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Cover von Blackguard -- Profugus Mortis
Band: Blackguard bei Facebook Metalnews nach 'Blackguard' durchsuchenBlackguard
Album:Profugus Mortis
Genre:Folk Metal, Melodic Death Metal, Power Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:20.03.09
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"Fröhliche Songs aus dem Norden"

Nuclear Blast hat mal wieder zugeschlagen und schickt eine neue Band ins Rennen. BLACKGUARD heißt die neue Horde, sie kommt aus Kanada und hat den MySpace Wettbewerb des Labels, bei welchem immerhin 3000 Truppen teilgenommen haben, gewonnen. Klingt doch schon mal nicht schlecht. Etwas beängstigt war ich als Schwarzmetaller aber dann doch, weil die Kanadier immerhin als Black Metal Band angefangen haben und jetzt eine Mischung aus Epic/Power/Folk/Death Metal spielen. Aber gut, man soll seinen Verstand nicht durch Vorurteile benebeln lassen …

In der Tat würde man damit BLACKGUARD auch Unrecht tun. Die Jungs und das Mädel spielen hier sehr flotte Musik mit hohem Headbang/Party Faktor. Black Metal Einflüsse hört man hier gar keine mehr heraus, außer vielleicht beim Gesang des Herren Paul Ablaze. Für mich ist sich sein Gesang aber eher im melodischen Death Metal Bereich angesiedelt. Alle Tracks bewegen sich in den oberen Temporegionen und verbreiten auch richtig gute Laune. Hier ist keine Zeit zum Trübsal blasen oder um Depressionen zu bekommen. Einzig und allein das Lied „I, Demon“ bewegt sich in düsteren Spären und sticht somit aus „Profundis Mortis“ heraus. Die flotten Hymnen werden immer mal wieder durch Synthie/Keyboard Klänge aufgelockert und gewinnen somit noch etwas an Atmosphäre. Die Mischung aus Pagan Metal [mit Lyrics ohne heidnischen Bezug] und Death Metal klappt erstaunlich gut und zieht den Zuhörer in seinen Bann. Vom Songwriting her müssen sich die Kanadier auch nicht hinter anderen Größen dieser Szene verstecken. Es fällt einem lediglich auf, dass sie sich neun Tracks doch irgendwie ähneln. Und manchmal wäre es vielleicht besser gewesen, man hätte ein paar cleane Vocals benutzt anstatt den bösen Klängen des Frontmannes. Wie man schon herauslesen kann, liegen BLACKGUARD irgendwo zwischen FINNTROLL, EQUILIBRIUM, KORPIKLAANI, WINTERSUN und diversen anderen Bands dieser Sparte. Die Kanadier erfinden das Rad auch nicht neu, aber sie verströmen eine gewisse jugendliche Frische, die man bei manchen dieser Bands vermisst. Gerade für Live-Auftritte eignen sich die Songs von BLACKGUARD sicherlich ausgezeichnet. Hier in heimischen Gefilden hätte es mich nicht gestört, wenn man das Gaspedal der Songs einmal etwas zurückgeschraubt hätte und so das Album etwas variantenreicher geworden wäre. Aber auch so wissen die schönen Melodien der Musik zu überzeugen. Mit über 40 Minuten geht auch die Länge von „Profundis Mortis“ voll in Ordnung.

Fazit: Eine nette Scheibe einer sympathischen Band, die wenigstens nicht versucht „evil“ rüberzukommen, sondern kurzweilige Party-Musik kreiert. Auf jeder Feier und auf jedem Live-Konzert wird das sicherlich ein Hit. Wer seine Klänge lieber etwas tiefgründiger hat, der wird vielleicht mit anderen Bands glücklicher.

Trackliste:
01. Scarlet To Snow
02. This Round's On Me
03. Allegiance
04. I, Demon
05. The Swod
06. In Time
07. Cinder
08. Vain
09. The Last We Wage
Spielzeit: 00:40:28

Line-Up:
Paul Ablaze - Vocals
Terry - Rhythmus Gitarre
Jonathan - Keyboards
Justine - Drums
Etienne - Bass
Kim - Lead Gitarre
Jonathan Jancsary [Squiggofant]
13.03.2009 | 14:26
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