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Interviews mit Black Space Riders
Reviews von Black Space Riders
Black Space Riders
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"Abwechslung wird groß geschrieben"
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"[...] if you're ready for the boobs and sex and weed [...]"
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"Münsteraner Wunder" | ||||||||||||||||||
| Auch wenn ich Gefahr laufe, mich zu wiederholen: Deutsche Bands aus dem Psychedelic/Stoner-Bereich klingen viel zu berechnend, unterkühlt und schematisch, kurz: viel zu "deutsch", als dass sie jede Faser meines Körpers mitreißen könnten. Und da Ausnahmen die Regel bestätigen [ich aber andererseits ziemlich lange darauf warten musste], wollen wir uns heute mit BLACK SPACE RIDERS' Debütbrocken auseinander setzen, das weder ausschließlich psychedelische Sternnebelwände aufbaut noch sich exklusiv dem kernigen Stoner Rock verschrieben hat, sondern beides miteinander auf wunderbare Weise kombiniert und beide Genres nicht wie aufeinander gestoßene Fremdkörper wirken lässt. Nebst den "reinrassigen", direkt zum Punkt kommenden Knallern, wie sie vor allem zu Anfang von "Black Space Riders" in Erscheinung treten, wird immer ausgiebiger am spacigen Rad gedreht. Anstatt allerdings sich gegenseitig überlagernde Soundgewölbe aufzubauen und schreiend laut durch die Allbotanik zu brettern, verstehen es die Münsteraner sehr gut, dem Hörer die Kraft des Ruheganges mithilfe dieser künstlichen Klangteppiche geschmackvollin in seinen Gehörgang zu schleusen. Um ihn auch langfristig einzunehmen, fährt die Mannschaft nicht nur erfreulich dichte Hook-Salven auf, sonderlich leistet sich weder irgendwelche Fauxpas hinsichtlich ihres Spiels, Arrangement-Übergängen etc. noch fällt sie in die ewig gleichen Musterfallen zurück, welche schon mal den ein oder anderen Zehennagel absterben ließen. "Black Space Riders" klingt sogar so ausgewogen, dass es fast schon surreal ist. Man nimmt alle Beiträge als einen einzigen, bewusstseinserweiternden Strom wahr, dem weltliche Maßeinheiten nichts entgegenhalten können. Es sei jedem Genre-Fan angeraten, dieser Band seine Unterstützung zuzukommen. 'Nuff said. | ||||||||||||||||||
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