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Reviews von Bersarin Quartett
CD Review: Bersarin Quartett - Bersarin Quartett [Re-Release]

Bersarin Quartett
Bersarin Quartett [Re-Release]


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"Säbelrasseln"
Cover von Bersarin Quartett -- II
Band: Bersarin Quartett bei Facebook Metalnews nach 'Bersarin Quartett' durchsuchenBersarin Quartett
Album:II
Genre:Ambient, Avantgarde/Electronica, Instrumental
Label:Denovali Records
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:20.04.12
CD kaufen:'Bersarin Quartett - II' bei amazon.de kaufen
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"Cinemagnifique"

Knapp vier Jahre nach dem wunderbaren, selbstbetitelten Debüt [und zwei Jahre nach dem Re-Release über Denovali Records] lädt das Ein-Mann-Quartett aus Münster zu einer neuerlichen Kopfkino-Reise ein. „II“ heißt das Werk dieses Mal und ist – tief durchatmen – tatsächlich auch fast doppelt so gut wie das bereits beachtliche Erstlingswerk.

Der Überraschungseffekt vom letzten Mal ist natürlich weg, beim ersten Durchlauf erfasst man noch längst nicht alle Details [mit diesem lästerlichen Nichterfassen geht möglicherweise temporäre Langeweile einher, aber wir sprechen natürlich weiterhin nur von der frühen Entdeckungsphase] und kurzzeitig wünscht man sich vielleicht doch wieder das Debüt statt „II“ in den Player, aber dann kommt der neue Reigen [natürlich] erst so richtig im Kopf an. Spätestens ab diesem Zeitpunkt wird offensichtlich, wie viel [Detail-]Arbeit Thomas Bücker [so heißt Herr Quartett mit bürgerlichem Namen] in „II“ gesteckt hat und wie niedlich naiv der Vorgänger verglichen mit „II“ stellenweise im Rückblick klingt. „II“ bündelt alle Stärken des Erstlings zu einem unvergleichlich dichten Koloss an traumhaften Musikmomenten. Manche von diesen Momenten sind – in der richtigen Stimmung rezipiert – tatsächlich so schön, dass man lauthals losheulen möchte, ohne sich dafür auch nur eine Sekunde lang zu schämen. Das Werk ist insgesamt orchestraler, weniger beatlastig, perfider arrangiert, aber natürlich immer noch komplett instrumental. Einmal mehr geht die Reise wahlweise durch karge Landschaften [teils schneebedeckt, teils nicht, aber immer wenig und meist tote Flora], Großstadtnächte [in Zeitlupe; mal mit Menschen, mal ohne] oder Filmszenen ohne Dialog, aber mit großen Gefühlen. Wieder kann man BERSARIN QUARTETT bedenkenlos Fans von CLINT MANSELL, dem KRONOS QUARTET, BOHREN & DER CLUB OF GORE, ULVER [zu „Perdition City“- und „Teachings In Silence“-Zeiten], THE KILIMANJARO DARKJAZZ ENSEMBLE bzw. THE MOUNT FUJI DOOMJAZZ CORPORATION und SIGUR RÓS empfehlen, aber ein wirklicher Indikator dafür, wie „II“ klingt, sind diese aufgezählten Bands nicht. Dafür gibt es schlichtweg keine wirklichen passenden Worte – außer einigen, in dieser Rezension sinnigerweise auch verwendeten Stichwörtern, die die grobe Richtung vorgeben.

„II“ wird sicherlich am Ende des Jahres in einigen Polls auf einem der oberen Plätze in der Kategorie „Beste Alben des Jahres“ auftauchen. Und das völlig zu Recht, denn „II“ ist tatsächlich so gut – und vielleicht noch ein bisschen besser. Spätestens jetzt sollte man sich als Musikliebhaber mit BERSARIN QUARTETT befassen.

Trackliste:
01. Niemals zurück
02. Zum Greifen nah
03. Im Lichte des Anderen
04. Der Mond, der Schnee und Du
05. Perlen, Honig oder Untergang
06. Einsame wandeln still im Sternensaal
07. Im Glanze der Kometen
08. Alles ist ein Wunder
09. Rot und schwarz
10. Keine Angst
11. Hier und jetzt
12. Jedem Zauber wohnt ein Ende inne
Spielzeit: 01:03:14

Line-Up:
Thomas Bücker
Michael Siegl [nnnon]
25.04.2012 | 21:28
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