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"Rückkehr des Ballermanns"
Cover von Black Sabbath -- 13
Band: Black Sabbath Homepage  Metalnews nach 'Black Sabbath' durchsuchenBlack Sabbath
Album:13
Genre:Hard Rock, Heavy Metal
Label:Vertigo
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:07.06.13
CD kaufen:'Black Sabbath - 13' bei amazon.de kaufen
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"Iommis Werk und Ozzys Beitrag"

Wenn eine neues BLACK SABBATH–Album erscheint, dann gehen die Meinungen über Sinn und Unsinn eines solchen Unterfangens freilich von Anfang an auseinander. Jedoch wird sich die musikgeschichtliche Relevanz dieser Veröffentlichung kaum wegdiskutieren lassen – umso weniger, wenn die Besetzung in dieser Form zuletzt 1978 gemeinsam im Studio musizierte. Einzig Drummer Bill Ward darf bzw. kann oder will nicht mitspielen, weshalb hier RAGE AGAINST THE MACHINE–Trommler Brad Wilk in die Bresche springt.

Im besagten Jahr 1978 erschien mit „Never Say Die“ das letzte Album in der Ur-Besetzung von BLACK SABBATH. Wer die etwas vertrottelte Biografie von Frontmann Ozzy Osbourne gelesen hat, der weiß, dass die Stimmung zwischen den Beteiligten zu diesem Zeitpunkt bereits reichlich frostig war. Was ist also davon zu halten, wenn sich jene Musiker nach 35 Jahren wieder gemeinsam ins Studio begeben? Hoffnung gibt in jedem Fall die Zusammenarbeit mit Produzenten-Legende Rick Rubin, denn während auch der bärtige Mischpult-Rübezahl für gegensätzliche Meinungen sorgt, so hat der Mann doch einen Riecher für Profit. Hätte er angenommen, die Herren würden es nicht mehr bringen, er hätte kaum seine Zeit für „13“ verwendet. Als wolle man beweisen, dass man nichts verlernt hat, erinnert „The End Of The Beginning“ auch gleich stark an das legendäre Debüt der Truppe und auch die Harmonika in „Damaged Soul“ vermag entfernt an die Honky Tonk–Momente von einst zu erinnern. Ansonsten lassen BLACK SABBATH die Vergangenheit hier allerdings weithin ruhen und agieren angenehm zwanglos – das ist auch gut so, denn wie schon das Album der wiedervereinten Dio-Besetzung der Band zeigte, ist das Gitarrenspiel von Riffmeister Toni Iommi ohnehin unnachahmlich und klingt daher von Haus aus authentisch. Paart man das dann noch mit dem unverwechselbaren Gesang von Fronter Ozzy, klingt das ganz von allein nach BLACK SABBATH, weshalb sich die Truppe für „13“ gar nicht erst mit dem Erhalt irgendwelcher Markenzeichen befassen muss, sondern einfach Musik machen kann. Das Resultat sind vornehmlich verdammt gut gelungene weil ursprüngliche Metalsongs ganz im Stile der Band, wobei sich insbesondere der zähe Groove von Nummern wie „Loner“ oder „Age Of Reason“ augenblicklich als infektiös erweist. In Songs wie dem bereits im Vorfeld veröffentlichen „God Is Dead?“ oder dem abschließenden „Dear Father“ lässt sich die Band zwar etwas arg viel Zeit, um in Fahrt zu kommen, aber das wird von bluesigen Momenten wie „Zeitgeist“ oder dem obercoolen „Live Forever“ abgefangen. Auch die irgendwie verkorksten, psychedelischen und gleichzeitig tatsächlich nachdenklichen Texte dürften langjährige Fans der Band schnell nostalgisch stimmen und tragen ebenfalls zur Authentizität dieser Platte bei. Insbesondere weil eben von Herrn Osbourne vorgetragen. Auf der Kehrseite der Medaille steht die Abwesenheit von Schlagzeuger Bill Ward, denn während Mr. Wilk sicher keine schlechte Wahl ist, so fehlt dennoch etwas – der Neue macht einen durchaus anständigen Job, allerdings versteht es niemand so gekonnt, die von Iommi und Butler gelassenen Lücken mit Inhalt zu füllen, wie der geschasste Felldrescher.

Letztendlich ist „13“ sicher nicht das Album des Jahres oder die Offenbarung, auf die die Metalwelt seit „Never Say Die“ gewartet hat, aber es ist deutlich besser als mancher Skeptiker wohl vermutet haben mag. Mit ihrer neuen Platte kauft man den Herren Osbourne, Iommi und Butler in jedem Fall ab, dass sie wieder Spaß an der Sache haben und auch schreiberisch ist hier alles weithin im dunkelgrünen Bereich. Ein echtes Reunion-Album ist es aus oben genanntem Grunde wohl nicht, aber alleine die Kombination aus Ozzys Stimme und dem patentierten Iommi-Riffing macht das fast wieder wett und besser als die letzten drei Solo-Alben des „Prince Of Darkness“ zusammen ist „13“ allemal.

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Der erste Eindruck erwies sich als Totalenttäuschung. Alles klang gekünstelt, lieblos, ohne Seele. Nach mehrmaligem Hören stellte sich allerdings das genaue Gegenteil heraus. "13" ist ein echter Grower mit Gänsehaut-Momenten geworden!
shilrak | 5,5 von 7 Punkten

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Überraschung - die neue BLACK SABBATH taugt wesentlich mehr, als ich gehofft habe. Obwohl sie natürlich nicht mit den Klassikern mithalten kann und genau genommen auch ziemlich anders klingt als die Meilensteine der 70er. Bis auf Ozzys Genöle natürlich, das ist und bleibt musikalisches Ärgernis wie prägendes Merkmal der Riff-Erfinder. Was auch immer man an BLACK SABBATH heranträgt - „13“ ist weder die Rettung der Rockmusik, noch eine senile Alterspeinlichkeit. Einfach ein solides Album, dass die besten Eigenschaften der Band in ein moderneres Soundgewand kleidet. Und auch wenn die richtigen Hits fehlen – mehr Würde als METALLICA zuletzt beweisen Iommi und Konsorten mit „13“ allemal.
grim_rieper | 5 von 7 Punkten

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30 Jahre gehen sicherlich nicht einfach so an einem vorbei. Was BLACK SABBATH hier jedoch abliefern, wirkt teilweise, als sei die alte Magie dieses Ur-Trios nie fort gewesen. Zu Beginn - das soll zugegeben sein - kam mir "13" ein ganzes Stück zu aufpoliert daher. Zu glatt und zu effektbeladen - vor allem Ozzys Vocals. Und so wuchs der Eindruck, man habe krampfhaft unter der Leitung des Produzenten versucht, alte Heldentaten zu imitieren. Ich gewöhne mich nach etlichen Durchläufen allerdings an den versöhnlichen Gedanken, dass die letzten gemeinsamen Werke dieser Konstellation immerhin Jahrzehnte der Zeit hatten, um heute als einzigartige Hinterlassenschaft Legendenstatus zu genießen. Deswegen zündet „13“ vielleicht nicht sofort, aber mit jedem Durchlauf verdichtet sich der Funkenflug. Makaber ausgedrückt: im Gegensatz zur Band haben wir alle noch sehr viel Zeit, auch dieses Werk zur Legende reifen zu lassen.
Border | 5,5 von 7 Punkten

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BLACK SABBATH und Ozzy Osbourne. Ein schier endloses Thema, welches die Heavy Metal-Gemeinde im Grunde seit 1970 bewegt. Nun ist es also mal wieder soweit. Zeit für den nächsten Hype um DIE Heavy Metal Band schlechthin. Die Frage ist nicht, ob Tony Iommi gute Songs geschrieben oder ob Rick Rubin einen entsprechenden Sound geschustert hat, sondern ob sie die Metalwelt noch ebenso zu fesseln vermögen wie zu seligen "Master Of Reality"–Zeiten. Die Antwort darauf gibt Ozzy ["End Of The Beginning"] selbst: "It's Alright, o.k.". So sei es, nicht mehr und nicht weniger.
fränky | 5 von 7 Punkten

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Nach einem Haufen schlechter Nachrichten waren die Hoffnungen auf eine wirklich gute Scheibe – zumindest in meiner eigenen Erwartungshaltung – immer mehr herunter geschraubt worden. Nach Iommis Krebserkrankung, Osbournes Alkoholrückfall und dem Wechsel an den Drums schien es sich immer mehr abzuzeichnen, dass „13“ mehr Pflicht als Kür werden würde – doch weit gefehlt! Tatsächlich haben es die drei verbliebenen Gründungsmitglieder von BLACK SABBATH geschafft, einen grandiosen Silberling auf den Markt zu bringen. Besonders die ersten Tracks atmen das Feeling der früheren gemeinsamen Alben. Das positivste Phänomen bei dem Ganzen ist, dass „13“ glücklicherweise weder nach den jüngeren OZZY OSBOURNE–Alben noch nach HEAVEN & HELL klingt. Das Album steht auf grundsoliden eigenen Beinen und schlägt nicht nur lyrisch betrachtet düstere Töne an. Der doom- und mitunter blueslastige Sound klingt mit Rick Rubins fetter Produktion absolut zeitgemäß, ohne dass sich die Väter des Heavy-Metal-Sounds ihre psychodelischen und groovigen Spielereien verkneifen müssen. Ich freue mich sehr über „13“, denn BLACK SABBATH beweisen: Totgesagte leben länger!
sebyk | 6 von 7 Punkten

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Allzu viel hab ich von der neuen SABBATH-Platte nicht erwartet. Ehrlich gesagt bin ich schon froh, dass Ozzy die Studiotür gefunden hat. Es hätte aber auch schlimmer ausgehen können! Die alten Herren des Heavy Metal ersparen sich die Peinlichkeit und liefern zumindest ein Album ab, das man sich anhören kann. Ob es unbedingt nötig war, sei trotzdem mal dahingestellt.
timon | 5 von 7 Punkten

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Die drei lustigen Vier schaffen es leider nicht, meine befürchtete Enttäuschung zu nehmen. Größte Enttäuschung ist Aushilfstrommler Brad Wilk, dessen Schlagzeugspiel stinklangweilig ist und überhaupt keine Akzente setzt. Im Gegenteil, Herr Wilk trommelt eher dem Duo Iommi/Butler hinterher und hinterlässt einen hilflosen Eindruck. Zweite Enttäuschung ist Geezer Butler. Wo verdammt ist Geezer Butler? Wo sind die genialsten Bassläufe, die er sich aus den Handgelenken geschüttelt hat? Sehr Inspirationsarm. Schade. Dritte Enttäuschung ist Riffmeister Iommi, der von Sorgen geplagt nicht bei der Sache ist bzw. sein kann. Das hört man heraus. Der Sound ist zwar fett, aber das hat BLACK SABBATH nie ausgemacht. Es waren die genialen Riffs und die straighte Rhythmussektion. Diese Riffs und Melodien sind keine Ohrwürmer. Vierte Enttäuschung ist schließlich Mr. Osbourne. Das hätte nicht Ozzy singen müssen. Hat er überhaupt die Platte eingesungen? Who knows? Die Hooklines sind Scheiße. Wenn einem keine geilen Hooklines einfallen, hätte man sich z.B. mit Benny Andersson [ABBA] zusammensetzen müssen. ABBA ist nicht meine Musik, aber die Hooklines sind sehr gut. Abba BLACK SABBATH haben sich damit kein Denkmal gesetzt.
jimgrant | 4 von 7 Punkten

Trackliste:
01. End Of The Beginning
02. God Is Dead?
03. Loner
04. Zeitgeist
05. Age Of Reason
06. Live Forever
07. Damaged Soul
08. Dear Father
Spielzeit: 00:53:35

Line-Up:
Ozzy Osbourne - Vocals
Toni Iommi - Guitar
Geezer Butler - Bass
Brad Wilk - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
13.06.2013 | 00:05
Kommentare
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