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Band: Beneath The Massacre Homepage Beneath The Massacre bei Facebook Metalnews nach 'Beneath The Massacre' durchsuchenBeneath The Massacre
Album:Dystopia
Genre:Brutal Death, Death Metal, Deathcore
Label:Prosthetic Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:14.11.08
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"Verkopftes Frickel-Death-Gewitter"

Gut eineinhalb Jahre nach ihrer ersten Full Length, „Mechanics Of Dysfunction”, krempeln die Frankokanadier BENEATH THE MASSACRE erneut die Ärmel hoch, haben anscheinend noch ein wenig Zeit zwischen den etlichen Touren gefunden und lassen mit „Dystopia“ ein neues Frickel-Death-Gewitter auf die Menschheit los.

Zuerst einmal fällt die massiv verbesserte Produktion auf, die auf der letzten CD – wenn auch völlig beabsichtigt – extrem klinisch und steril klang. Auf „Dystopia“ hingegen bestimmt ein deutlich wärmerer Sound das Gesamtbild, wovon vor allem das Schlagzeug profitiert, da es längst nicht mehr so getriggert klingt, sodass sowohl Jason Suecof als auch Alan Douches ein großes Lob für Mix bzw. Mastering ausgesprochen werden muss. Sämtliche Instrumente klingen unglaublich fett und druckvoll, während ihnen zudem genügend Freiraum zugestanden wird, was sich bei Dennis Bradleys filigranem Bassspiel sehr schön zeigt. Ansonsten hat sich bei BENEATH THE MASSACRE nicht besonders viel geändert: Es wird weiterhin auf eine prima funktionierende Mischung aus sehr technischem Death Metal, bei dem die einzelnen Riffs beinahe wie Soli anmuten, und geschickt platzierte Breakdowns gesetzt, sodass für die nötigen Kontraste gesorgt wird. So mutieren „Condemned“, „Our Common Grave“ und „Procreating The Infection“ zu kleinen Hits und schinden vor allem mächtig Eindruck. Ein Schwachpunkt der Band besteht jedoch nach wie vor in den zwar sehr kraftvollen, aber dafür auf Dauer etwas ermüdenden Growls von Elliot, da er kaum die Tonlage wechselt. Das ist jetzt keine wirklich neue Erkenntnis, zumal dies etliche technische Death-Metal-Bands betrifft [siehe DECREPIT BIRTH oder NEURAXIS], aber in Zukunft wäre eine kleine Weiterentwicklung wünschenswert, denn BENEATH THE MASSACRE haben rein von den spielerischen Fähigkeiten her absolut das Zeug dazu, die Szene aufzumischen. Ansonsten sitzen die Breaks genau richtig und das Drumming ist einfach nicht von dieser Welt, während ab und zu auch griffige Melodien – beispielsweise das sehr gute Solo in „Bitter“ – eingestreut werden. In Sachen Spielzeit schenken sich „Dystopia“ und „Mechanics Of Dysfunction“ jedoch nichts, da nur etwas mehr als eine halbe Stunde Musik geboten wird. Wenn man sich jedoch vor Augen hält, wie viele Riffs die Jungs in einem Song unterbringen und dass man derartige Mucke nur begrenzt aufnehmen kann, dann geht die Spielzeit alles in allem in Ordnung. Bleibt eigentlich nur noch zu erwähnen, dass mit „Never More“ eine Neufassung des gleichnamigen Tracks der „Evidence Of Inequity“-EP auf die CD gepackt wurde.

„Dystopia“ ist eine fette und brutale Veröffentlichung geworden, die Freunden von ORIGIN, BRAIN DRILL, DECREPIT BIRTH, SUFFOCATION oder auch alten CRYPTOPSY ganz ausgezeichnet reinlaufen wird. An ihre überragende „Evidence Of Inequity“-EP kommen die Jungs im Jahr 2008 aber genauso wenig heran wie an „Antithesis“ von ORIGIN. Wer jedoch auf ultratechnischen Death Metal mit gelegentlichen Deathcore-Anleihen steht, sollte BENEATH THE MASSACRE auf alle Fälle mal sein Gehör leihen und sich vor allem von den exzellenten Live-Qualitäten der Jungs überzeugen. Daumen nach oben!

Trackliste:
01. Condemned
02. Reign Of Terror
03. Our Common Grave
04. Harvest Of Hate
05. The Wasteland
06. Bitter
07. No Future
08. Lithium Overdose
09. Never More
10. Procreating The Infection
Spielzeit: 00:32:24

Line-Up:
Christopher Bradley – Guitar
Dennis Bradley – Bass
Elliot Desgagnés – Vocals
Justin Rousselle – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
07.11.2008 | 11:14
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