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Cover von Beltez -- Tod: Part I
Band: Beltez Homepage  Metalnews nach 'Beltez' durchsuchenBeltez
Album:Tod: Part I
Genre:Black Metal
Label:Bret Hard Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:15.11.13
CD kaufen:'Beltez - Tod: Part I' bei amazon.de kaufen
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"Deutsche Underground-Perle!"

Aus dem schönen Nordrhein-Westfalen kommen die deutschen Schwarzwurzler von BELTEZ, die vielleicht dem einen oder anderen Black Metal Fan [noch] ein Begriff sein dürften. Im Jahre 2002 haben die Herren ihr Debütalbum veröffentlicht und waren die nächsten zwei Jahre dann recht aktiv – es folgten Demos, ein vollwertiges Album und gleich darauf ein Live-Album –, nur um sogleich vollkommen in der Versenkung zu verschwinden. Zwar gab es hin und wieder Ankündigungen, dass ein neues Album kommen würde, der geduldige Fan musste sich aber bis zum November 2013 gedulden, bevor die neue Langgrille namens „Tod: Part I“ endlich das Licht der Welt erblickte.

Man ist Bands bei der heutigen Veröffentlichungsflut ja gar nicht böse, wenn sie nicht ständig neue Scheiben heraushauen, sondern sich nur dann musikalisch zu Wort melden, wenn sie wirklich etwas zu sagen haben. Und das haben BELTEZ tatsächlich, denn „Tod: Part I“ ist trotz des etwas ausgelutschten Titels eine wirkliche Underground-Perle geworden. Passend zu der langen Entwicklungszeit der Scheibe klingt „Tod: Part I“ auch herrlich old school und BELTEZ starten [fast] keine Versuche, sich an der Moderne anzubiedern. Musikalisch verlassen sich die Schwarzwurzler zum einen auf ihre durchdachten Gitarrenriffs, welche die melodiöse Grundstrukturen der Songs darstellen, und zum anderen erstaunlicherweise auch auf einen sehr fetten Bass, welcher dem Album noch einmal zusätzliche Power verleiht. Dementsprechend sind gerade die melodiöseren Songs wie der bockstarke Opener „Das schwarze Grab“, der treibende Track „Selbstmord“ und der epische Elfminüter „Zu den Sternen blickend“ die Highlights der Scheibe. Melodien mit kalten und aggressiven Riffs zu verbinden – davon verstehen BELTEZ etwas. Dabei haben die Herren zusätzlich noch ein Händchen dafür, eingängige Songs zu schreiben und schaffen es dadurch, einen innerhalb von wenigen Sekunden in die Songs hineinzuziehen. Dass dies kein Zeichen für ein plattes und simples Songwriting ist, belegt die Tatsache, dass man nach mehrmaligem Hören immer wieder neue Details heraushören kann. Außerdem ist zum Beispiel der Song „Endzeit“, der mir am Anfang aufgrund seines Rhythmus und seiner Struktur nicht gut gefallen hat, nach mehrmaligem Hören deutlich gewachsen und kann jetzt schon fast mit den schon erwähnten Highlights der Scheibe mithalten. Man kann also hoffen, dass sich die Songs noch lange nicht abnutzen werden. Schwachpunkte lassen sich auf der Scheibe nur bedingt finden. Erwähnt werden muss allerdings, dass die Vocals eher durchschnittlich sind und nicht besonders hervorstechen. Dazu kommt, dass das abschließende SLIME-Cover „Der Tod ist ein Meister aus Deutschland“ zwar ein nettes Schmankerl ist, aber nicht unbedingt etwas Substantielles zum Album beiträgt. Letztendlich sind das aber nur Kleinigkeit, die den Hörgenuss von „Tod: Part I“ keineswegs schmälern.

Eine mehr als runde Sache also, die BELTEZ hier uns im Jahre 2013 vorsetzen. Von mir aus können die Herren gerne wieder ein paar für ein neues Album brauchen, wenn wieder so etwas dabei herauskommt. Schade eigentlich, dass die Herren keine Live-Shows planen [nachzulesen im Interview, das der Kollege Border mit ihnen geführt hat].

Trackliste:
01. Das schwarze Grab
02. Endzeit
03. Nagelfar
04. Selbstmord
05. Zu den Sternen blickend
06. Der Tod ist ein Meister aus Deutschland [SLIME-Cover]
Spielzeit: 00:42:59

Line-Up:
Dod - Gitarre, Gesang [einzelne Tracks]
Flagg - Bass
Gezuecht - Gesang
Herr Tot - Schlagzeug
Jonathan Jancsary [Squiggofant]
08.11.2013 | 19:02
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