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"Heimspiel mit Stolpersteinen"
Cover von Black Inhale -- A Doctrine Of Vultures
Band: Black Inhale Homepage Black Inhale bei Facebook Metalnews nach 'Black Inhale' durchsuchenBlack Inhale
Album:A Doctrine Of Vultures
Genre:Heavy Metal, Thrash Metal
Label:Eigenproduktion
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:17.04.16
CD kaufen:'Black Inhale - A Doctrine Of Vultures' bei amazon.de kaufen
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"Explosive Mischung"

In Österreich werden BLACK INHALE schon lange als absoluter Geheimtipp gehandelt, vor sieben Jahren gegründet, schmiss man in den ersten beiden Jahren mit der „Inner Pain“-EP und dem Debüt-Full-Length „Rule of Force“ zwei gutklassige Appetithappen dem metallischen Volke zum Fraß vor, es dauerte aber dann geschlagene fünf Jahre bis das Quartett mit neuem Material aus dem Pott kam. Doch die lange Wartezeit hat sich definitiv bezahlt gemacht. BLACK INHALE ließen sich ihr neues Album von niemand geringeren als Jens Bogren mastern und der griechische Ausnahmekünstler Seth Siro Anton nahm die Wiener Layout-technisch unter seine Fittiche.

Die allerbesten Voraussetzungen helfen jedoch allesamt nichts, wenn das zu Grunde liegende musikalische Gerüst permanent einsturzgefährdet ist. Dem haben BLACK INHALE aber vorgebeugt und agieren gerade in der ersten Hälfte von „A Doctrine Of Vultures“ auf einem schier unglaublich hohen Niveau, das man nicht selten umhin kommt einem Robb Flynn eine derartig rohe, kompromisslose Energie anstatt eher unnötigem Firlefanz zu wünschen. Der zweite große Name, den man im Zusammenhang mit BLACK INHALE gerne in den Mund nehmen darf sind PANTERA. Gerade das Gitarren-Doppel Trimmal/Gludovatz hat dermaßen viel Dimebag Darrell intus, dass der viel zu früh von uns gegangene Guitar-Hero sich – wo immer er gerade sein Unwesen treiben mag – genüsslich zurücklehnen und diese Gitarrensalven vollends genießen darf. Dazu die ultrafiese, permanent angepisste Stimme von Raffael Trimmal, sowie eine grundsolide Rhythmussektion, fertig ist ein metallischer Hassbrocken, den die Jungs absolut treffend mit Pure Metal umschrieben haben. Zwar geht den Burschen hinten ein wenig die Luft aus, sowohl das balladesk beginnende „This Voice“, als auch der Abschlusstrack „No Weakness“ seien hier genannt, dennoch haben sie mit dem Opener „The Die Is Not Yet Cast“, sowie dem Titelsong zwei mehr als herausragende Tracks on Board, die diese kleine Unebenheiten spielend wieder weg machen.

Wer sich – wie bereits erwähnt – in der Schnittmenge aus MACHINE HEAD und PANTERA gerne gepflegt die Rübe abmontieren möchte, der macht mit dieser hochprofessionellen Eigenproduktion wenig bis gar nichts falsch. In dieser Form gehören BLACK INHALE ohne Zweifel zu den heißesten Unsgined-Bands, die derzeit so ihr Unwesen treiben. Und es sei mir gestattet zum Abschluss einen von mir hochgeschätzten Kollegen zu zitieren: „Messerscharf produziert und mit feinfühliger Melodik untersetzt“. `Nuff Said, Check Them Out!

Trackliste:
1. The Die Is Not Yet Cast
2. Warning
3. A Doctrine Of Vultures
4. The Pessimist
5. Die Alone
6. Never Rest
7. Decay
8. This Voice
9. No Weakness
Spielzeit: 00:50:25

Line-Up:
Raffael Trimmal – Guitar, Vocals
David Gludovatz - Guitar
Markus Ziegler - Bass
Boris Balogh - Drums
Reinhold Reither [Reini]
03.05.2016 | 13:13
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