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"Als wären sie niemals weg gewesen!" | ||||||||||||||||||
| Ganz ehrlich: Streckenweise dachten wohl viele, dass mit den maltesischen [Brutal] Deathern BEHEADED nicht mehr zu rechnen sein könnte, auch wenn die Band seit einiger Zeit wieder live aktiv ist und sogar neues Material vorgestellt hat. Doch nun, gut sieben Jahre nach dem letzten Studioalbum „Ominous Bloodline“, hauen die fünf Jungs mit „Never To Dawn“ eine Scheibe raus, die es ganz gewaltig in sich hat. Zum Beispiel in Sachen Konzept, da textlich alles auf dem Element Wasser aufgebaut wurde – teils direkt, teils im übertragenen Sinne [siehe auch Interview mit Gitarrist Omar Grech] und natürlich immer in direktem Zusammenhang mit der Herkunft der Malteser, sodass sich auch das wunderbare und detailreiche Artwork sehr gut in das Gesamtbild von „Never To Dawn“ einfügt. Rein musikalisch haben sich BEHEADED ein wenig vom brutalen Death Metal à la z.B. SUFFOCATION gelöst und dafür deutlich mehr Old-School-Einflüsse integriert [immerhin ist die Band selbst schon seit 20 Jahren aktiv], so zum Beispiel bei „Lament Of A Sordid God“. Das mag zwar einige der eingefleischten Brutal-Death-Recken etwas irritieren und nicht immer die Brutalität an die allererste Stelle setzen, funktioniert aber im Kontext des Albumflusses, der ausgetüftelten, melodischen Soli und des wichtigen Abwechslungsreichtums ausgesprochen gut. Denn „Never To Dawn“ ist natürlich trotzdem ein extremes Album einer nach wie vor extremen Band, wobei auch der eher kratzige, raue Gesang von Frank Calleja prima hierzu passt, da er sich von den ultratiefen Growls der Vorgängeralben sowie von der musikalischen Konkurrenz innerhalb des Genres abhebt. Und dann wären da noch solche Knaller wie Where Hours Etch Their Name“, das atmosphärische „Towards An Abducted Sun“, das großartige Titelstück mit seinen zahlreichen Wendungen oder auch der gut siebenminütige, nahezu epische Abschluss „The Ancient Acumen“, um nur einige Beispiele zu nennen, denn auf „Never To Dawn“ befindet sich ganz einfach kein schwaches Material. BEHEADED liefern mit ihrer neuen Veröffentlichung ganz großes Kino ab und haben darauf zwar ihren Stil leicht geändert bzw. erweitert, bleiben sich aber grundsätzlich in musikalischer Hinsicht vollkommen treu und sorgen somit für eine sehr abwechslungsreiche und kurzweilige Dreiviertelstunde. Die lange Pause hat den Maltesern also mitnichten geschadet, sondern zeigt die Band wieder erstarkt, sodass „Never To Dawn“ jedem Freund der [Brutal-]Death-Metal-Klänge unbedingt ans Herz gelegt sei. Fazit: Saustarkes Album! | ||||||||||||||||||
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