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News zu Beneath The Sky
Reviews von Beneath The Sky
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Cover von Beneath The Sky -- In Loving Memory
Band: Beneath The Sky Homepage Beneath The Sky bei Facebook Metalnews nach 'Beneath The Sky' durchsuchenBeneath The Sky
Album:In Loving Memory
Genre:Death Metal, Deathcore, Metalcore
Label:Victory Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:14.05.10
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"Ziemlich mächtig, aber..."

Wieder vereint melden sich BENEATH THE SKY auf der Bildfläche zurück. Nach Veröffentlichung der beiden Vorgänger "What Demons Do To Saints" [2007] und "The Day The Music Died" [2008] war es zunächst still um den Ami-Sechser geworden und die Band löste sich letztendlich auf. Nun hat man sich eines Besseren besonnen und prügelt einem mit "In Loving Memory" den neuesten Output um die Ohren. Und der kann sich sehen lassen!

Nach kurzem Introtrack treten BENEATH THE SKY direkt aufs Gaspedal und zerlegen die heimische Stereoanlage in Schutt und Asche. Neben schnellen und tighten Uptemporiffs mit stellenweise eingeworfenen Harmonien fällt vor allem die recht hohe Breakdown-Rate positiv auf. Langeweile kommt dabei nicht auf, mischen die Death-/Metalcore-Jungs doch gut die Uptempo-Stärken von AS I LAY DYING und die Breakdowns à la PARKWAY DRIVE mit einer gehörigen Todesbleiportion im Stile von GLASS CASKET. Und diese Vergleiche sind hier keinesfalls so zu verstehen, als ob BENEATH THE SKY sich nur blind an Riffs der genannten Bands bedienen. Ganz im Gegenteil, die Songs machen Spaß und haben einen hohen Anteil an Eigenständigkeit [auch wenn hier nicht davon geredet werden kann, dass BENEATH THE SKY das Rad neu erfinden].
Das einizige wirkliche Manko [welches bei der Punktevergabe mal eben glatte 1,5 Punkte abzieht] ist der cleane Gesang. Typisch ami-esk glatt und in einer schrecklich hohen Lage zieht dieser das Gesamtbild des Albums leider stark runter [als Beispiel sei hier die Mittelpassage beim Titeltrack genannt]. Wer auf cleane Sachen wie KILLSWITCH ENGAGE oder DEMON HUNTER [oder gar Muttis Lieblingstanzteeband ALTER BRIDGE] steht, der wird auch bei BENEATH THE SKY begeistert sein. Wer genug von überflüssigem cleanen Gesag hat, der sollte "In Loving Memory" vorher etwas genauer checken, um zu wissen, ob er mit dem Maß an seichten Vocals leben kann.

Alles in allen bleibt zu sagen, dass BENEATH THE SKY mit "In Loving Memory" einen würdigen Nachfolger abliefern und dass diese Band sicher ihre Daseinsberechtigung im Metal-/Deathcore-Zirkus hat. Ohne die cleanen Vocals wäre es ein überdurchschnittliches Album geworden. Also vielleicht nochmal drüber nachdenken, ob weniger nicht manchmal einfach mehr ist.

Trackliste:
01 - The Opening
02 - Sorry, I'm Lost
03 - Tears, Bones & Desire
04 - Terror Starts At Home
05 - A Tale From The Northside
06 - In Loving Memory
07 - To Die For
08 - Blood & Separation
09 - Static
10 - Embrace
Spielzeit: 00:43:06

Line-Up:
Joey Nelson - lead vocals
Jeff Nelson - guitar
Kevin Stafford - guitar
Bryan Cash - drums
Randy Barnes - bass
Andy W. [trapjaw]
09.05.2010 | 21:32
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