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Band: Black Comedy Homepage Black Comedy bei Facebook Metalnews nach 'Black Comedy' durchsuchenBlack Comedy
Album:Instigator
Genre:Industrial Metal, Modern Metal
Label:Season Of Mist
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:22.02.08
CD kaufen:'Black Comedy - Instigator' bei amazon.de kaufen
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"Keinen Bock auf Black Metal"

BLACK COMEDY kommen aus Norwegen, werden bei Metalnews besprochen und machen [Überraschung!] weder Black Metal noch Progressiv Jazz Fusion Core [oder etwas ähnlich abgefahrenes], sondern "nur" sogenannten Modern Metal. Könnte interessant werden. Und zwei Promis haben die Nordlichter auch noch am Start: Tjodalv [SUSPERIA, ex-DIMMU BORGIR, ex-OLD MAN'S CHILD] am Schlagzeug und Memnock [SUSPERIA, ex-OLD MAN'S CHILD] am Bass.

Die Musik der Band würde ich ganz grob irgendwo zwischen SOILWORK, MESHUGGAH und PAIN einordnen. Das Grundrezept der meisten Songs ist ein sehr futuristischer, manchmal etwas zu piepsiger Keyboardteppich, auf dem thrashige bis moderne Riffs sowie abwechselnd Gebrüll und melodische Ohrwurm-Refrains aufgebaut werden.
Der Gesang erinnert während der harten Passagen ganz stark an MESHUGGAH, d.h. hier steht wirklich Gegröhle im Vordergrund. Die Refrains werden dann im Stile der Götheborger Melodic Death Metal-Schule auf Eingängigkeit getrimmt und gehen auch entsprechend schnell ins Ohr. Zum Glück hat man aber auf die ganz zuckersüßen BACKSTREET BOYS-Refrains verzichtet, die zuletzt SOILWORK und SCAR SYMMETRY eher unerträglich machten. Dafür haben sich BLACK COMEDY schon mal einen kleinen Pluspunkt verdient.
Die schon erwähnten Keyboards laufen fast die ganze Zeit nebenher und stehen teilweise auch deutlich im Vordergrund. Erinnert fühle ich mich hier häufig an die elektronischen Intros und Outros, die IN FLAMES auf "Soundtrack To Your Escape" verwendeten. Ob einem solche Effekte in Kombination mit Metal gefallen, ist reine Geschmackssache. BLACK COMEDY setzen sie jedenfalls meistens gelungen und passend ein.
Im Gegensatz zu diesen beiden Trademarks der Band, dem Gesang und dem intesiven Keyboardeinsatz, fällt der Rest eher unspektakulär aus. Es gibt eben ziemlich modernen Metal, der genauso wie der Gesangswechsel, an die letzten Alben der großen schwedischen Bands denken lässt, zu hören. Auszusetzen gibt es hier eigentlich nichts, wirklich Highlights zum hervorheben, sind aber ebenso schwierig zu finden. Das größte Manko der Platte ist, dass die Songs alle sehr ähnlich klingen und spätestens ab dem zehnten Song deshalb deutliche Ermüdungserscheinungen beim Hörer zu erwarten sind.

Das erste Album von BLACK COMEDY mit dem Titel "Instigator" entpuppt sich also als eher unspektakulärer Klon der modernen Götheborger Death Metal-Bands mit starker elektronischer Schlagseite. Besonders Fans von SOILWORK sollten mal einen Blick riskieren. Ansonsten gibt es in dem Bereich genug gute Bands, die nicht nur das einfach bessere Material vorweisen, sondern auch noch mehr Abwechslung zu bieten haben.

Trackliste:
01. The Emergence [Intro]
02. Favourite Hateobject
03. War Incognito
04. Sum Of All Shit
05. Prime Specimen
06. Civil Paranoia
07. At One With Decadence
08. Lord Of Locust
09. Inhale The Sulphur
10. Crawl To Exceed
11. Subtle Conversion [Sic Transit Gloria Mundi]
12. Story Of The God, The Beast And The Fools Between
Spielzeit: 00:58:06

Line-Up:
Jon E. Bergan: Gesang
Marius Strand: Gitarre, Gesang
Stefano Bardellato: Gitarre, HIntergrundgesang
Bjørn M. Borg: Syntheziser, Programming
Tjodalv: Schlagzeug
Memnock: Bass
Nicolas Freund [Nicki]
09.05.2008 | 00:41
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