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Band: Behemoth Homepage Behemoth bei Facebook Metalnews nach 'Behemoth' durchsuchenBehemoth
Album:The Satanist
Genre:Black Metal, Black/Death Metal, Death Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:07.02.14
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"Schwarze Walze"

Was müssen BEHEMOTH einem eigentlich noch beweisen? Sie bringen konsequent gute oder sehr gute Alben raus, glänzen mit durchdachtem Konzept und zu guter Letzt überlistet Nergal noch im Privaten den Tod. Nach der gigantischen Live-Rückkehr [Nergal wirkt einfach nochmals ein Vielfaches angepisster] wurde "The Satanist" angekündigt. [Extrem] Hohe Erwartungen wurden geschürt, zumal die letzten Alben ziemlich weit oben bei den Top Death Metal Veröffentlichungen mitgespielt haben, es immer noch machen und auch in Zukunft noch richtungsweisend sind.

Was einem schon im Voraus veröffentlichten Track aufgefallen ist: Das Ganze wirkt sehr organisch, zerfahren, atmosphärisch dicht und weit weniger statisch als alles der letzten Jahre, was die Band veröffentlicht hat. Schon bei Track zwei fällt einem vor allem eins sofort auf: BEHEMOTH haben den Black Metal wieder für sich entdeckt. "Furor Divinus" hätte bestimmt in nicht professioneller Abmischung auch auf den Erstwerken stehen können. "Messe Noire" wirkt wie einer der atmosphärischeren Tracks von "Evangelion". Wieder einmal kann man die Atmosphäre mit dem Messer schneiden. Die nächste Überraschung auf dem Album lautet "Ora Pro Nobis Lucifer". Schon nach einer Minute wird einem klar, dass eine Live-Granate wie "Chant For Eskaton" nun ernst zu nehmende Konkurrenz erhalten hat. Ein Brecher, der simpel und direkt einfach alles umnietet, was sich ihm in den Weg stellt. "Amen" bedient zur Abwechslung wieder den Black/Death Metal der letzten drei Alben, mit mal schwarz-, dann wieder technischeren todesmetallischeren Gitarren. Wozu ein Inferno in der Lage ist, wissen wir inzwischen alle. Aber auch das Geprügel wird hier wieder mit einem langsameren Part bestückt. Der Titeltrack ist genau das, was alle erwarten. Nicht! Ein extrem grooviger, erst gegen Ende wirklich extrem anziehender Song, der vom harmonischen Bass- und Gitarrenspiel lebt. "Ben Sahar" und "In The Absence Ov Light" bedienen wieder das Gemisch aus Death und Black Metal mit atmosphärischer Unterbrechung. Insbesondere letzterer wartet mit einem reinen Akustik- und Spoken Words Part sowie Gestampfe zum Ende auf. "O Father O Satan O Sun!" beendet das Album wieder im Midtempo, einsetzendem Bombast und Dramatik. Das Album endet hier.

Was zur Hölle?! Was habe ich hier gerade gehört? Richtig, die neue BEHEMOTH. Es hat sich im Gegensatz zu den Alben ab "Demigod" wieder einiges geändert. So geht die Band insgesamt wieder einen größeren Schritt zurück, als für einen eventuell lieb ist: Der Black Metal und eine gewisse Subtilität gehen Hand in Hand. "Aufgelockert" wird dies mit den typischen Momenten der letzten Alben und einigen bombastischen, von Bläsern und Chören begleiteten Parts, die sich ohne Gnade ins Hirn fräsen. Die Produktion geht dabei ebenfalls wieder ein gutes Stück zurück, klingt sehr viel organischer, was zu den spontaneren und sehr rauhen Songs passt.

Die einzig negativ einschneidenden Punkte sind für mich die seltenen, aber vorhandenen zu abgehackt klingenden Parts sowie der ein wenig fehlplatzierte Song "Blow Your Trumpets Gabriel!".

"The Satanist" ist im Gesamten vielleicht nicht das, was am logischsten gewesen wäre, was aber auch eventuell in eine musikalische Sackgasse geführt hätte. Die Songs sind deutlich verspielter, mal kompakter, mal sehr straight, dann wieder komplex und nicht auf den ersten Lauscher durchschaubar. Es stellt ein klares Statement dar, und jeder, der auch nur einen Zweifel daran hatte, dass die Band sich auf den Lorbeeren ausruht, wird hier gnadenlos eines besseren belehrt.



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soulsatzero | 5 Punkte
Mit „The Satanist“ gehen die polnischen Black/Deather BEHEMOTH nach langer und teils unfreiwilliger Pause erfreulicherweise neue und vielschichtigere Wege, verzetteln sich genau dabei aber auch gelegentlich. So z.B. beim eher unglücklich gewählten Opener „Blow Your Trumpet Gabriel“, der nicht recht vom Fleck wegkommt, oder auch beim abschließenden, trägen und pathosüberladenen „Oh Father O Satan O Sun!“, wohingegen das rasende „Furor Divinus“ gänzlich zu überzeugen vermag. Insgesamt setzen BEHEMOTH anno 2014 auf einfachere Strukturen [nicht verwerflich], reduzierteres Tempo und mehr Groove, wobei gerade diese stampfenden Songs dem Album ein wenig den Wind aus den Segeln zu nehmen scheinen [„Ora Pro Nobis Lucifer“]. „The Satanist“ ist jedenfalls kein Album, das ich nach dem letzten Track direkt wieder laufen lassen will, das aber insgesamt gut geworden ist und mit einigen Überraschungen aufwartet, da die Polen nicht einfach dieselbe Blaupause erneut verwendet haben und ein Vergleich mit „Evangelion“ somit hinken würde. Ein „Demigod“ ist und bleibt natürlich [für immer?] unerreichbar, und bei „The Satanist“ wäre nach den gewohnt großspurigen Ankündigungen sicher noch mehr drin gewesen – auch wenn sich die Scheibe mit jedem weiteren Durchlauf zunehmend entfaltet. Fazit: Fünf Punkte mit Aufwärtstendenz.

Trackliste:
01. Blow Your Trumpets Gabriel
02. Furor Divinus
03. Messe Noire
04. Ora Pro Nobis Lucifer
05. Amen
06. The Satanist
07. Ben Sahar
08. In The Absence Ov Light
09. O Father O Satan O Sun!
Spielzeit: 00:44:18

Line-Up:
Adam Michał „Nergal“ Darski - Gitarre, Gesang
Patryk Dominik „Seth“ Sztyber - Gitarre
Tomasz „Orion“ Wróblewski - Bass
Zbigniew Robert „Inferno“ Promiński - Schlagzeug
Sascha Dörr [Saschisch]
31.01.2014 | 19:07
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