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"Die richtige Band zur falschen Zeit"
Cover von Beast In Black -- Berserker
Band: Beast In Black Homepage Beast In Black bei Facebook Metalnews nach 'Beast In Black' durchsuchenBeast In Black
Album:Berserker
Genre:Heavy Metal, Power Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:03.11.17
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"Fragwürdige Halbwertszeit"

Hinter BEAST IN BLACK verbirgt sich der ehemalige BATTLE BEAST-Gitarrist Anton Kabanen. Der brachte seine neue Band prompt ebenfalls bei Nuclear Blast unter die Haube und organisierte für das Debüt-Album „Berserker“ obendrein den gleichen Artwork-Künstler, der auch schon für BATTLE BEAST malte. Ist die neue Truppe des Herren Kabanen nicht mehr als ein Duplikat seiner früheren Wirkungsstätte? Ganz so einfach macht es sich der Saitenhexer dann glücklicherweise doch nicht...

BEAST IN BLACK gehen musikalisch in eine etwas andere Richtung als BATTLE BEAST. Die Truppe tritt ab dem eröffnenden „Beast In Black“ deutlich Power Metal-lastiger auf, was dank der Kombination aus wuchtigen Riffs mit zuckersüßen Melodien sowie Keyboard-Arrangements permanent an die Kollegen von BLOODBOUND erinnert - ein Eindruck, der dank der stimmlichen Ähnlichkeit von Frontmann Yannis Papadopoulos zu deren Sänger Patrik Johannsson noch verstärkt wird. Die Spitze der Innovation ist das, was BEAST IN BLACK auf „Berserker“ treiben, gewiss nicht, es funktioniert aber durchweg gut und dürfte vor allem Fans der eben genannten Bands großen Spaß machen. Neben den flinken Fingern der beteiligten Gitarristen ist Mr. Papadopoulos sicherlich das beste Argument für das Schaffen von BEAST IN BLACK, denn der Mann singt auf „Berserker“ schlicht phänomenal und wechselt scheinbar mühelos zwischen sämtlichen Tonlagen und -höhen und beeindruckt stellenweise mit grandiosen Screams. Im Hinblick auf das Songwriting macht die Mannschaft grundsätzlich nichts falsch, agiert aber reichlich erwartbar und liefert eben eingängigen Schunkel-Metal mit maximaler Vorhersehbarkeit - funktioniert live gerade mit Songs wie „Blood Of A Lion“, „The Fifth Angel“ oder „End Of The World“ vor allem beim jüngeren Publikum vermutlich hervorragend und und ist auch auf CD auch absolut professionell umgesetzt, bietet aber keinerlei Überraschungen und dürfte sich recht schnell verbrauchen. Stichwort: Metal nach Zahlen. Die Ausnahmen bilden das fetzige „Zodd The Immortal“, in dem sich BEAST IN BLACK doch tatsächlich etwas mehr Kantigkeit trauen sowie die irgendwie ganz niedliche weil vermutlich als Witz gemeinte Disco-Hymne „Crazy, Mad, Insane“. Verpackt wurde „Berserker“ natürlich in absolut zeitgemäßen, fetten Sound, der sofort mitreißt, aber nicht besonders charakteristisch ausfällt.

BEAST IN BLACK kombinieren auf ihrem Debüt wuchtige Riffs mit NIGHTWISH-Pathos und gelegentlich auch der Bierzelt-Stimmung von ALESTORM, womit sich die Band irgendwo zwischen POWERWOLF und BLOODBOUND einreiht. „Berserker“ ist damit ein kurzweiliges, energiegeladenes Album mit vielen tollen Momenten, das leider oftmals derart vorhersehbar ausfällt, dass seine Halbwertszeit wohl überschaubar sein dürfte. Eher zum Budget-Preis zu empfehlen.

Trackliste:
01. Beast In Black
02. Blind And Frozen
03. Blood Of A Lion
04. Born Again
05. Zodd The Immortal
06. The Fifth Angel
07. Crazy, Mad, Insane
08. Eternal Fire
09. End Of The World
10. Ghost In The Rain
Spielzeit: 00:51:09

Line-Up:
Yannis Papadopoulos - Gesang
Kasperi Heikkinen - Guitar
Anton Kabanen - Guitar
Mate Molnar - Bass
Sami Hänninen - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
03.12.2017 | 12:29
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