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Cover von Big Ball -- Hotter Than Hell
Band: Big Ball Homepage Big Ball bei Facebook Metalnews nach 'Big Ball' durchsuchenBig Ball
Album:Hotter Than Hell
Genre:Hard Rock, Rock'n'Roll
Label:AFM Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:19.03.10
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"Schwaben können sogar Riffrock"

Bereits der Bandname lässt wenig Raum für Spekulationen: BIG BALL wildern mit ihrem Debüt „Hotter Than Hell“ ganz offensichtlich in den längst überfischten Gewässern australischen Riffrocks.

Nachdem der Soundclaim also lange vor dem ersten gehörten Ton hinreichend abgesteckt wäre und obwohl es promotionstechnisch offenbar bewußt nicht an die große [Höllen-]Glocke gehängt werden sollte, so ist doch bereits nach den ersten Takten des Openers „Double Demon“ vollkommen klar, dass hinter all' dem hier kein Geringerer als DEBAUCHERY-Mastermind und AC/DC-Verehrer Thomas „Bloodgod“ Gurrath steckt, dafür ist seine Gurgel einfach zu prägnant.
Dabei hätte doch der Bekanntheitsgrad von DEBAUCHERY durchaus werbewirksam Verwendung finden können, bestand doch bereits die letzte Platte der Groove Deather aus Schwaben, „Rockers And War“, genau zur Hälfte aus Hardrock-Songs in o.g. Tradition.
Ausserdem scheint die Trennlinie zwischen beiden Bands recht unscharf zu verlaufen, wie die infantilen, aber kurzweiligen Gore-Lyrics im DEBAUCHERY-Stil von z.B. "Hell Whores & High Heels" oder dem Titeltrack beweisen.
Wenn SIX FEET UNDER ein komplettes AC/DC-Album gecovert haben, warum sollten DEBAUCHERY bzw. ihr Alter Ego BIG BALL dann nicht gleich ihr eigenes AC/DC-Tribute komponieren?
Eigentlich ziemlich egal, denn BIG BALL machen ihre Sache gar nicht mal übel bzw. ziehen ihr Ding knackehart durch, was eben durchaus für „big balls“ spricht.
Thomas klingt mit seiner Reibeisenstimme einer Mischung aus Brian Johnson und Udo Dirkschneider nicht unähnlich und nicht nur damit erinnert hier einiges an die schwedischen Kollegen von BULLET, wenngleich BIG BALL ihre AC/DC-Verehrung [wie z.B. bei „„Free Fire Zone“] noch konsequenter betreiben.
Insgesamt funktioniert das durchaus gut, denn egal, welcher Track gerade läuft, der Fuß des Hörers wippt unwillkürlich innerhalb weniger Sekunden hemmungslos mit, gar zu eingängig, aber auf Dauer irgendwie auch reichlich eindimensional, ist der Riffrock-Stampfbeat von BIG BALL angelegt, was sie ja letztlich nicht von ihren Vorbildern unterscheidet...
Die AC/DC-Schablone sitzt jedenfalls perfekt und so muss der geneigte Aussie-Riffraff-Fan dank entsprechender Hymnen wie „Shooter“ weder auf die typischen Boogie-Riffrepetitorien à la Gebrüder Young, noch auf liebgewonnene AC/DC-Schlüpfrigkeiten verzichten, nicht zuletzt dank gar nicht mal so unwitziger Titel wie „Porna Lisa“, „Hell Whores & High Heels“ oder „Plugged In“.
Kurz, „Hotter Than Hell“ hat eigentlich so ziemlich alles, was man von einer AC/DC-Platte früher mal erwartet hat, was uns somit auch schon zum Fazit bringt:

Hater, für die schon DEBAUCHERY nichts als einen seelenlosen SIX FEET UNDER-Klon darstellt, sollten/werden auch hiervon die Finger lassen. AC/DC-Aficionados allerdings, die sich auch an AIRBOURNE ergötzen können, früher mal KIX oder RHINO BUCKET mochten oder BULLET zu ihren sonstigen Favoriten zählen, werden mit dieser Hommage der BIG BALL-Crew an Australiens erfolgreichsten Rockexport durchaus solide unterhalten.

Trackliste:
01. Double Demon
02. Porna Lisa
03. Big Ball Crew
04. Killdozer
05. Free Fire Zone
06. Hell Whores & High Heels
07. Hotter Than Hell
08. Shooter
09. Plugged In
10. Wrecking Ball
11. Groove Monster Machine
12. Rock'N'Roll Stomper
13. Riding With The Devil
Spielzeit: 00:47:45

Line-Up:
Thomas „Bloodgod“ Gurrath – Vocals, Guitar
Big Ball Crew – restliche Instrumente
Dirk Konz [dkay]
12.03.2010 | 22:33
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