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Cover von Betontod -- Traum von Freiheit
Band: Betontod Homepage  Metalnews nach 'Betontod' durchsuchenBetontod
Album:Traum von Freiheit
Genre:Punkrock, Rock
Label:Columbia
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:27.02.15
CD kaufen:'Betontod - Traum von Freiheit' bei amazon.de kaufen
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"Der Traum geht weiter"

Mittlerweile sind BETONTOD schon ein Vierteljahrhundert unterwegs. In dieser Zeit haben sie sich in der Szene einen Ruf erspielt und ihre Darbietung des Punks mittlerweile auf ein gehobenes Level geführt. Dazu zählt auch ein Labelwechsel, mittlerweile ist man bei Columbia [Sony] unter gekommen, der Traum von Freiheit geht also in die nächste Runde, wenn man so will. Vergleiche mit den TOTEN HOSEN lassen sich nach wie vor nicht wegleugnen, allerdings machen BETONTOD den "Schmusekurs" der Düsseldorfer dann doch nicht so ganz mit.

Denn die Stärken offenbaren sich ganz klar dann, wenn diese Jungs hier mal den Heavy Metal dazu mischen. Und auch diesmal krachen Songs wie „Mein letzter Tag“ und das mit einem gewissen IRON MAIDEN-Charme garnierten „Flügel aus Stahl“ mit ordentlich Wumms aus den Boxen. Nicht zu vergessen der Titeltrack gleich zu Beginn, der gleich mal zeigt, dass der Fünfer ganz genau weiß, wie man Ohrwürmer strickt. Lyrisch kommt man zwischendurch ziemlich nachdenklich um die Ecke. Der Pogo-Knaller„Geschichte“ ist ein klares Statement gegen den Fremdenhass, die „Legion der Verdammten“ sind die vielen Obdachlosen, die in unseren Städten ein tristes Dasein fristen. Nicht ganz so glücklich werde ich mit „Ich bereue nichts“, die darin enthaltene Floskel „Verlierer bleiben liegen, Sieger stehen auf“ habe ich schon mal woanders gehört, der Song tendiert ein wenig in Richtung der einen oder anderen bekannten Deutschrockband. Muss ja jetzt nicht grundlegend schlecht sein, hier jedoch wirkt die Nummer etwas farblos. Ein weiterer Song, der mich persönlich nicht komplett überzeugt, ist „Für immer“. Nein, ihr könnt euch wieder entspannen, das ist keine Coverversion des Hits von WARLOCK. Sondern eine Art Punk-Ballade, die zwar ebenfalls einen nachdenklichen Text auf der Haben-Seite verbucht, vom Stil her aber nicht zu den ganz großen Heldentaten dieser Band zu zählen ist.

Ansonsten ist „Traum von Freiheit“ ein absolut hörbares Album geworden. Wie beschrieben, mit einigen kleinen Perlen, aber auch mit ein paar weniger vollständig überzeugenden Songs. Die Grenze zum „Kommerzpunk“ wird zwar hin und wieder dezent angekratzt [nicht zuletzt dank der einwandfreien Produktion], aber das stört irgendwie auch nicht sonderlich. Insgesamt überwiegen die positiven Momente, in denen die Rheinberger einfach zeigen, dass sie ihr Handwerk verstehen und in der Lage sind, auch nach all den Jahren noch kräftig in den Arsch zu treten.

Trackliste:
01. Traum von Freiheit
02. Mein letzter Tag
03. Ich bereue nichts
04. Für immer
05. Flügel aus Stahl
06. Geschichte
07. Nur für eine Nacht
08. Ihr könnt mich
09. Kämpferherz
10. Alles was ich wollte
11. Legion der Verdammten
12. Nach all den Jahren
Spielzeit: 00:43:17

Line-Up:
Eule- Gitarre
Meister - Gesang
Ado - Bass
Mario - Gitarre
Maik - Schlagzeug
Frank Wilkens [Fränky]
05.03.2015 | 19:21
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