweden haben die Stärken des Vorgängers gebündelt, dazu die Songs kürzer und eingängiger gehalten und herausgekommen ist dabei erneut ein komplett in den glorreichen 70er-Jahren fußendes Album, das ohne jegliche Längen auskommt. Es enthält massig traumhaft schöne Melodien und viele tolle Ideen, ist unglaublich farbenfroh und anspruchsvoll, dabei jedoch niemals zu verkopft und stets schlüssig. Eine rundum gelungene Platte und bislang das Highlight des noch jungen Jahres im Prog-Bereich. | ||||||||||||||||||
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Durchschnittliche Leserwertung: 6.5 / 7 Punkten
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Kommentar von: Micha
Wertung: 6.5/7 | 22.03.2011 -- 17:56








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