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Band: Beyond The Sixth Seal Homepage  Metalnews nach 'Beyond The Sixth Seal' durchsuchenBeyond The Sixth Seal
Album:The Resurrection Of Everything Tough
Genre:Death/Thrash Metal, Rock'n'Roll
Label:Metal Blade Records
Bewertung:3.5 von 7
Releasedatum:18.05.07
CD kaufen:'Beyond The Sixth Seal - The Resurrection Of Everything Tough' bei amazon.de kaufen
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"Kein Buch mit sieben Siegeln..."

„Und ich sah auf der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß, eine Buchrolle; sie war innen und außen beschrieben und mit sieben Siegeln versiegelt“ heißt es in der berühmten Offenbarung des Johannes. Auf eben jene, in der Metalszene sowieso schon reichlich zitierte, apokalyptische Passage der Bibel beziehen sich augenscheinlich auch BEYOND THE SIXTH SEAL. Nach dem Öffnen des sechsten bzw. siebten der erwähnten Siegel steht die unmittelbare Zerstörung sowie das Ende der bisherigen Welt bevor. Ähnlich gravierende Folgen hat der Konsum von „The Resurrection Of Everything Tough“, dem zweiten Album des Trios aus den USA, glücklicherweise nicht.

Die aus den beiden THE RED CHORD-Mitgliedern Mike „Gunface“ McKenzie [Gitarre, Gesang] und Greg Weeks [Bass] bestehende Band scheint sich beim Musizieren ein Beispiel an Szene-Größen wie ENTOMBED und DARKTRHONE genommen zu haben. Beide unterzogen bekanntermaßen ihren Stil – die einen früher, die anderen etwas später – einer rock’n’rolligen Frischzellenkur. Nach dem gleichen Schema verfahren auch BEYOND THE SIXTH SEAL, die hier eine locker flockige Version melodiösen Thrash Metals zelebrieren. Auf Grund der durchweg gegrunzten Texte verleiht man dem ganzen zum Schluss sogar noch eine deathige Note. Anfangs macht dieses Konglomerat auch durchweg Spaß; Songs wie der coole, von der Melodie gar an EDGE OF SANITY erinnernde Opener „Nothing To Prove“ bringen das Köpfchen des Hörers durchaus wohlwollend zum Mitwippen. Doch je mehr Zeit verstreicht, desto mehr driften die Lieder ab in die Langweiligkeit. Die stilistische Geradlinigkeit ist dem Material keineswegs abzusprechen, allerdings werden die Songs dadurch spätestens ab der Mitte der Platte äußerst vorhersehbar und mitunter auch austauschbar. 13 Stücke über 55 Minuten bekommt man heutzutage zwar immer seltener auf einem Album geboten, allerdings dürfte es schwer fallen bei der erwähnten Eintönigkeit bis zum Ende durchzuhalten.

Fazit: Wäre „The Resurrection Of Everything Tough“ im Winter herausgekommen, würde sich sicher kein Mensch darum scheren. Jetzt im Sommer kann man dem easy rockenden Teil beim Autofahren mit heruntergelassener Scheibe ruhig eine Chance geben. Für längere Strecken erscheint mir die Platte wegen der akuten Einschlafgefahr jedoch nicht geeignet.

Trackliste:
01. Nothing To Prove
02. My Terrifying Ally
03. I Die At 35
04. Reverly
05. Stricken
06. The Twisted Ladder
07. Feral Dreamer
08. The Law You Have Sworn
09. Forward Thinking
10. Yawning Of The Gale
11. Everything Though
12. Blood Of A Ghost
13. Monument


Sebastian König [sk]
06.06.2007 | 14:46
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