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News zu Black Breath
Reviews von Black Breath
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Nasum @ Logo, Hamburg
23.09.12
23.09.12
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"Rotzig und energiegeladen" | ||||||||||||||||||
| Nach dem bereits beachtlichen Full-Length-Einstand „Heavy Breathing“ [2010] legen die US-Amerikaner BLACK BREATH nun mit „Sentenced To Life“ einen Nachfolger vor, der es in sich hat – und zwar ganz gewaltig! Dabei bleiben die Jungs aus Seattle größtenteils dem auf „Heavy Breathing“ eingeschlagenen Weg treu, agieren dabei aber noch eine Spur rotziger und drecker, da auch die Schwedendeath-Elemente der frühen Neunziger noch etwas mehr in den Vordergrund gerückt wurden. Überhaupt klingen BLACK BREATH durch und durch skandinavisch, während sie ihren alten Helden DISMEMBER [R.I.P.] oder auch ENTOMBED huldigen. Hinzu kommt ein deftiger Schuss Punk, Crust, Death 'n' Roll und Hardcore sowie die eine oder andere Black-Metal-Anleihe. Einmal kräftig umrühren und fertig ist die explosive, energiegeladene Mischung, die zwar an sich nicht das Rad neu erfindet, aber in ihrer Zusammenstellung und Ausführung ohne Ende knallt und zudem sehr kurzweilig ist. So zum Beispiel das treibende Titelstück, das streckenweise fies doomende und für eine kleine Verschnaufpause sorgende „Endless Corpse“, das wuchtig groovende „Home Of The Grave“, das DISMEMBER'sche „Mother Abyss“ [geil!] oder auch das stampfend ausklingende „Obey“ mit ein paar AT THE GATES-Twin-Melodien. Hinzu kommt die erneut exzellente Produktion von Kurt Ballou [CONVERGE], der BLACK BREATH einen höllisch druckvollen, kräftigen, erdigen und dennoch differenzierten Sound gezimmert hat und der zur Band passt wie der Arsch auf den Eimer. Da kann man auch das etwas – gewollt? – thrashige Artwork ganz gut verkraften, zumal Sänger Neil McAdams mit seinem wütenden Gekeife und Geschrei „Sentenced To Life“ gekonnt das i-Tüpfelchen verpasst und es rein handwerklich absolut nichts an BLACK BREATH auszusetzen gibt. Fazit: BLACK BREATH liefern mit ihrem zweiten Silberling ein rundum überragendes Stück Musik ab, das innerhalb von zehn Songs und knapp 33 Minuten verdeutlicht, dass das Quintett jede Menge Potenzial mitbringt und bei allem Retro-Feeling eigenständige Songs auf hohem Niveau mit jede Menge Wiedererkennungswert und Spaßfaktor schreiben kann. Und das heißt heutzutage eine ganze Menge, sodass „Sentenced To Life“ noch etliche weitere Runden in meinem CD-Player kreisen wird. Ganz großes Kino aus Seattle, das Bock auf mehr macht! | ||||||||||||||||||
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