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Reviews von Black Sun Aeon
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Band: Black Sun Aeon Homepage Black Sun Aeon bei MySpace.com Metalnews nach 'Black Sun Aeon' durchsuchenBlack Sun Aeon
Album:Blacklight Deliverance
Genre:Dark Metal, Doom Metal, Melodic Death Metal
Label:Cyclone Empire
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:28.10.11
CD kaufen:'Black Sun Aeon - Blacklight Deliverance' bei amazon.de kaufen
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"Gewohnt packend!"

Und wieder einmal Tuomas Saukkonen mit BLACK SUN AEON. Seit dem Debüt „Darkness Walks Beside Me“ im Jahre 2009 kommt aus der Feder des umtriebigen Finnen ein Album nach dem anderen – Zeit lässt er sich dabei nie allzu lange, trotz diverser anderer Bandaktivitäten.

Scheint auch einfach nicht nötig zu sein, denn bisher hat jedes BLACK SUN AEON-Album überzeugen können. Das schließt auch „Blacklight Deliverance“ mit ein, den jüngsten Streich von Saukkonens Projekt. Geändert hat sich, ebenso wie bei den Vorgängern, recht wenig. Nicht nur, dass der Grundsound zwischen MAR DE GRISES, KATATONIA und SWALLOW THE SUN seit dem Debüt solide wie eine Burg steht – auch die Studiobesetzung besteht neben Saukkonen selbst [fast alles] wiederum aus Mikko Heikkilä und Janica Lönn, welche sich die Klargesänge einmal mehr äußerst gekonnt teilen. Wer also den Vorgänger „Routa“ kennt, weiß im Prinzip schon vorher ganz gut, welche Mischung aus drückenden Riffs, Growls und elegischen Melodien ihn oder sie erwartet. Die frostige Härte der zweiten „Routa“-Hälfte [Talviyö] kommt auf „Blacklight Deliverance“ relativ selten zum Tragen – Stücke wie das mit OPETH-mäßiger Einleitung beginnende „Wasteland“ bleiben die Ausnahme während dieser 40 Minuten Musik.

Was soll man also unter dem Strich zu einem Album sagen, dass vom Komponisten im Vorfeld als das persönlichste und beste seiner Karriere bezeichnet wurde – das aber letztlich fast genau wie seine Vorwerke klingt? Soll man BLACK SUN AEON jetzt Selbstkopie und Stagnation vorwerfen? In diesem Fall müsste man zumindest einräumen, dass das Niveau nach wie vor verdammt hoch ist. Vielleicht liegt das Problem von BLACK SUN AEON auch darin, dass sie von Anfang an zu gut waren, um noch viel Entwicklung zuzulassen. Womöglich ist es aber auch mein Fehler, dass ich für dieses abermals wunderschöne, melancholische Metal-Album einfach nicht die richtigen Worte finde. Also sucht sie am Besten selbst!

Trackliste:
01. Brothers
02. Solitude
03. Sheol
04. Oblivion
05. Horizon
06. Wasteland
07. Nightfall
Spielzeit: 00:41:31

Line-Up:
Tuomas Saukkonen - Dunkler Gesang, Gitarre, Bass, Akustikgitarre, Schlagzeug, Percussion, Keyboard

Gastmusiker:

Mikko Heikkilä - Klargesang
Janica Lönn - weiblicher Klargesang
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
11.11.2011 | 13:47
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