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Cover von Benea Reach -- Alleviat
Band: Benea Reach Homepage Benea Reach bei Facebook Metalnews nach 'Benea Reach' durchsuchenBenea Reach
Album:Alleviat
Genre:Metalcore, Post Hardcore, Progressive
Label:Tabu Recordings
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:18.07.08
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"Schräge Mischung mit Überraschungseffekt"

Hoppla, BENEA REACH flattert mir zwar eine Band ins Haus, von der ich noch nie gehört habe, aber scheinbar sieht das in nordischen Gefilden anders aus. Kaum hatte man nämlich im heimischen Norwegen sein Debüt, „Monument Bineothan“, veröffentlicht, war die Band auch schon für einen dortigen Grammy nominiert. Na dann… reingehört…

„Alleviat“ und somit auch die Band BENEA REACH sind jedenfalls Dinge, die etwas schwerer verdaulich sind, als es der Beipackzettel des Labels, Tabu Recordings, verspricht. Da ist die Rede von einem neuen „Metalcore Masterpiece“ und es wird wild um sich verglichen mit Bands wie TOOL oder EXTOL. Nur, weil der jetzige Gitarrist mal bei EXTOL war… naja… schon klar. Mit TOOL hat das Ganze außerdem ebenfalls wenig zu tun! Allerdings eine Menge mit Mathematikern wie MESHUGGAH oder etwa die französischen Newcomer HACRIDE. Auch die ein oder andere Portion FANTÔMAS könnte man in Songs wie „Rejuvenate“ durchaus vernehmen, was zumindest den Gesang angeht. Und da sind wir auch schon beim eindeutig stärksten Element der Band. Gesanglich wird hier eine ganze Welt entfaltet, in der sich Ikka austobt. Man mag gar nicht glauben, dass der Mann nach einem Gig überhaupt noch einen Ton rausbekommt. Schrille Screams, dunkle Growls und ein zwischenzeitliches Geschrei, dass man ihn am liebsten verarzten würde.
Musikalisch ist – zumindest nach meinem Dafürhalten – der Oberbegriff Metalcore eine ziemliche Beleidigung, denn statt wie eine Kopie der Kopie einer AS I LAY DYING oder CALIBAN-Kopie zu klingen, schmettern BENEA REACH mehr als nur einen ganz eigenwilligen Stil durch die Boxen. Ehrlich gesagt bin ich sogar angenehm überrascht, dass man sich hier lediglich der Eckpunkte dieses Genres bedient und ansonsten mit einer [beinahe zu] glasklaren Tue Madsen Produktion und wohl durchdachten Kompositionen aufwartet. Man mische Elemente aus Hard- und Metalcore, Screamo, Emo, Death Metal und Progrock und es bleiben BENEA REACH.

Fazit: Überraschend erfrischend, wenn auch auf über 50 Minuten irgendwann recht eintönig und trotz der Dichte oberflächlich. Keineswegs jedoch schlecht, im Gegenteil. Ich bin sicher, dass einige nicht im Geringsten das bekommen, was sie evtl. – auch nach diesen Zeilen – erwarten. Selbst antesten ist hier Trumpf.

Trackliste:
01. Awakening
02. New Waters
03. Lionize
04. Sentiment
05. Reason
06. Legacy
07. Rejuvenate
08. Illume
09. Zenith
10. Unconditional
11. Dominion
Spielzeit: 00:50:19

Line-Up:
Ilkka – Vocals
Martin – Guitar
Haakon – Guitar
Marco – Drums
Patrick Franken [Border]
04.12.2008 | 01:03
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