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Cover von Black Shape Of Nexus | Kodiak -- Split LP
Band: Black Shape Of Nexus | Kodiak Homepage  Metalnews nach 'Black Shape Of Nexus | Kodiak' durchsuchenBlack Shape Of Nexus | Kodiak
Album:Split LP
Genre:Ambient, Doom Metal, Doomcore
Label:Denovali Records
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:05.03.10
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"Doppelsieg!"

Meine Herren, da haben die Jungs von Denovali aber mal wieder ganze Arbeit geleistet und mit der Split-LP von BLACK SHAPE OF NEXUS, kurz B.SON, und KODIAK eine ausgezeichnete Veröffentlichung zusammengebastelt, die es ganz gewaltig in sich hat!

Den Beginn machen B.SON aus Mannheim, die vorletztes Jahr mit „Microbarome Meetings“ Mut zum Experiment zeigten und ein sehr Drone-lastiges Album veröffentlicht haben. Auf „VIIIe“ gibt es hingegen die volle Doom- und Downtempo-Breitseite, dass man fast Angst um die heimischen Boxen bekommt. Unglaublich druckvoll, geradlinig und brachial walzen sich B.SON durch die 22 Minuten ihres Beitrags, der zu keinem Zeitpunkt langatmig wird, sondern immer wieder mit neuen Wendungen zu überraschen weiß. Hinzu kommen das kraftvolle Geröhre von Sänger Malte und zum Ende noch Akkordion- sowie vermehrt Drone-Klänge, ehe „VIIIe“ mit einem unheilvollen Sprachsample [um genau zu sein: aus der Johannesoffenbarung, allerdings adaptiert aus dem Film „Stalker“], das Gänsehaut verursacht, endet. Was gibt es da noch zu sagen? Viel besser als dieser Lavastrom aus Doom, Drone und Sludge geht es kaum – klasse!

KODIAK aus Gelsenkirchen bieten dann mit „Town Of Machine“ ein gewohnt minimalistisches, instrumentales und nahezu monotones [nicht negativ gemeint!], jedoch überaus atmosphärisches Stück, das es immerhin auch auf nahezu satte 17 Minuten schafft. Dabei ist der Beitrag noch eine Spur reduzierter und Drone-lastiger als „MCCCXLIX The Rising End“ auf der kürzlich erschienen Split mit NADJA, und somit loten KODIAK geschickt eine weitere Nuance ihres Sounds aus. Düstere Ambientklänge, viel Reverb und natürlich die schleppenden Riff-Kaskaden und -Wände, die einen unerbittlich bei der Kehle packen und dann erbarmungslos zudrücken. So minimalistisch und experimentell „Town Of Machine“ weitgehend ist, so gibt es nach der unheilverkündenden Stille zum Ende hin erneut ein Aufbrausen, das schön aufzeigt, dass KODIAK sich als Songwriter sehr gut weiterentwickelt haben [die Lieder auf den beiden Splits wurden übrigens in ein und derselben Session aufgenommen] und dass man mit dieser Band unbedingt rechnen muss, denn da könnte zukünftig etwas ganz Großes ins Haus stehen!

Auf der gemeinsamen Split-LP von B.SON und KODIAK kommt zusammen, was zusammen gehört, denn die Beiträge dieser beiden talentierten deutschen Bands ergänzen sich wunderbar und ziehen den Hörer über die gesamte Spielzeit hinweg in ihren Bann. Hinzu kommt eine erneut sehr gelungene optische Aufmachung und zudem ‚leider’ auch die Info, dass es die Split vorerst [?] nur auf LP gibt, nämlich 180 Stück in braunem Vinyl mit ‚Black Splatter’ und 420 Ausgaben in schwarzem Vinyl. Die Vinyl-Fetischisten unter Euch können sich also die Hände reiben und sollten das Teil umgehend an Land ziehen, während hoffentlich auch alle anderen sowohl Split [Snippets gibt es hier] als auch den restlichen Veröffentlichungen der beiden vertretenen Projekte ihre Aufmerksamkeit widmen werden. Es lohnt sich auf alle Fälle! Wunderbare Scheibe – oder wie KODIAK so schön sagen: „Lights out, volume up!“

Trackliste:
01. BLACK SHAPE OF NEXUS – VIIIe [22:00]
02. KODIAK – Town Of Machine [16:48]
Spielzeit: 00:38:48

Line-Up:
BLACK SHAPE OF NEXUS
Jan Wolf – Electronics, Keys
Ralf Bernhardt – Guitars, Samples
Geb – Guitars
Michael Bergweiler – Bass, Vocals
Malte Seidel – Vocals, Accordion
Marco Hauser – Drums

KODIAK
Seppo – Guitar
Tommy – Bass
Maik – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
27.02.2010 | 00:09
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